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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2020-05-01 - 2021-02-28

Die Österreichische Anpassungsstrategie an den Klimawandel und einige Bundesländerstrategien haben bereits wichtige Herausforderungen für die Anpassung an Klimawandelfolgen bzw. das Climate Proofing in der raumwirksamen Planung aufgezeigt. Auch einige österreichische Städte und Stadtumlandregionen haben bereits mit Hilfe von Forschungsprojekten eine erste Analyse ihres zukünftigen Stadtklimas entwickelt. Bisher fehlt jedoch größtenteils die Verschneidung dieser Konzepte, ebenso wie der Klimawandelanpassungsstrategien mit den konkreten Planungsinstrumenten bzw. verbindlichen Planungsvorgaben (Leitfäden, Standards, etc.). Folglich wurde auch eine Sektor-übergreifende Betrachtung von sich verstärkenden Interessenskonflikten durch Ressourcenknappheit (Wassermangel, Flächenknappheit) wenig beachtet bisher in der konkreten räumlichen Planung. Ein zentraler Aspekt des Forschungsprojekts CLIP-OST ist daher die Frage, wie Strategien und Maßnahmen zum „Climate proofing“ in der räumlichen Planung (Raum- und Landschaftsplanung) in Niederösterreich, Burgenland und Wien strategisch und operativ durch Abschichtung der verschiedenen Planungsebenen etabliert werden können. Ziel der akteursbasierten Studie ist es, die Möglichkeiten einer vorausschauende Planung zu identifizieren und skizzieren, und dabei auch integrative Ansätze wie multifunktionale Flächennutzungen im Kontext des Climate Proofing zu forcieren. Soweit möglich, sollen „Co-Benefits“ für den Klimaschutz erzeugt bzw. Lock-in Effekte vermieden werden.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2020-04-01 - 2022-09-30

Tourismusentwicklungen werden vor allem in ländlichen Räumen als wirtschaftliche Grundlage angesehen. In dieser Dissertation werden entsprechende Entwicklungen in Österreich und dem Donauraum (von Süddeutschland über Österreich, Tschechien, Slowakei, Slowenien, über den Balkan bis zum Schwarzen Meer) auf wichtige Inhalte und Herausforderungen in der Regionalplanung untersucht. Fachlich touristische Fragestellungen und planungsmethodische Ansätze werden eingesetzt. Besondere Aufmerksamkeit wird der Bedeutung von Politiken und Arbeitshilfen (Guidelines) für Stakeholder, deren Verständnis von Nachhaltigkeit und die Integration von Nachhaltigkeitskriterien und Indikatoren in partizipativen Planungsprozessen gegeben. Resultierend aus diesen Untersuchungen sollen Erfolgskriterien für nachhaltige, ländliche und touristische Planungen erarbeitet werden. Zusätzlich soll eine klare Indikatoren-Liste entstehen, die speziell die relevanten Indikatoren für ländlichen Tourismus inkludieren und von lokalen Stakeholder einfach eingesetzt werden können.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-10-01 - 2021-03-31

Gesundheitswirkungen durch Aufenthalte in der Landschaft sind ein aktueller Forschungsschwerpunkt. Während bisherige Untersuchungen die positive Wirkung von Aufenthalten im Grünen gegenüber bebauten Umgebungen nachweisen konnten, fehlen Studien, die verschiedene Landschaftstypen hinsichtlich ihrer Erholungswirkung vergleichen. Damit fehlen aber auch evidenz-basierte Aussagen darüber, welche Landschaften besonders erholsam für den Menschen sind. Solche Erkenntnisse stellen allerdings essentielle Grundlagen für die Entwicklung gesundheitsbasierter Angebote, wie bspw. Gesundheitswege, dar. Geras im Bezirk Horn ist landschaftlich geprägt durch Teiche, Felder und vor allem Waldflächen. Eine lokale Projektgruppe arbeitet nun daran, das Thema Wald und Gesundheit stärker regional zu verankern, u.a. wird die Entwicklung von Gesundheitswegen im Naturpark Geras angedacht. Damit diese Gesundheitswege auf eine fachlich fundierte Basis gestellt werden können, müssen die Wege hinsichtlich ihrer Wirksamkeit auf das Wohlbefinden und die Gesundheit des Menschen geprüft werden. Im Projekt werden daher Wege in unterschiedlichen Landschaften des Naturparks hinsichtlich ihrer Gesundheitswirkung untersucht. Dabei sollen psychologische, kognitive, und physiologische Daten von Probanden gesammelt werden, um Aussagen über die optimale Route für einen möglichen „Gesundheitsweg“ treffen zu können.

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