Gestern ging in Budapest die TRA 2026 (Transport Research Arena) zu Ende. Vom 18. bis 21. Mai 2026 versammelte sich die europäische Transport- und Forschungsgemeinschaft auf dieser Leitkonferenz, um über die Zukunft der grünen Mobilität und die Digitalisierung im Verkehrssektor zu diskutieren.

Das Institut für Verkehrswesen (IVE) der BOKU University war vor Ort durch Roman Klementschitz vertreten, der die aktuellen Forschungsergebnisse unseres Hauses präsentierte. Im Rahmen einer Posterpräsentation stellte er das innovative Projekt ZeroFlex vor. Das Projekt wird durch die „Austrian Initiative for Emission-Free Mobility“ gefördert und widmet sich der Systematisierung und wirtschaftlichen Tragfähigkeit von modularen, umweltfreundlichen Mobilitatshubs.

Die Kernsäulen des ZeroFlex-Projekts

Damit Mobilitätshubs von Kommunen, Unternehmen und dem Tourismussektor flächendeckend angenommen werden, muss jede Station wirtschaftlich selbsttragend sein. Das Projekt basiert auf folgenden Schwerpunkten:

  • Modulare Infrastruktur: Entwicklung kosteneffizienter und hochflexibler Mobilitätshubs, die primär auf elektrisch betriebene, einspurige Fahrzeuge setzen.
  • Energieeffizienz: Direkte Integration von Photovoltaikanlagen und lokalen Energiespeichern in das Stationsdesign.
  • Praxistest unter Realbedingungen: Ein groß angelegter Feldversuch inklusive kontinuierlichem Monitoring und Evaluierung in der Stadt Klagenfurt.
  • Wirtschaftliche Tragfähigkeit: Modellierung optimierter Gesamtsysteme und flexibler Geschäftsmodelle sowie die Abschätzung des realen Beitrags zur Klimaneutralität.

Wir freuen uns, dass das IVE die Expertise der BOKU auf dieser bedeutenden europäischen Forschungsplattform erfolgreich einbringen konnte.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter: https://zeroflex.at/


22.05.2026