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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2022-09-01 - 2024-01-31

Es besteht – weltweit und in Österreich – eine deutlich steigende Nachfrage nach Gebäudekühlung. Sie ist getrieben aus einer Kombination aus steigendem Wohlstand, Urbanisierung, demografischen Entwicklungen und nicht zuletzt Klimawandel. Gleichzeitig ist, und das ist der Hintergrund der Ausschreibung der gegenständlichen F&E-Dienstleistung, der aktuelle Wissensstand noch nicht ausreichend, um daraus konkrete Schlussfolgerungen für Politik und Verwaltung abzuleiten oder technologische Innovationen anzustoßen. Entsprechend der Ausschreibung ist es daher das Projektziel, erstens den zukünftigen Gebäude-Kältebedarf von Gebäuden und Quartieren für Österreich darzustellen und zu quantifizieren, zweitens Entscheidungsträger:innen bei der Entwicklung von Klimaschutzmaßnahmen und Klimawandelanpassungsstrategien zu unterstützen und drittens Energieversorgern sowie Technologie- und Komponentenherstellern eine Abschätzung zum Kältebedarf der Zukunft liefern. Diese Ziele werden erreicht durch erstens eine systematische Aufarbeitung der Bildungsfaktoren des steigenden Kühlbedarfs, zweitens eine Szenarioanalyse des Kühlbedarfs vor dem Hintergrund unterschiedlicher Klimaszenarien, Gebäudestrukturen und Komfortanspruchsniveaus, drittens eine strukturierte techno-ökonomische Technologieanalyse und viertens eine exemplarische Anwendung der Erkenntnisse auf fünf exemplarische Quartiere. Aus den Ergebnissen werden aussagekräftige, ziegruppenspezifische Schlussfolgerungen und Handlungsempfehlungen erarbeitet. Insbesondere werden die Kältebdarfsszenarien in Kältebedarfskarten umgesetzt.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2022-07-01 - 2023-06-30

Dieses Projekt befasst sich mit alternativen Strategien zur Texturierung pflanzlicher Proteine für die Herstellung von nachhaltigen Fleisch-Alternativen. Momentan werden pflanzliche Proteine mittels Extrusions-Technologie unter hohem Einsatz von Temperatur und Druck hergestellt. Dies ist ein energieaufwändiger und teurer Prozess, welcher auch die Nährwerteigenschaften der Lebensmittelinhaltsstoffe negativ beeinflusst (z.B. Vitamin-Denaturierung und Oxidation von Ölen). Dieses Projekt soll eine alternative Methode zur Proteintexturierung erforschen, welche auf Ultraschall-Denaturierung von Proteinen beruht. Damit soll eine kostengünstigere und energieeffizientere Methode zur Herstellung von Fleischalternativen geschaffen werden, welche sich auch positiv auf die sensorischen Eigenschaften der Endprodukte auswirkt.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2022-06-01 - 2025-05-31

Für eine CO2-freie Stadtlogistik ist die Baustellenlogistik ein bisher ungelöstes Problem. Güterbeförderung mit hohen Tonnagen trägt zu einer hohen Belastung sowohl von CO2 als auch von Stickoxiden bei (NO und NO2). Europaweit werden insbesondere in Städten die Grenzwerte für Stickoxide regelmäßig überschritten.[1] in einer Großstadt wie Wien entfallen rund zwei Drittel des Güterverkehrs in Tonnen auf den Baustellenverkehr.[2] Der Bau einer Wohnung verursacht ungefähr 60 LKW-Fahrten. Dabei werden insgesamt zwischen 2.500 bis 3.000 Kilometer zurückgelegt. Die durchschnittlichejährliche Wohnbauleistung in Wien von 5.000 Wohnungen erzeugt damit zirka 15 Millionen LKW-Kilometer.[3] Typischerweise kommen im Baustellenverkehr auch tendenziell ältere Lkw zum Einsatz. Baustellenfahrten verursachen durch den hohen Schwerverkehrsanteil und die teilweise bereits älteren Fahrzeuge ca. 10 % der Emissionen des Gesamtverkehrs.[4]

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