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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-10-01 - 2021-03-31

Gesundheitswirkungen durch Aufenthalte in der Landschaft sind ein aktueller Forschungsschwerpunkt. Während bisherige Untersuchungen die positive Wirkung von Aufenthalten im Grünen gegenüber bebauten Umgebungen nachweisen konnten, fehlen Studien, die verschiedene Landschaftstypen hinsichtlich ihrer Erholungswirkung vergleichen. Damit fehlen aber auch evidenz-basierte Aussagen darüber, welche Landschaften besonders erholsam für den Menschen sind. Solche Erkenntnisse stellen allerdings essentielle Grundlagen für die Entwicklung gesundheitsbasierter Angebote, wie bspw. Gesundheitswege, dar. Geras im Bezirk Horn ist landschaftlich geprägt durch Teiche, Felder und vor allem Waldflächen. Eine lokale Projektgruppe arbeitet nun daran, das Thema Wald und Gesundheit stärker regional zu verankern, u.a. wird die Entwicklung von Gesundheitswegen im Naturpark Geras angedacht. Damit diese Gesundheitswege auf eine fachlich fundierte Basis gestellt werden können, müssen die Wege hinsichtlich ihrer Wirksamkeit auf das Wohlbefinden und die Gesundheit des Menschen geprüft werden. Im Projekt werden daher Wege in unterschiedlichen Landschaften des Naturparks hinsichtlich ihrer Gesundheitswirkung untersucht. Dabei sollen psychologische, kognitive, und physiologische Daten von Probanden gesammelt werden, um Aussagen über die optimale Route für einen möglichen „Gesundheitsweg“ treffen zu können.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-06-25 - 2021-03-24

Das Projekt widmet sich der Freizeit- und Erholungsnutzungsart Mountainbiken unter Einbeziehung der unterschiedlichen Nutzungsinteressen, welche sich rund um die Thematik „Mountainbiken in der Natur“ entwickeln. Zur Betrachtung der unterschiedlichen Aspekte und Ebenen von Mountainbiken in Österreich werden Fallstudien auf regionaler Ebene (Regionen Pinzgau und Wienerwald) und auf Ebene der Bundesländer (Oberösterreich und Tirol) durchgeführt. Factfinding-Missionen und leitfadenbasierenden Interviews mit Vertretern aus den Bereichen MTB, Grundbesitz/Forstwirtschaft/Landwirtschaft, Jagd, Tourismus, Region (Gemeinde, relevante Behörden, Naturschutz etc.) ermöglichen die Analyse von Gemeinsamkeiten und Unterschieden der jeweiligen Fallstudien, sowie dem Sammeln von Erfahrungen zu Partizipationsprozessabläufen. Zentrales Ziel des Projekts ist Erarbeitung eines ExpertInnen Vorschlags für Handlungsempfehlungen anhand der Ergebnisse und Erfahrungen aus den partizipativen Fallstudien und der projektbegleitenden, interdisziplinären Arbeitsgruppe. Dieser Sachstandskatalog zum Thema Mountainbiken soll Konfliktpotenziale und Interessen aufzeigen und Handlungsempfehlungen sowie Lösungsansätze für alle Beteiligten in der Entwicklung von Mountainbike-Konzepten bereitstellen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-05-15 - 2020-12-31

In Folge des ersten und zweiten SUP-Berichts, die 2008 und 2013 in Übereinstimmung mit der SEA-Richtlinie (2001/42 / EG) erstellt wurden, basiert diese dritte Anwendung einer strategischen Umweltprüfung auf einem bereits getesteten methodischen Ansatz in den beiden vorhergehenden Bewertungsverfahren können jedoch zusätzlich Ergebnisse des Überwachungsprozesses einfließen (Halbzeit-Monitoring des Alpenraumprogramm 2014–2020). Das Projekt wird in seinem Forschungsschwerpunkt die direkten und inkrementellen Vorteile der SUP-Anwendung über zwei Jahrzehnte untersuchen, ihre Rolle im Gesamtprozess und insbesondere ihre Fähigkeit, aufkommende Themen wie Klimawandel und SDGs zu beachten. Durch die erstmalige Integration von Monitoring-Ergebnissen kann der methodische Ansatz hinterfragt und mit neuen Daten überprüft werden.

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