Forschung
In der Forschung
- Analysieren wir die Wechselwirkungen zwischen Mobilitätsverhalten, Verkehrssystem, Gesellschaft, Wirtschaft, Raum und Umwelt.
- Erheben wir Daten und schaffen methodische Grundlagen und Werkzeuge für eine nachhaltige Verkehrsplanung und für zukunftsfähige Mobilitätslösungen.
- Tragen wir aktiv zur Verbreitung des Wissens durch Kooperationen mit Partnern aus Praxis und Verwaltung und durch bürgernahe Veranstaltungen bei.
- Arbeiten wir mit größter Sorgfalt und Integrität, um evidenzbasierte Ergebnisse höchster Qualität zu erzielen.
Neueste SCI Publikationen
Neueste Projekte
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit
: 2026-02-01 - 2027-03-31
mobiSwitch stellt ein durchgängig digitales, automatisiertes Do-it-yourself-Tool für das betriebliche Mobilitätsmanagement dar. mobiSwitch erfasst unternehmensbezogene Mobilitätsbedürfnisse und Daten zum Mobilitätsverhalten, hilft diese faktenbasiert zu analysieren und zu verstehen und liefert verhaltensorientierte Lösungen für Unternehmen, ihre Mobilität umweltfreundlich selbst effektiv organisieren und steuern zu können. mobiSwitch kann in jede beliebige ERP - oder MaaS -Plattform für Unternehmen einfach integriert werden, bietet einen gesamtheitlichen Blick auf Unternehmensmobilität und liefert Kennzahlen und Benchmarks für das Reporting und Monitoring.
Mit diesem Projekt wollen wir einen ersten lauffähigen Prototyp entwickeln und testen, der alle wesentlichen Module eines Analyse- und Planungstools für das betriebliche Mobilitätsmanagement umfasst. Das sind: die Datenerfassung Mobilitätsverhalten und Datenverarbeitung, ein unternehmensspezifisches Verhaltens- und Wirkungsmodell, ein Maßnahmenkatalog inklusive Wirkungsabschätzung und eine interaktive Ergebnisdarstellung für die Wirkungen der Maßnahmen und Reporting der maßgebenden Kennwerte (Zeitaufwand, Kosten, CO2). Zusätzlich soll der Prototyp via code snippet oder ähnlichem in jede beliebige MaaS-Plattform integriert werden können.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit
: 2026-01-01 - 2028-12-31
Die aktive Mobilität von Kindern – also das Zufußgehen, Rad- und Rollerfahren – hat in den letzten Jahrzehnten deutlich abgenommen. Das gibt Anlass zur Sorge, vor allem mit Blick auf mögliche langfristige Folgen für die öffentliche Gesundheit und die Umwelt. Dieser Trend stellt auch das Konzept der „15-Minuten-Stadt“ vor neue Herausforderungen, das darauf abzielt, nachhaltige Fortbewegung zu fördern, indem wichtige Alltagsziele in Geh- oder Radentfernung erreichbar sind. Trotz zahlreicher Bemühungen, die aktive Mobilität von Kindern zu stärken, ist bislang wenig darüber bekannt, warum viele Kinder selbst in mobilitätsfreundlichen Umgebungen kaum zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind. Das Projekt ACTIVATE möchte diese Lücke schließen, indem es untersucht, welche Faktoren das Mobilitätsverhalten von Kindern prägen – etwa die gebaute Umwelt, soziale Netzwerke oder individuelle Einstellungen. ACTIVATE konzentriert sich dabei auf mehrere zentrale Fragestellungen:
(1) Geografische Unterschiede und Mobilitätsarmut: Wie wirken sich Zugang und Wahrnehmung auf die aktive Mobilität in verschiedenen Regionen aus – insbesondere in sozial benachteiligten Gebieten?
(2) Einfluss von Gleichaltrigen und Eltern: Welche Rolle spielen Familie und Freundeskreis bei den Verkehrsentscheidungen von Kindern?
(3) Einstellungen und Entwicklung: Wie verändern sich Haltungen zur Mobilität in unterschiedlichen Alters- und Entwicklungsphasen?
(4) Altersbezogene Unterschiede: Wie unterscheiden sich Verkehrsgewohnheiten je nach Altersgruppe?
Das Projekt arbeitet mit verschiedenen Partnern – darunter Stadtplaner*innen und Pädagog*innen – zusammen, um gemeinsam Leitlinien zu entwickeln, die ein zusammenhängendes und nutzerfreundliches Mobilitätsnetz fördern. Ziel ist es, aktive und nachhaltige Mobilität als festen Bestandteil zukünftiger städtischer Mobilitäts-/Verkehrssysteme zu verankern.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit
: 2025-10-14 - 2026-04-13
Im Projekt wird das Mobilitätsverhalten der Eisenstädter Bevölkerung sowie weiterer für das Verkehrsgeschehen in Eisenstadt relevanter Gruppen untersucht, insbesondere Berufs- und Ausbildungspendler*innen. Dabei werden alle Wege eines Stichtages erfasst – inklusive Zweck, Start- und Zieladressen, Zeitpunkt und Verkehrsmittelwahl. Ergänzend werden die Einkaufswege nach Eisenstadt von einpendelnden Kund*innen erfasst.
Die Analyse zeigt die aktuelle Situation und Veränderungen seit 2013, einschließlich Mobilitätsnachfrage und Modal Split, ergänzt durch Vorschläge der Bevölkerung. Die Ergebnisse liefern eine fundierte Grundlage für strategische Planungsinstrumente wie den Stadtentwicklungsplan oder den Masterplan Gehen und unterstützen die Bewertung von Entwicklungen, Identifikation von Handlungsfeldern sowie die Berücksichtigung neuer Herausforderungen wie Klimawandel, Energiekrise und langfristige Auswirkungen der COVID-Pandemie.