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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2020-03-01 - 2021-02-28

Ziel des Vorhabens ist die Erforschung zweier Produkte im Bereich der solaren Wasserdesinfektion. Bisher wurde bei HELIOZ die Desinfektion mit handelsüblichen, vor Ort verfügbaren PET-Flaschen, sowie dem WADI durchgeführt. Nun soll zum einen ein grossvolumiger transparenter Behälter (20 Liter) mit eingebeuter Filtereinheit auf die Tauglichkeit zur solaren Wasserdesinfektion und Reduktion der Trübung erforscht werden, zum anderen wird für die Messung der Desinfektion statt eines WADIs eine weiterentwickelte Version der SDI – "Solar Dose Indicator" mit Anbindung an das GSM Netz überprüft. Für beide Produkte sind sind die Vorgaben der WHO ausschlaggebend und gelten als Massstab für die Erforschung der Produkte.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2020-06-01 - 2023-05-31

Um der zukünftigen negativen Auswirkungen der Temperaturentwicklung in der Stadt durch die steigenden Sommertemperaturen entgegenzuwirken, soll in Wien die Philosophie der „Schwammstadt“ umgesetzt werden. Es wird daher in der Pelzgasse ein duales Entwässerungssystem mit Baumpflanzungen nach dem „Stockholmer Prinzip“ errichtet. Die Straßenabwässer werden in einen Schacht geleitet, der über eine Drossel eine Verbindung mit dem Straßenkanal aufweist. Wenn der Wasserspiegel im Schacht steigt, wird das einlaufende Wasser ab einer gewissen Wasserhöhe in den „Grobschlag“ einer Baumpflanzung abgeleitet. Das Prinzip der Oberflächenwassereinleitung direkt in den Untergrund soll die Vitalität der Bäume erhöhen und die Abflussspitzen zum Kanal kappen. Die mengenmäßig geringer anfallenden chloridbelasteten Straßenabwässer im Winter sollen auf diese Art und Weise schadlos abgeführt werden.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2020-06-01 - 2020-11-30

An einem Brunnenstandort (Uferfiltrat) kommt es bei unterschiedlichen Betriebssituationen trotz der Versickerung von sauerstoffangereichertem Wasser zur Auftreten eines „schwarz-braunen Niederschlags“ im Zuge der Wasserverteilung. Die Ursache dafür ist in erster Linie der hohe Gehalt an gelöstem Mangan, das chemisch und unter Mitwirkung von Mikroorganismen gefällt wird und einen partikulären Niederschlag bildet. Da das Aufbereitungsziel derzeit nicht im gewünschten Umfang erreicht wird, soll durch eine weitere Adaption der Aufbereitungsmaßnahmen eine Entfernung von Mangan erfolgen. Im Zuge der geplanten Pilotierung sollen zwei Aufbereitungsverfahren im verglichen werden: Ultrafiltration sowie ein klassischer Entmanganungsfilter. Für die Entmanganung spielen mikrobiologische Vorgänge eine große Rolle. Diese Vorgänge sind bis dato nicht restlos geklärt und das ist nicht zuletzt ein Grund dafür, dass Aufbereitungsversuche im halbtechnischen Maßstab für komplexere Wässer empfohlen sind. Im Rahmen des vorliegenden Projekts soll die mikrobiologische Entwicklung im Entmanganungsfilter während der Einarbeitungszeit und unter bestimmten Betriebssituationen quantitativ und qualitativ mit modernen sensitiven Methoden (Durchflusszytometrie, DNA-Sequenzierungen) erfasst werden. Die Gegenüberstellung der Reinigungsleistung des Entmanganungsfilters mit dem parallel ermittelten mikrobiellen Zustand im Entmangangungsfilter und die Identifikation der für die Reinigungsleistung hauptsächlich verantwortlichen Mikroorganismen bzw. mikrobiellen Gemeinschaften ist eine Basis für die Anlagenoptimierung und das allgemeine mikrobiologische Prozessverständnis. Der Vergleich beider Anlagentypen wiederum liefert eine wertvolle Grundlage zur Verfahrenswahl bei der Entmanganung.

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