LAWI102341 Participatory planning


Art
prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
Semesterstunden
1
Vortragende/r (Mitwirkende/r)
Mayrhofer, Rita , Radinger-Peer, Verena
Organisation
Landschaftsplanung
Angeboten im Semester
Wintersemester 2026/27
Unterrichts-/ Lehrsprachen
Deutsch

Lehrinhalt

Partizipation gilt als demokratisches Kernprinzip der Planung. Gleichzeitig mehren sich Stimmen, die kritisch nachfragen: Wer beteiligt wen und woran? Wird tatsächlich Macht geteilt oder nur der Schein von Mitbestimmung erzeugt? Wie entsteht ein gemeinsames Verständnis von Raum, Konflikt und Zukunft zwischen unterschiedlichen Akteur*innen? Diese Lehrveranstaltung führt in Theorien und Praktiken partizipativer Planung ein und fragt kritisch nach den demokratischen Voraussetzungen und Grenzen von Beteiligungsprozessen.

Ausgehend von der kommunikativen und kollaborativen Planungstheorie (u.a. Patsy Healey) und den Stufenmodellen der Partizipation (u.a. Sherry Arnstein) erarbeiten wir ein Verständnis von Partizipation und reflektieren Machtfragen und Mitgestaltungspotentiale an konkreten räumlichen Beispielen.

Die Lehrveranstaltung verbindet Kurzinputs, moderierte Diskussionen und die Reflexion von Beispielprojekten. Der Einsatz generativer KI-Tools ist erlaubt, Transparenz und eigenständige Reflexion sind Teil der Bewertung.

Inhaltliche Voraussetzungen (erwartete Kenntnisse)

keine

Lehrziel

Kenntnisse
Die Studierenden können nach erfolgreicher Absolvierung dieses Moduls zentrale theoretische Konzepte der partizipativen und deliberativen Planung (Prinzipien und Stufen) erklären, die zentralen Methoden partizipativer und transdisziplinärer Planung identifizieren, die theoretischen und praktischen Konzepte der empirischen Sozialforschung erklären und relevante Akteur*innen partizipativer land-schafts- und stadtplanerischer Prozesse bestimmen.
Fertigkeiten
Die Absolvent*innen dieses Moduls können anhand von realen Beispielen die Stufen der Partizipation kategorisieren und die Wirksamkeit verschiedener Methoden an Beispielen bewerten, die theoretischen und praktischen Konzepte der empirischen Sozialforschung, die in der Partizipation und transdisziplinären Planung zum Einsatz kommen, und deren Ergebnisse beurteilen.
Fachliche / berufliche Kompetenzen
Die Studierenden können nach erfolgreicher Absolvierung dieses Moduls ausgewählte sozialwissenschaftliche Methoden zur Erhebung in Übungsbeispielen erproben, eigenständig beispielhaft Beteiligungsprozesse planen und in Übungsprojekten realisieren.
Persönliche Kompetenzen
Die Absolvent*innen dieses Moduls verfügen über Kommunikationskompetenz, Kompetenzen im verantwortungsvollen Umgang mit Partner*innen in partizipati-ven Projekten und Kompetenzen zu inter- und transdisziplinärer Kooperation.
Noch mehr Informationen zur Lehrveranstaltung, wie Termine oder Informationen zu Prüfungen, usw. finden Sie auf der Lehrveranstaltungsseite in BOKUonline.