Arbeitsgruppe Energietechnik und Energiemanagement

Arbeitsgruppe Verfahrenstechnik nachwachsender Rohstoffe

Arbeitsgruppe Thermodynamik und Verfahrenstechnik

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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2020-02-14 - 2020-09-15

Derzeit stehen die Windkraftbetreiber vor der Herausforderung ältere Windkraftanlagen ohne Ökostromförderung wirtschaftlich zu betreiben. Grund dafür ist die volatile Windstromproduktion, die mit zunehmenden Verbreitungsgrad der Windstromgewinnung stetig zunimmt. Je mehr Anlagen zur gleichen Zeit Strom produzieren, desto geringer ist der Erlös der älteren Windstromanlagen, da diese als normale Teilnehmer am Strommarkt teilnehmen müssen. Technologisch wird derzeit die Speicher- und Sektorkopplung als vielversprechende Maßnahme gesehen um der volatilien Windstromproduktion entgegenzuwirken. Dabei wird speziell dem stationären Batteriespeicher sowie der Wasserstoffproduktion für Mobilitätsanwendungen eine hohes Potential bescheinigt. Ziel des Projektes ist es, auf Basis von vorliegenden Realdaten, die Möglichkeiten für Batteriespeicherung als auch die Wasserstoffproduktion (Power to Gas) für ein vergangenes Jahr zu rechnen. Dabei soll im Fall des stationären Batteriespeichers die mögliche Integration am Spotmarkt betrachtet werden, sowie die dezentrale Bereitstellung für Mobilitätsanwendungen. Im Bereich der Wasserstoffproduktion werden auf Basis der derzeit eingesetzten Elektrolysetechnologien mögliche Produktionsmengen bestimmt, sowie die dezentrale Bereitstellung für Bereitstellung für Mobilitätsanwendungen FC PKW/FC LKW erörtert. Wirtschaftliche Abschätzungen können auf Basis der Datengrundlage des Projektes megaWatt Logistics (Leitprojekt, Mobilität der Zukunft, FFG-Nr.: 867706) für den vorliegenden Fall abgeschätzt werden. Die Windkraft Simonsfeld AG erhält durch das Projekt einen Anhaltspunkt, welche der vorgeschlagenen Maßnahmen technisch sinnvoll sind bzw. eine ökonomische Abschätzung über die Kosten für eine Speicherkopplung. Diese Werte dienen dann einer strategischen Entscheidung, welche Technologieerweiterungen für die bestehenden Windkraftanlagen in Frage kommen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2020-01-01 - 2021-08-30

Die Hauptziele des Projektes sind: • Durchführung eines dreijährigen Feldversuchs mit 26t-Elektrofahrzeugen in fünf verschiedenen Anwendungsfällen. Die Feldversuche dienen gleichzeitig zur praktischen Validierung der entwickelten Modelle. • Aufbau einer erweiterbaren E-Logistik-Datenbank, Erfassen von „key performance indicators“ von e-Logistik-Subsystemen für mehrere relevante Anwendungsfälle. • Entwicklung von Planungswerkzeugen für Elektro-Lkw-Flotten und Ladeinfrastruktur mit einem Tagesstromverbrauch von mehreren Megawattstunden. Das Investitionsplanungs-werkzeug soll 10-15% der Gesamtinvestmentkosten im Vergleich zu einer Investmentstrategie ohne Modellierung und Simulation einsparen. Ebenfalls sollen im Rahmen eines TCO (Total Cost of Ownership)- Optimierungsmodells Betriebsabläufe optimiert werden. • Entwickeln von neuen Geschäftsmodellen für Energieversorgungsunternehmen (EVUs) und Logistikunternehmen. Logistikunternehmen mit elektrischen LKW- Flotten sind für EVUs ein neuer Kundenkreis. Sowohl EVUs als auch Logistikdienstleister können auf Basis der Ergebnisse des Projekts neue Geschäftsmodelle für emissionsfreie Logistikdienstleistungen anbieten. • Reduktion von Treibhausgasemissionen um 3600 Tonnen CO2-Äquivalent insgesamt während der Projektlaufzeit.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2020-02-01 - 2021-03-31

Einsparung von Transportverpackungen Ziel dieses Projektes ist, zusammen mit Lebensmittelproduzenten, Logistikunternehmen und Großhandelsunternehmen Möglichkeiten zur Reduktion von Transportverpackungen zu erarbeiten. Dazu werden die Anforderungen sowohl an das Material und die Sicherheit, als auch im Bereich der Supply Chain, erhoben. Nach Recherche der State of the Art-Technologien im Verpackungsbereich erarbeiten wir in mehreren Workshops mit mindestens 10 teilnehmenden Unternehmen attraktive Lösungsansätze zur Einsparung von Transportverpackungen. Durch gegenseitigen Austausch und Aufzeigen von Best Practice Beispielen sollen die Unternehmen auch voneinander lernen. Durch den einmaligen Zusammenschluss von Lebensmittelproduzenten, Großhandelsunternehmen und Logistikdienstleistern können nicht nur von Grund auf neue Verpackungslösungen entwickelt werden, die im gesamten Wertschöpfungsprozess Einsparungseffekte bringen, sondern auch bereits bestehende Lösungen auf Praxistauglichkeit getestet werden. Die erarbeiteten Lösungsvorschläge werden über unser weitreichendes Kommunikationsportal an die Unternehmen weiter gegeben.

Betreute Hochschulschriften