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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2021-10-01 - 2024-11-30

Im Rahmen des Projektes soll der Prototyp eines Personenerkennungssystems bei der Waldarbeit entwickelt werden. Dieses soll es ermöglichen Personen zu erkennen, die in den Gefahrenbereich bei der Waldarbeit eintreten. Dies können andere Waldarbeiter, aber auch Drittpersonen sein. Das System soll die Person erkennen und diese Informationen an den jeweiligen Waldarbeiter weitergeben oder ihn akustisch darauf aufmerksam machen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2021-10-01 - 2024-09-30

In diesem Projekt wird ein neues digitales Verfahren zur Planung und Realisierung von Holzerntemaßnahmen mit Mastseilgeräten im Gebirge entwickelt mit dem Ziel die Kosten- und Energieeffizienz zu steigern. Mit Hilfe von personengetragenen Laserscannern werden präzise 3D Modelle für das Gelände und den aufstockenden Waldbestand erzeugt. Durch neu entwickelte Softwareprogramme werden die Geokoordinaten der einzelnen Bäume automatisch registriert und deren Baumschäfte automatisch vermessen. Über Simulationen im digitalen Abbild der Wirklichkeit werden die späteren Verläufe der Seiltrassen optimiert und die anfallenden Erntemengen sortimentsspezifisch prognostiziert. Dabei werden Restriktionen in Form von schutzwürdigenden Habitaten und Biotopen berücksichtigt. In zenarioanalysen werden die Kosten- und Energieeffizienz sowie die möglichen Umweltauswirkungen der Holzernte durch eine umfassende Nachhaltigkeitsanalyse bewertet. Für eine bestimmte waldbauliche Eingriffsfläche werden über das Laserscanning und automatisierte Algorithmen Gelände- und Bestandesinformationen hergeleitet, die es erlauben einen Digitalen Zwilling der jeweiligen Waldfläche zu erzeugen. Somit kann erstmalig mit realen Gelände- und Bauminformationen das Seillinienlayout (Holzanfall und Abfolge der Seillinien) und die Kalkulation der Seillinie selbst (Durchhangsberechnung, notwendige Stützen und Anker) optimiert werden. Für die Seillinienkalkulation wird nach Möglichkeit auf das Tool SEILAPLAN V3.2 zurückgegriffen, während für das optimierte Seillinienlayout klassische Methoden des Operations-Research Anwendung finden sollen. Ein Schwerpunkt des Projekts liegt auf dem Transfer in die Forstpraxis. Dazu wird das Verfahren unter Echtbedingungen im Rahmen einer umfangreichen Fallstudie entwickelt und praktisch angewendet.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2021-02-01 - 2023-01-31

Seit Pestal (1961) gibt es im Bereich der Seillinienplanung- und Trassenberechnungen keine wesentlichen Neuerungen im Ablauf. Der Projektvorschlag zielt auf die Etablierung der digitalen Steiltrassierung sowohl in der Ausbildung als auch in der forstlichen Praxis ab. Die zu erstellenden Schulungsunterlagen dienen der Ergänzung bestehender Literatur für die Planung der Holzernte im Seilgelände bzw. sollen einer breiten Anwendergruppe zugänglich gemacht werden. Die Messungen aus den Praxiseinsätzen dienen der wissenschaftlichen Weiterentwicklung von Algorithmen und werden interessierten Maschinen- und Seilherstellern zur Verfügung gestellt. Neben Einführung digitaler Planung wird ein Konzept zur Überwachung im laufenden Betrieb erstellt. Die Ziele lassen sich wie folgt zusammenfassen: (1) Reduktion des zeitlichen Planungsaufwandes durch digitale Planung und Trassenfindung im Seilgelände um 80% (2) Leitfaden zur digitalen Seiltrassierung und Trassenberechnung (3) Praxistests und Parameterevaluierung für die Durchhangberechnungen und Algorithmenenwicklung mit einem Schwerpunkt auf dynamische Messungen (4) Konzeptentwicklung eines Sensorik-Systems um kritische System-Komponenten (Stützen, Endmast, Ankerbäume) im laufenden Betrieb zu Überwachen (5) Aufbau einer Datenbasis aus Referenzdatensätzen für wissenschaftliche und praktische Zwecke

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