Mobilität am Land: Wege aus der Autoabhängigkeit


Bei einer Online-Pressekonferenz des Wissenschaftsnetzes Diskurs diskutierten Sandra Wegener (BOKU, IVe) und Günter Emberger (TU Wien) über die notwendigen strukturellen Umbrüche für eine nachhaltige Mobilitätswende.

Die zentralen Punkte der Diskussion:

  • Mikro-ÖV als Lebensader: Bedarfsorientierte Angebote wie Sammeltaxis und Shuttleservices sind entscheidend, um die „letzte Meile“ zwischen Haltestelle und Zielort zu schließen.
  • Soziale Teilhabe sichern: Mobilitätsgarantie geht über reine Wirtschaftlichkeit hinaus. Es geht um die eigenständige Fortbewegung für Senior:innen, Kinder und Haushalte ohne Zweitauto.
  • Strukturelle Gleichstellung: Für einen echten Umstieg muss aktive Mobilität (Fuß- und Radverkehr) infrastrukturell und finanziell dem motorisierten Individualverkehr zumindest gleichgestellt werden.

Trotz hoher Nachfrage stehen innovative Projekte wie das steirische regiomobil vor finanziellen Herausforderungen. Die Experten fordern daher klare Rahmenbedingungen und eine Raumplanung, die Nachhaltigkeit priorisiert.

Den vollständigen Bericht zur Pressekonferenz finden Sie auf ORF.at

Foto: ORF/Christian Öser


23.03.2026