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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2026-04-27 - 2031-04-26

Das Council emissionsfreie Baustelle ist eine branchenübergreifende Plattform, die Akteur:innen aus Bauwirtschaft, Industrie, Forschung und öffentlicher Verwaltung vernetzt, um die Transformation hin zu emissionsfreien Baustellen voranzutreiben. Ziel ist die Reduktion von Treibhausgas-, Luftschadstoff- und Lärmemissionen durch den Einsatz elektrifizierter Baumaschinen und Nutzfahrzeuge, den Aufbau geeigneter Energie- und Ladeinfrastrukturen sowie die Optimierung von Baustellenlogistik und Bauprozessen. Die wissenschaftliche Tätigkeit im Umfeld des Councils konzentriert sich auf die Analyse und Bewertung emissionsfreier Technologien und Betriebsstrategien für Baustellen. Dazu gehören insbesondere Untersuchungen zum Einsatz elektrischer Lkw und Baumaschinen, zur Energiebedarfsanalyse auf Baustellen sowie zu Anforderungen an Lade- und Energiesysteme. Ergänzend werden reale Betriebsdaten aus Pilotprojekten und Baustellenprozessen erhoben und ausgewertet, um Emissionspotenziale zu quantifizieren, betriebliche Herausforderungen zu identifizieren und praxisnahe Handlungsempfehlungen für die Bauwirtschaft abzuleiten. Ziel der Forschung ist es, wissenschaftlich fundierte Grundlagen für die Planung, Umsetzung und Skalierung emissionsfreier Baustellen und Baustellenlogistik bereitzustellen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2025-10-01 - 2028-09-30

Der Wohnpark Alt Erlaa ist eine der größten gemeinnützigen Wohnanlagen Österreichs und ein überregional ausstrahlendes Leitprojekt des sozialen Wohnbaus. Die Zufriedenheit und Bindung der Menschen an ihre Wohnumgebung ist hier überdurchschnittlich hoch. Decarb Alt Erlaa 2 begleitet, aufbauend auf einer vorangegangenen Sondierung, die Möglichkeiten, den Wohnpark Alt Erlaa zu einem klimaneutralen Quartier zu transformieren. Ziel ist es, die Heizung der Wohnanlage umzustellen und das Architekturjuwel zu bewahren. Derzeit wird die Wohnanlage über mehrere Gaskessel mit Wärme versorgt und befindet sich in einem nicht mehr zeitgemäßem Zustand. Die Wohnanlage bietet mit ihrer ungewöhnlichen Dimension, mit ihrer architekturhistorischen und sozioökonomischen Bedeutung und mit ihrem energieintensiven Baustandard der 1970er und 1980er Jahre, sehr chancenreiche, aber auch sehr herausfordernde Bedingungen für die Entwicklung zu einem klimaneutralen Quartier. Dieses Demoprojekt begleitet die Umsetzung der Sondierungsergebnisse, die in den kommenden Jahren erfolgen wird. Mit seiner beachtlichen Dimension ist der Wohnpark geeignet, substanzielle technologische und soziale Innovationen anzustoßen und umzusetzen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2025-01-01 - 2027-12-31

Energie- und CO2-Einsparungen durch CCUS, und die Ressourcen- und Energieeffizienz durch Industrielle Symbiose sind zwei wesentliche Lösungsansätze zur Dekarbonisierung der Industrie. Auf Ebene des IEA TCP "Industrial Energy Technologies and Systems" wurde deshalb auf Bestreben des Klima- und Energiefonds, operativ ausgeführt durch das Energieinstitut an der JKU Linz, der Task 21 zuerst etabliert und sodann seither bereits in zwei Perioden geleitet. Zentrale österreichische Aufgaben in der nun ausgeschriebenen dritten Periode, die zwei Subtasks (#4 Carbon Dioxide Capture in Industry und #5 Facilitation of Industrial Symbiosis) umfasst, sind die Leitung des gesamten Task 21, die Leitung des Subtask 4 sowie die inhaltlichen Beiträge zu beiden Subtasks; hinzu kommen die Disseminations- und Kommunikationserfordernisse österreichischer Erkenntnisse nach außen sowie internationaler Kenntnisse nach Österreich. Die Subtasks beschäftigen sich mit CO2-Management, rechtlichen Vorgaben zu CCUS, neuen Wertschöpfungsketten und zugehörigen Stakeholdern, der technologischen Integration in der Industrie, Tools zur Ermöglichung der Industriellen Symbiose und einer nichttechnischen Bewertung des Status der Kooperation. Begleitet werden die internationalen Arbeiten durch eine umfassende nationale Kommunikations- und Disseminationsstrategie, welche die Einbindung der Stakeholder und den bidirektionalen Erkenntnistransport sicherstellt.

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