Neue Publikation:
Seit Jahrzehnten gelten beschleunigergetriebene Systeme (Accelerator Driven Systems, ADS) als möglicher Ansatz, um hochradioaktive Abfälle zu behandeln. In dem nun veröffentlichten Paper zeigen die Wissenschaftler*innen, Friederike Frieß, Yannick Vogt vom Institut für Sicherheits- und Risikowissenschaften und Björn Steigerwald von der TU Berlin, dass diese Systeme trotz jahrzehntelanger Forschung bislang nicht über das Forschungs- und Entwicklungsstadium hinausgekommen sind.
Die Studie untersucht außerdem, ob die Produktion von Radioisotopen eine zusätzliche Einnahmequelle für ADS-Anlagen darstellen könnte. Das Ergebnis zeigt, dass der wirtschaftliche Beitrag einer solchen Produktion stark von Annahmen zur Größe des Marktes, zur Preisstabilität und zum Umfang des Einsatzes der Anlagen abhängt. Die Autor*innen kommen daher zu dem Schluss, dass ein wirtschaftlicher Vorteil insgesamt mehr als fraglich ist.
Hier geht’s zum Artikel der in SaND, Volume 5, 11-23,2026 erschienen ist: https://doi.org/10.5194/sand-5-11-2026