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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2022-05-01 - 2024-01-03

Die Fortschritte bei den statistischen Methoden des maschinellen Lernens haben die KI immer erfolgreicher gemacht. Deep Learning übertrifft die menschliche Leistung sogar im medizinischen Bereich. Ihr volles Potenzial wird jedoch durch die Schwierigkeit begrenzt, zugrundeliegende Erklärungsstrukturen zu generieren, so dass es ihnen an einer expliziten deklarativen Wissensrepräsentation fehlt. Eine Motivation für dieses Projekt sind die zunehmenden rechtlichen und datenschutzrechtlichen Fragen - maschinelle Entscheidungsprozesse zu verstehen und nachzuvollziehen. Transparente Algorithmen könnten das Vertrauen von medizinischem Fachpersonal stärken und damit die Akzeptanz von KI-Lösungen generell erhöhen. Dieses Projekt wird wichtige Beiträge für die internationale Forschungsgemeinschaft in folgender Weise liefern: 1) Evidenz in verschiedenen Methoden der Erklärbarkeit, Muster der Erklärbarkeit und Messungen der Erklärbarkeit. Basierend auf empirischen Studien ("Wie erklären Menschen?") werden wir eine Bibliothek von Erklärungsmustern und eine neuartige Grammatik entwickeln, wie diese kombiniert werden können. Schließlich werden wir Kriterien/Benchmarks für Erklärbarkeit definieren und Antworten auf die Frage "Was ist eine gute Erklärung?" geben. 2) Prinzipien zur Messung der Effektivität von Erklärbarkeit und Erklärbarkeitsrichtlinien und 3) Mapping des menschlichen Verständnisses mit maschinellen Erklärungen und Einsatz eines offenen Erklärungsrahmens zusammen mit einer Reihe von Benchmarks und offenen Daten, um weitere Forschung in der internationalen KI/Maschinenlerngemeinschaft anzuregen und zu inspirieren. Alle Ergebnisse dieses Projekts werden der internationalen Forschungsgemeinschaft offen zugänglich gemacht.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2022-01-01 - 2024-12-31

Ziel des vorliegenden Projektes ist es ein neues Wasserableitungssystem für Forststraßen zu entwickeln, welches auf dem Prinzip der Retention basiert. An Stelle möglichst dichter Deck-Tragschichten sollen Forststraßen mit versickerungsfähigen Aufbauten errichtet werden, die das Wasser durch Retention und Speicherung verzögert und schadfrei im anschließenden Wald versickern lassen. Es ist beabsichtigt den konzentrierten Abfluss aus Rohrdurchlässen soweit zu reduzieren, dass die Rohrdurchlässe künftig möglichst nicht mehr den Ausgangspunkt für die Entstehung von Muren und pluvialen Hochwässern im Siedlungsraum bilden. Durch den reduzierten Abfluss von Niederschlagswässern an der Oberfläche der Forststraßen wird auch eine Verringerung der erodierenden Wir kung und damit auch eine Reduktion der Schäden infolge von Starkregen erwartet. Damit wird neben einer Verringerung der erforderlichen Instandhaltungsmaßnahmen auch eine Verlängerung der Lebensdauer der Forststraßen sichergestellt.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2021-11-01 - 2023-10-31

Die Wertschöpfungskette Rundholz ist bedingt durch den Klimawandel mit seinen extremen Witterungsbedingungen zunehmend Schadereignissen ausgesetzt. Einhergehende Absatzprobleme in der heimischen und internationalen Forstwirtschaft beeinträchtigen die Bewältigung dieser zusätzlichen, außerplanmäßigen Rundholzaufkommen. Bereits ausgeformte Sortimente müssen dann vor Ort zwischengelagert werden oder/und im Hinblick auf Borkenkäferbefall vorbeugend oder bekämpfend behandelt werden. Die Zwischenlagerung außerhalb vom Abnehmer erfordert jedoch entsprechende Vorkehrungen zur Sicherstellung der Holzqualität während der Lagerung, die durch Insektenbefall, Pilzinfektionen und abiotische Faktoren verschlechtert werden kann. Eine wirksame und lange bewährte Maßnahme gegen Borkenkäferbefall stellt die Entrindung von Stämmen und Blochen dar. Im Seilgelände könnten im Zuge der Aufarbeitung mit dem Prozessor die jeweiligen Sortimente an der Forststraße entrindet werden. Entrindete Sortimente haben den Vorteil, dass aus phytosanitärer Sicht die Vermehrung von Borkenkäfern auf waldnahen Lagern und auf zurückgelassenen Sortimenten im Wald vorbeugend unterbunden werden kann. Gleichzeitig wirkt sich die Entrindung im Larven- und Puppenstadium dezimierend auf die Populationsdichte der Insekten aus und hat somit eine bekämpfende Wirkung. Im Hinblick auf die Qualität der gelagerten Sortimente wirkt die Entrindung auch der Möglichkeit zur Brutanlage und Entwicklung von Bockkäfern entgegen und beugt somit einer technischen Qualitätsminderung vor. Zusätzlich ist bei entrindetem Sägerundholz die Möglichkeit der Einbringung von Bläuepilzen und andere rinden- und holzbrütende Insekten gedrosselt. Ziel dieses Forschungsprojektes ist es daher, aufbauend auf das Vorgängerprojekt „DEBARK“ das Potenzial der Entrindung auch bei der Holzernte im Gebirge zu analysieren und zu bewerten. Hierbei soll der Schwerpunkt auf die Auswirkungen der Entrindung auf die Holzernte, das Vermehrungspotenzials von Borken- und Bockkäfern und die Verblauung der Sortimente gelegt werden. Als Ergebnis sollen die gewonnenen Erkenntnisse für die verantwortlichen Entscheidungsträger im Tagesgeschäft aufbereitet werden.

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