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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2020-10-01 - 2022-09-30

Als grundlegendes Merkmal des Hefestoffwechsels beschreibt der Crabtree-Phänotyp, ob eine Hefe aerobe Fermentation bei einem höheren glykolytischen Fluss durchführen kann. Er bietet Crabtree-positiven Hefen evolutionäre Vorteile, um andere Mikroorganismen zu übertreffen, da diese Hefen in der Lage sind, Glukose schneller zu verbrauchen und in zuckerreichen Umgebungen Ethanol zu produzieren. Der Crabtree Phänotyp erfordert eine komplexe Deregulierung der Glykolyse- und Fermentationswege sowie des Zitrat-Zyklus. Es wurde beschrieben dass eine Reihe von evolutionären Ereignissen zur Entstehung des Crabtree-Phänotyps beiträgt: Duplikation des gesamten Genoms (WGD), Neuvernetzung des Transkriptionsnetzwerks, horizontale Übertragung des URA1-Gens, Verlust des Atmungsketten-Komplexes I (CI) und Duplikation von Hexose Transportergenen. Die anfänglichen molekularen Mechanismen, die seine Entwicklung förderten, bleiben jedoch ungelöst. Hypothese: Eine einzelne Mutation von CRA1 von K. phaffii war der erste Schritt zur evolutionären Entwicklung eines starken Crabtree-positiven Phänotyps, indem evolutionäre Vorteile in mikrobiellen Populationen erzielt wurden, ohne dass eine komplexere Neuvernetzung des Kohlenstoffmetabolismus erforderlich war.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-04-01 - 2021-01-31

Die große Herausforderung des nächsten Jahrhunderts besteht darin den CO2 Ausstoß nachhaltig zu verringern um den Klimawandel einzudämmen. Außerdem muss eine wachsende Weltbevölkerung ernährt werden unter Bewahrung der Artenvielfalt von natürlichen Ökosystemen. Ziel unseres Ansatzes ist es CO2 als Rohstoffquelle nachhaltig nutzbar zu machen und so eine kommerzielle Lösung der Klimathematik bereitzustellen. Mit einer neuartigen Hefe kann hochwertige Biomasse aus der Kohlenstoffquelle CO2 hergestellt werden, die als Tierfutterzusatz - ohne Agrarflächen zu verbrauchen - eingesetzt werden kann.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-01-02 - 2020-12-31

Die aus dem Mikrobiom gewonnenen biologischen Informationen können helfen, entscheidende Fragen zu beantworten, die sich beim Umgang mit wertvollen Objekten stellen können. Ein mikrobieller Stammbaum kann dabei helfen: - Zertifikat über die Authentizität eines Objekts, - um das biologische Material und die mikrobiellen Arten eines Artefakts zu identifizieren, - um Einblicke in die geografische Herkunft eines Artefakts zu erhalten, - um Einblicke in die Reisehistorie eines Objekts und in die Lagerbedingungen zu erhalten, - um Objekte unbekannter Herkunft zu gruppieren, - um die Verwendung eines Objekts zu entschlüsseln. Die Proben für die Durchführung mikrobieller Stammbäume werden vom Istituto Centrale per il Restauro zur Verfügung gestellt. Das Konservatorium des Patrimoniums Archivalien und Bibliotheken. Bis zu 6 Wattestäbchen oder Membranproben können verwendet werden. von jedem Objekt entnommen und zu einer mikrobiellen Stammbaumanalyse zusammengefasst.

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