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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2022-04-01 - 2025-03-31

Durch den Klimawandel sind Städte heute mit einer Vielzahl an neuen Herausforderungen konfrontiert. Starkregenereignisse bringen bestehende Kanalisationsanlagen an ihre Kapazitätsgrenzen, längere Trocken- und Hitzeperioden stellen für die Menschen sowie die urbane Flora und Fauna eine große Belastung dar. Als eine wirkungsvolle Adaptationsmaßnahme hat sich der Einsatz von blau-grüner Infrastruktur heute schon vielerorts bewährt. Diese naturnahen Lösungen erfüllen mehrere Funktionen (Entlastung der Entwässerungssysteme, Reduktion von urbanen Hitzeinseln, multifunktionale Nutzungen der knappen Ressource Boden bzw. Raum als Erholungs- und Lebensraum) und können Ausgangspunkt für soziale Innovationen unter Einbindung unterschiedlicher Stakeholder sein. Aus rein technischer Sicht gelten die heute vorhandenen Verfahren zur naturnahen Niederschlagswasserbewirtschaftung somit als erprobt. Trotzdem besteht eine aus Sicht einer nachhaltigen Stadtentwicklung verzögerte Umsetzung. Dies liegt einerseits an technischen Herausforderungen im urbanen Umfeld (begrenzte Flächen, ober- und unterirdische Nutzungskonflikte) andererseits an rechtlich und organisatorischen Grenzen aus dem bisher bestehenden System "Stadt“. Aktuell werden Maßnahmen sowohl auf privater als auch öffentlicher Seite im Rahmen ihrer jeweiligen Eigentumsgrenzen bzw. Zuständigkeiten gedacht. Kooperative, integrative Planung und Umsetzung inklusive einer Wirkungsbewertung sowie entsprechende Governance- und Beteiligungstrukturen sind nicht etabliert. Diesem Transformationsprozess des Systems "Stadt“ widmet sich dieses Forschungsprojekt. Im Demogebiet „Kanaltaler Siedlung“ sollen kooperative Maßnahmen unter Einbindung aller relevanter Akteure sowie unter Berücksichtigung von technisch/hydrologischen, sozialen, organisatorisch/rechtlichen, mikroklimatisch/ökologischen sowie wirtschaftlichen Aspekten umgesetzt und erprobt werden. Abgeleitet aus diesen Erfahrungen schließt das Projekt mit einem Handlungsleitfaden ab, der sowohl für die Stadt Villach als auch für andere Gemeinden eine Vorlage und Orientierung für die integrative und kooperative Niederschlagswasserbewirtschaftung bieten soll.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2022-02-01 - 2022-07-31

Übergeordnetes Ziel des Projekts ist die Verbesserung der Umwelt- und Gesundheitsauswirkungen von Nothilfeeinsätzen des Roten Kreuzes in städtischen Gebieten, Vertreibungsgebieten oder geschützten Lagern durch verbesserte umweltfreundliche sanitäre Notlösungen, die den globalen Qualitätsstandards entsprechen. Dazu soll im ersten Schritt eine bestehende Fäkalschlamm-Behandlungsanlage (faecal sludge management (FSM) emergency response plant) des Roten Kreuzes verifiziert, adaptiert und verbessert werden.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2022-02-01 - 2023-04-30

Ziel des Projektes ist die Abschätzung der erschrotbaren Wassermenge der Brunnenfelder Nussdorf und Donauinsel in Abhängigkeit der hydrogeologischen Rahmenbedingungen im Jahresverlauf. Dafür wird ein zusammenhängendes dreidimensionales numerisches Grundwassermodell der beiden Brunnenfelder erstellt. Die maximale Entnahmemenge wird für verschiedene Szenarien des Betriebs abgeschätzt. Das Ergebnis der Modellierung soll der Betriebsleitung als Planungsgrundlage für die Optimierung des Betriebs der Brunnenfelder zur Verfügung stehen.

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