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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2020-10-10 - 2021-01-15

Dieses Verbundprojekt untersucht in einem transdisziplinären Ansatz die Umsetzung und die Auswirkungen neuartiger Entwürfe für eine Multi-Stakeholder-Beteiligung am Management von UNESCO-Biosphärenparken (BR) in Österreich. BRs sind Lernorte für nachhaltige Entwicklung und Erprobungsseiten für trans- und interdisziplinäre Ansätze zum Verständnis der Wechselwirkungen zwischen sozialen und ökologischen Systemen. Die drei beteiligten BRs unterscheiden sich deutlich in ihrem physio-geographischen Profil, ihrer Größe, ihrer ökonomischen und demographischen Struktur, teilen aber partizipative Prozesse als wichtige Säule ihrer Arbeit. Verstärkt durch die Erfahrungen mit virtuellen Kommunikationsmethoden während der COVID-19-Pandemie beginnen die BRs, digitale Werkzeuge für partizipatorische Prozesse zu nutzen. Dieses Projekt verfolgt zwei Hauptziele: i) eine Untersuchung der Implementierung von Mehrkanal-Beteiligungssystemen mit neuen E-Partizipationskomponenten, die in transdisziplinärer Zusammenarbeit entwickelt werden, um die Beteiligungsmöglichkeiten zu erweitern; ii) die Bewertung der Rolle und der Auswirkungen der digitalen Bürgerbeteiligung (insbesondere von bisher unterrepräsentierten Gruppen), der Auswirkungen auf das Management, die lokale Demokratie und die nachhaltige Entwicklung. In einer ersten Projektphase besteht die Möglichkeit, das Projekt in einem (virtuellen) Diskussionsprozess mit Stakeholdern aus Großes Walsertal BR, Salzburger Lungau & Kärntner Nockberge BR und Wienerwald BR vorzubereiten.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2020-05-01 - 2021-09-30

Die Österreichische Anpassungsstrategie an den Klimawandel und einige Bundesländerstrategien haben bereits wichtige Herausforderungen für die Anpassung an Klimawandelfolgen bzw. das Climate Proofing in der raumwirksamen Planung aufgezeigt. Auch einige österreichische Städte und Stadtumlandregionen haben bereits mit Hilfe von Forschungsprojekten eine erste Analyse ihres zukünftigen Stadtklimas entwickelt. Bisher fehlt jedoch größtenteils die Verschneidung dieser Konzepte, ebenso wie der Klimawandelanpassungsstrategien mit den konkreten Planungsinstrumenten bzw. verbindlichen Planungsvorgaben (Leitfäden, Standards, etc.). Folglich wurde auch eine Sektor-übergreifende Betrachtung von sich verstärkenden Interessenskonflikten durch Ressourcenknappheit (Wassermangel, Flächenknappheit) wenig beachtet bisher in der konkreten räumlichen Planung. Ein zentraler Aspekt des Forschungsprojekts CLIP-OST ist daher die Frage, wie Strategien und Maßnahmen zum „Climate proofing“ in der räumlichen Planung (Raum- und Landschaftsplanung) in Niederösterreich, Burgenland und Wien strategisch und operativ durch Abschichtung der verschiedenen Planungsebenen etabliert werden können. Ziel der akteursbasierten Studie ist es, die Möglichkeiten einer vorausschauende Planung zu identifizieren und skizzieren, und dabei auch integrative Ansätze wie multifunktionale Flächennutzungen im Kontext des Climate Proofing zu forcieren. Soweit möglich, sollen „Co-Benefits“ für den Klimaschutz erzeugt bzw. Lock-in Effekte vermieden werden.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2020-04-01 - 2022-09-30

Tourismusentwicklungen werden vor allem in ländlichen Räumen als wirtschaftliche Grundlage angesehen. In dieser Dissertation werden entsprechende Entwicklungen in Österreich und dem Donauraum (von Süddeutschland über Österreich, Tschechien, Slowakei, Slowenien, über den Balkan bis zum Schwarzen Meer) auf wichtige Inhalte und Herausforderungen in der Regionalplanung untersucht. Fachlich touristische Fragestellungen und planungsmethodische Ansätze werden eingesetzt. Besondere Aufmerksamkeit wird der Bedeutung von Politiken und Arbeitshilfen (Guidelines) für Stakeholder, deren Verständnis von Nachhaltigkeit und die Integration von Nachhaltigkeitskriterien und Indikatoren in partizipativen Planungsprozessen gegeben. Resultierend aus diesen Untersuchungen sollen Erfolgskriterien für nachhaltige, ländliche und touristische Planungen erarbeitet werden. Zusätzlich soll eine klare Indikatoren-Liste entstehen, die speziell die relevanten Indikatoren für ländlichen Tourismus inkludieren und von lokalen Stakeholder einfach eingesetzt werden können.

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