Arbeitsgruppe Energietechnik und Energiemanagement

Arbeitsgruppe Verfahrenstechnik nachwachsender Rohstoffe

Arbeitsgruppe Thermodynamik und Verfahrenstechnik

Neueste SCI Publikationen

Neueste Projekte

Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-11-01 - 2022-10-31

Eine vollständige Elektrifizierung von Logistikflotten wird extreme hohe Lastspitzen und Gesamtverbräuche, durch die notwendigen „Betankungsvorgänge“ am jeweiligen Logistikhub, erzeugen. Um diese Mehrverbräuche und Lastspitzen decken zu können, gibt es grundsätzlich drei Zugänge bzw. Strategien: 1. Massiver Ausbau der Netzanbindung bei den Logistikhubs 2. Teilweise Ausbau der Netzanbindungen und Installation von stationären Stromspeichern für die Kompensation der Lastspitzen 3. Automatisiertes dezentrales Betanken („Charge Everywhere“) an möglist vielen Haltepunkten des jeweiligen Logistikfahrzeuges Automatisiertes dezentrales Betanken würde einerseits den Logistikunternehmen helfen, die extrem hohen Lasten am Hub, die durch die Betankungsvorgänge der E-Flotten entstehen und die damit verbundenen Kosten für die meist notwendige Netzanschlusserweiterung zu vermeiden bzw. zumindest zu minimieren. Andererseits entlastet diese Strategie die Netzbetreiber, da der erhöhte Strombezug und die massiven Lastspitzen, die durch die Elektrifizierung von Logistikflotten entstehen, sowohl zeitlich als auch räumlich verteilt werden. Weiter können mit sinnvoll dimensionierten Batterien der E-LKWs aktuell nur Touren bis zu ca. 150 km abgedeckt werden. Größere Akkukapazitäten sind zwar technisch implementierbar, jedoch mit Mehrkosten und auch mit starken Abstrichen bei der Zuladung verbunden. Somit ist eine vollständige Elektrifizierung von Logistikflotten bzw. ihrer gesamten Touren ohnehin nur mit Nachladevorgängen möglich bzw. sinnvoll. Weiter erreicht man mit dem dezentralen Betanken eine stärke Synchronisation der Be- und Entladevorgängen. Somit kann durch dezentrales Laden einerseits die Reichweite und andererseits die Nettofahrzeit des Fahrzeuges erhöht werden. Die Automatisierung von Ladepunkten ist vor allem bei kurzen Stehzeiten der Logistikfahrzeuge (Bsp.: Filialbelieferung) relevant, um den Aufwand für den Betankungsvorgang zu eliminieren und Fehler durch den Ansteckvorgang zu vermeiden. Die Entwicklung von autonomen dezentralen Ladepunkten/Laderobotern inkl. der Etablierung eines Standards, wird bereits im PKW- und Bus-Sektor stark forciert. Jedoch gibt es für E-LKWs im Logistiksektor aktuell keine praktikablen Lösungen. Dieses Projekt zielt daher auf die Entwicklung eines autonomen und schnellladefähigen Laderoboters für E-LKWs für den Logistiksektor ab.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-01-01 - 2021-12-31

Dieses Projekt beinhaltet die Teilnahme an IEA Bioenergy Task33 - Thermische Vergasung von Biomasse, die inter- und nationale Vernetzung und die Weiterverbreitung der Informationen innerhalb von Österreich. Das Ziel von IEA Bioenergy Task33 ist es die thermische Vergasung von Biomasse und Abfall zu unterstützen und zu fördern. Die Aktivitäten des Tasks 33 sind Koordination der Forschungsaktivitäten der einzelnen Mitgliedsländer um nichttechnische Barrieren zu identifizieren und wenn möglich diese zu beseitigen. Der Erfahrungsaustausch und die gemeinsamen Aktivitäten in diesem Task sind für Österreich sehr wertvoll, da zurzeit einige neue Vergasungsprojekte implementiert werden, wo die Erfahrungen aus den Projekten in anderen Ländern auf diesem Wege einfließen können.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-04-01 - 2020-03-31

Kurzbeschreibung des Leistungspakets, das vom Klima- und Energiefonds übernommen werden soll (nachstehend kurz „Leistungspaket“ genannt), umfasst die Anbahnung neuer Kundensegmente und den Einsatz von bis zu zehn voll elektrischen Personen bzw. Güter- und Dienstleistungsfahrzeugen. Mit verschiedenen Partnern aus Theorie und Praxis verschiedener Regionen Österreichs soll eine stärkere Marktdurchdringung erreicht werden. Die vollelektrischen Testfahrzeuge werden von interessierten Unternehmen innerhalb eines Monats jeweils intensiv eingesetzt, um Erfahrungen zu sammeln wie diese oder ähnliche e-Fahrzeuge dann auch weiterhin in den jeweiligen firmeneigenen Fuhrpark angewendet werden können. Bereits bestehende potentielle Partner sind Lagermax, Brauunion und Metro. Fahrtendienstanbieter werden noch gesucht.

Betreute Hochschulschriften