In der Forschung

  • Analysieren wir die Wechsel­wir­kungen zwischen Mobilitätsverhalten, Verkehrssystem, Gesellschaft, Wirtschaft, Raum und Umwelt.
  • Erheben wir Daten und schaffen methodische Grundlagen und Werkzeuge für eine nachhaltige Verkehrsplanung und für zukunftsfähige Mobilitätslösungen.
  • Tragen wir aktiv zur Verbreitung des Wissens durch Kooperationen mit Partnern aus Praxis und Verwaltung und durch bürgernahe Veranstaltungen bei.
  • Arbeiten wir mit größter Sorgfalt und Integrität, um evidenzbasierte Ergebnisse höchster Qualität zu erzielen.

Themenfelder

Analysen und Prognosen von Personen- und Gütermobilität

Digitalisierung und Automatisierung

Umweltwirkungen des Verkehrs

Aktive Mobilität, Gesundheit und Verkehrssicherheit

Bedarfsgerechte Lösungen im Öffentlichen Verkehr

Gruppenspezifische Mobilitätslösungen

Methoden

Erhebungs- und Analysemethoden und -technologien

Modellierung von Verkehr und Mobilität

Evaluierungsmethoden

Werkzeuge der Wissensvermittlung

Neueste SCI Publikationen

Neueste Projekte

Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2026-03-19 - 2026-11-18

Im vorliegenden Projekt wird die Wirksamkeit der Bodenprojektion von Lichtsignalen für den Fußverkehr (SafeLight-System) an lichtsignalgeregelten Kreuzungen untersucht. Ziel ist es, den Einfluss des Systems auf das Querungs- und Aufmerksamkeitsverhalten von Fußgängerinnen sowie auf die subjektiv wahrgenommene Verkehrssicherheit zu analysieren. Hierzu wird das SafeLight-System an einer ausgewählten Kreuzung installiert und mittels eines Vorher-/Nachher-Untersuchungsdesigns evaluiert. Die Analyse basiert auf datenschutzkonformen Videoaufzeichnungen des Querungsbereichs, anhand derer Verhaltensparameter wie Rotlichtbeachtung, Reaktionszeit beim Umschalten der Signalphasen, Kopfbewegungen, Smartphone-Nutzung sowie sicherheitskritische Interaktionen mit dem Fahrzeugverkehr systematisch kodiert werden. Ergänzend werden kurze standardisierte Befragungen von Passant*innen durchgeführt, um subjektive Wahrnehmungen zur Sichtbarkeit, Verständlichkeit und zum Sicherheitsempfinden zu erfassen. Die Kombination objektiver Verhaltensdaten und subjektiver Einschätzungen ermöglicht eine ganzheitliche Bewertung der Wirksamkeit und des Potenzials der Bodenprojektion von Lichtsignalen als verkehrssicherheitsrelevante Maßnahme. Die Ergebnisse liefern eine Grundlage für verkehrsplanerische Schlussfolgerungen für zukünftige Anwendungen innovativer Lichtsignalkonzepte im Fußverkehr.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2026-03-03 - 2026-08-02

Ziel der Forschungsleistung ist die Sicherstellung der methodischen Vorgangsweise für die geforderten Qualitätsstandards nach wissenschaftlichen Grundsätzen, damit das überarbeitete Verkehrsmodell SUPerNOVa 2.0 für zukünftige Einsatzbereiche bestmöglich geeignet ist. Hierzu ist vorgesehen auf den Grundsätzen des in Ausarbeitung befindlichen Merkblatts „Qualitätssicherung von Verkehrsmodellen“ (RVS 02.01.31) aufzubauen und Indikatoren für die Qualitätsfeststellung zu erarbeiten und anzuwenden.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2026-04-01 - 2027-03-31

SAGE-Wien untersucht, wie die gebaute Umwelt das räumliche Lernen und das Gedächtnis älterer Menschen unterstützt, mit dem Ziel, eine integrative und gerechte Stadtgestaltung zu ermöglichen. SAGE-Wien konzentriert sich auf die Identifizierung des Moments, in dem ältere Erwachsene vom Erlernen eines neuen Weges (sog. Enkodierung) zum Abrufen des Weges (sog. Retrieval) übergehen, und auf die Messung, wie Grünflächen und Orientierungspunkte die Geschwindigkeit dieses Übergangs sowie das allgemeine Wohlbefinden der älteren Menschen beeinflussen. In einer zweiphasigen Outdoor-Studie in Wien gehen ältere Erwachsene wiederholt eine vordefinierte Route, während sie tragbare Sensoren (EEG, HRV, GSR und Eye-Tracking) tragen. Die Teilnehmer folgen zunächst geführten Anweisungen, wiederholen dann die Route mit minimaler Hilfe und gehen sie schließlich selbstständig, während sie erkannte Orientierungspunkte aufzeichnen. Durch den Vergleich der physiologischen Signale in diesen Phasen soll festgestellt werden, wann die Erinnerung einsetzt und wie die bauliche Umgebung Stress und Lernen beeinflusst. Die Ergebnisse führen zu umsetzbaren Schwellenwerten (z.B. Mindestbegrünung oder Unterscheidbarkeit von Landmarken) und zu gleichheitsgerechten Empfehlungen für eine altersfreundliche Stadtplanung. SAGE-Wien leistet einen Beitrag zu SDG 3 (Gesundheit), SDG 10 (Verringerung von Ungleichheiten) und SDG 11 (nachhaltige Städte) und unterstützt gleichzeitig die Smart Climate City Strategie und die Vision Österreich 2050.

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