In der Forschung

  • Analysieren wir die Wechsel­wir­kungen zwischen Mobilitätsverhalten, Verkehrssystem, Gesellschaft, Wirtschaft, Raum und Umwelt.
  • Erheben wir Daten und schaffen methodische Grundlagen und Werkzeuge für eine nachhaltige Verkehrsplanung und für zukunftsfähige Mobilitätslösungen.
  • Tragen wir aktiv zur Verbreitung des Wissens durch Kooperationen mit Partnern aus Praxis und Verwaltung und durch bürgernahe Veranstaltungen bei.
  • Arbeiten wir mit größter Sorgfalt und Integrität, um evidenzbasierte Ergebnisse höchster Qualität zu erzielen.

Themenfelder

Analysen und Prognosen von Personen- und Gütermobilität

Digitalisierung und Automatisierung

Umweltwirkungen des Verkehrs

Aktive Mobilität, Gesundheit und Verkehrssicherheit

Bedarfsgerechte Lösungen im Öffentlichen Verkehr

Gruppenspezifische Mobilitätslösungen

Methoden

Erhebungs- und Analysemethoden und -technologien

Modellierung von Verkehr und Mobilität

Evaluierungsmethoden

Werkzeuge der Wissensvermittlung

Neueste SCI Publikationen

Neueste Projekte

Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2026-09-01 - 2028-02-29

Kinder und Jugendliche zählen zu den mobilitätsrelevantesten, aber zugleich heterogensten Bevölkerungsgruppen. Gleichzeitig ist seit Jahren ein Rückgang aktiver Mobilitätsformen zu beobachten: Wege werden zunehmend motorisiert zurückgelegt, insbesondere in der Freizeit, und die selbstständige Mobilität junger Menschen nimmt ab. Vor diesem Hintergrund untersucht das Projekt, inwieweit Kinder- und Jugendfahrräder mit elektrischer Trittkraftunterstützung (Pedelecs) das Mobilitäts- und Bewegungsverhalten von Kindern und Jugendlichen beeinflussen. Ziel des Projekts ist es, Unterschiede zwischen der Nutzung konventioneller Fahrräder und Pedelecs bei Kindern und Jugendlichen systematisch zu quantifizieren. Analysiert werden dabei insbesondere das Mobilitätsverhalten (u. a. Weglängen, Nutzungshäufigkeit, begleitete und unbegleitete Wege, Stadt-/Land-Unterschiede, alters- und geschlechtsspezifische Aspekte), der Bewegungsnutzen (Häufigkeit, Dauer und Intensität körperlicher Aktivität), die Einstellung zum Fahrradfahren sowie das Verlagerungspotenzial von anderen Verkehrsmitteln auf das Pedelec. Methodisch stützt sich die Untersuchung auf Interviews mit jungen E-Bike-Nutzer:innen sowie auf einen Feldtest in zwei Klima- und Energiemodellregionen (Schwarzatal und Mondseeland). Ergänzend werden ökologische, verkehrssicherheitsrelevante und volkswirtschaftliche Effekte analysiert, darunter Veränderungen bei Energieverbrauch, CO₂-Emissionen, Unfallrisiken sowie potenzielle Rebound-Effekte.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2026-07-01 - 2027-06-30

Mit dem Projekt werden zwei grundlegende Ziele verfolgt. Einerseits sollen die Marktdurch-dringung und die Flottenanteile batterieelektrisch angetriebener Kraftfahrzeuge der Fahrzeug-klassen M1, N1, N2 und N3 für die Jahre 2030, 2040 und 2050 abgeschätzt werden. Darauf aufbauend solle die zukünftige Nachfrage nach öffentlich zugänglichen Ladepunkten der Ka-tegorien bis 22 kW (AC), bis 149 kW (DC) und ab 150 kW (HPC) für verschiedene Szenarien be-stimmt werden.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2026-03-19 - 2026-11-18

Im vorliegenden Projekt wird die Wirksamkeit der Bodenprojektion von Lichtsignalen für den Fußverkehr (SafeLight-System) an lichtsignalgeregelten Kreuzungen untersucht. Ziel ist es, den Einfluss des Systems auf das Querungs- und Aufmerksamkeitsverhalten von Fußgängerinnen sowie auf die subjektiv wahrgenommene Verkehrssicherheit zu analysieren. Hierzu wird das SafeLight-System an einer ausgewählten Kreuzung installiert und mittels eines Vorher-/Nachher-Untersuchungsdesigns evaluiert. Die Analyse basiert auf datenschutzkonformen Videoaufzeichnungen des Querungsbereichs, anhand derer Verhaltensparameter wie Rotlichtbeachtung, Reaktionszeit beim Umschalten der Signalphasen, Kopfbewegungen, Smartphone-Nutzung sowie sicherheitskritische Interaktionen mit dem Fahrzeugverkehr systematisch kodiert werden. Ergänzend werden kurze standardisierte Befragungen von Passant*innen durchgeführt, um subjektive Wahrnehmungen zur Sichtbarkeit, Verständlichkeit und zum Sicherheitsempfinden zu erfassen. Die Kombination objektiver Verhaltensdaten und subjektiver Einschätzungen ermöglicht eine ganzheitliche Bewertung der Wirksamkeit und des Potenzials der Bodenprojektion von Lichtsignalen als verkehrssicherheitsrelevante Maßnahme. Die Ergebnisse liefern eine Grundlage für verkehrsplanerische Schlussfolgerungen für zukünftige Anwendungen innovativer Lichtsignalkonzepte im Fußverkehr.

Betreute Hochschulschriften