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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2021-04-16 - 2022-10-31

Im Pustertal sind eine Vielzahl an traditionellen Kulturarten, deren standortangepasste Sorten, sowie Wissen über Saatguterhaltung, Nachbau und Bewirtschaftungstechniken für eine standortangepasste Kulturpflanzenvielfalt nicht mehr anzutreffen. Das Projekt beschäftigt sich mit: i) dem Monitoring der Kulturartenvielfalt von Gemüse, Getreide, Heil- & Gewürzkräutern im Pustertal (Bezirk Lienz), ii) der Dokumentation des hiermit verbundenen lokalen Erfahrungswissens, iii) dem Stand der Erhaltungsmaßnahmen für Kulturartenvielfalt im Pustertal iv) den für eine nachhaltige Erhaltung der Kulturartenvielfalt notwendigen energieeffizienten biologischen Bewirtschaftungstechniken. Die Beschäftigung mit der Kulturartenvielfalt des Pustertals stellt einen Beitrag zur Erhaltung des materiellen und immateriellen Erbes des Pustertals dar, bietet die Chance genetische Ressourcen und damit verknüpftes Wissen vor dem Verlust zu bewahren, sowie einen Beitrag zur Stärkung der Resilienz und der Steigerung der potentiellen Selbstversorgung zu leisten. Diese Information stellt die Grundlage für Bildungsmaßnahmen dar, die über das Thema “Erhaltung & biologische Bewirtschaftung der Kulturartenvielfalt und der damit einhergehenden pflanzlichen Vielfalt an Wildarten” die wesentlichen Informationen an ausgewählte Akteure kommunizieren sollen. Durch vielfältige, grenzüberschreitende Maßnahmen wird im Pustertal ein Netzwerk an ErhalterInnen aufgebaut und gepflegt, um ein System zur langfristigen Erhaltung der Sorten und dem damit verbundenem Wissen zu schaffen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2020-09-01 - 2025-08-31

Große Flächen landwirtschaftlicher Nutzflächen in West- und Nordafrika sind stark degradiert, von Wasserknappheit, geringer Bodenfruchtbarkeit und schlechter Pflanzengesundheit gekennzeichnet, was u.a. auf die Verwendung ungeeigneter agronomischer Systeme und ein unangemessenes Management zurückzuführen ist. In Westafrika schränken Wasserarmut, organische Bodensubstanz und Nährstoffrückhaltung die Nahrungsmittelproduktivität ein, während in Nordafrika Versalzung, Winderosion, Krustenbildung und Verdichtung Regenfeldbau und Waldweiden bedrohen. Die geringe Nahrungsmittelproduktivität, die geringe Widerstandsfähigkeit und die mangelnde Nachhaltigkeit der derzeitigen Ansätze haben schwerwiegende sozioökonomische und ökologische Folgen. Das Ziel von SustInAfrica besteht darin, Kleinbauern, kleine und mittlere Unternehmen sowie verschiedene Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen in Ghana, Burkina Faso, Niger, Ägypten und Tunesien in die Lage zu versetzen, die Nahrungsmittelproduktion erfolgreich zu intensivieren und Ökosystemdienstleistungen auf nachhaltige und widerstandsfähige Weise zu erbringen. Dies soll erreicht werden durch: A) eine umfassende Analyse von: i) der lokalen/regionalen Zielökosysteme; ii) der gegenwärtig angewandten und potenziellen Strategien für das Landschafts-, Boden-, Wasser- und Pflanzengesundheitsmanagement sowie der agronomischen Systeme; iii) der relevanten Akteure in den Versorgungs-/Wertschöpfungsketten; iv) der Geschäftsmodelle und -politiken; v) der Herausforderungen und Bedrohungen für die Produktion; B) der Entwicklung von Technologien, einschließlich einer intelligenten Plattform zur Unterstützung der Landwirte bei der Entscheidungsfindung, in Bezug auf die in A) bewerteten Faktoren; C) Durchführung von Feldversuchen an den Zielstandorten, bei denen traditionelles Wissen, nachhaltige Strategien und Systeme (Agrarökologie, Agroforstwirtschaft, ökologische Landwirtschaft) und moderne Technologien (entwickelte Anwendungen/Plattform) kombiniert werden; D) Kommunikation/Verbreitung/Bildung/Schulung zur Information von Interessengruppen/Verbrauchern und zur Stärkung von Kleinbauern (insbesondere Frauen/Jugendliche); E) Ausnutzung/Weiterführung von Ansätzen/Technologien für verbesserte Produktivität/Ökosystemdienstleistungen, langfristige Selbstversorgung über das Projekt hinaus, Verringerung von Hunger/Armut und Geschlechter-/Reichtumsdisparität, verringerte Umweltbelastung, langfristiges Wachstum des lokalen Nahrungsmittelsektors/Erhöhung des wirtschaftlichen Nutzens.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2020-10-01 - 2025-09-30

FRAMEwork ist um den "Farmer Cluster"-Ansatz herum aufgebaut, der von unten nach oben verläuft, von den Landwirten geführt wird und in Großbritannien auf über einer Viertelmillion Hektar erfolgreich umgesetzt wurde. FRAMEWORK wird bestehende Farmer-Cluster bereichern und innovieren, indem es mit lokalen und (inter)nationalen Interessengruppen in Verbindung steht und neue, von mehreren Akteuren getragene Farmer-Cluster in verschiedenen Anbausystemen in Europa auf der Grundlage bestehender Kooperationen einrichtet. Die Farmer-Cluster werden in einem europaweiten, sich selbst tragenden Netzwerk, dem Citizen Observatory and Information Hub, vereint, das die bäuerliche und bürgernahe Sammlung und den Austausch harmonisierter, qualitativ hochwertiger Informationen über Biodiversität und Landwirtschaft erleichtern und engagierte Online- und Offline-Aktivitäten entwickeln wird, um das Bewusstsein und Verständnis für Biodiversität und BSF bei den verschiedenen Interessengruppen in Europa zu stärken. Der wissenschaftliche Beitrag zu diesen bürgernahen Aktivitäten wird die folgenden Ergebnisse liefern: 1) Fortgeschrittenes ökologisches Verständnis der treibenden Kräfte des Biodiversitätswandels in agrarischen Landschaften; 2) ein Entscheidungsunterstützungs-Tool (DST) für die Auswahl eines biodiversitätssensiblen Managements durch Landwirte auf der Grundlage ihrer lokalen Anforderungen; 3) ein DST zur Unterstützung der Biodiversitätszielsetzung, -überwachung und -bewertung und 4) private und öffentliche Anreize zur Förderung biodiversitätssensibler Landwirtschaft als öffentliches Gut. Darüber hinaus wird im Rahmen von FRAMEwork die Wirksamkeit des Farmer-Cluster-Ansatzes zur Entwicklung und Umsetzung orts- und systemspezifischer biodiversitätssensibler Bewirtschaftungspraktiken bewertet und die wirtschaftliche und ökologische Leistung evaluiert, wobei ein permanentes Online-Evaluierungstool auf dem Citizen Observatory and Information Hub bereitgestellt wird. Der Bereitschaftsgrad der Technologie (TRL) der DST reicht von 3-5, wobei Verbesserungen für die TRL5-DST vorgesehen sind, während die DST in TRL3 durch Tests und Verbesserungen in den Farmer-Clustern auf TRL4-5 gebracht werden. FRAMEwork wird innovativ in der Art und Weise sein, wie es die Ethik-, Datenschutz- und Geschlechtervorschriften der EU umsetzen wird. Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

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