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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-04-01 - 2022-03-31

In der Ackerbauregion Ostösterreich soll eine operationelle Gruppe (OG) bestehend aus Biobauern, Beratern, Wissenschaftlern, Interessensvertretern, sowie Partnern aus der Wirtschaft zum Thema wassersparender Bio-Ackerbau etabliert werden. Die Zielsetzung besteht darin, Strategien zur Anpassung an den Klimawandel im Ackerbau zu erproben. Diese Strategien beinhalten eine angepasste, konservierende Bodenbearbeitung (Direktsaat-Verfahren, Kulturen Mais, Sojabohne), die Verwendung betriebseigener Pflanzen als Transfermulch (zu den Kulturen Mais, Kartoffeln), der Vergleich von verschiedenen Düngungssystemen viehloser und viehhaltender biologischer Landwirtschaft im Langzeitversuch sowie der Prüfung verschiedener Bodenbearbeitungsverfahren (Grubber vs. Pflug) im Langzeitversuch. Flächendeckend eingesetzt leisten diese Strategien einen markanten Beitrag zur Anpassung an den Klimawandel und zur Entspannung der klimawandelbedingten Wasserknappheit. Neben acker- und pflanzenbaulichen Ergebnissen liefert diese Untersuchung auch Erkenntnisse über die arbeits- und betriebswirtschaftlichen Auswirkungen für den einzelnen Betrieb.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-02-01 - 2021-01-31

Kaum eine andere Freiluftaktivität ist in Europa so weit verbreitet wie das Sammeln wild wachsender, essbarer Pflanzen. Essbare Wildpflanzen genießen auch bei KonsumentInnen einen guten Ruf, werden als innovative und trendige Produkte mit außergewöhnlichen Gesundheitseigenschaften und Geschmäckern vermarktet und von rund 100 Millionen EU-BürgerInnen konsumiert. Städte haben besonderes Potential in der Vermarktung, aber auch für das Sammeln essbarer Wildpflanzen. Andererseits gibt es Bedenken gegenüber der Nachhaltigkeit des Sammelns auf städtischen Grünflächen wobei sich aber noch kaum Forschungsarbeiten diesem Thema angenommen haben. Dieses Forschungsprojekt wirkt dem entgegen und fragt nach der ökologischen und sozio-politischen Nachhaltigkeit des Sammelns essbarer Wildpflanzen in Städten. Diese forschungsleitende Frage wird durch die Adaptierung eines konzeptuellen Rahmens für das nachhaltige Sammeln von Wildpflanzen, der bisher in ländlichen Gebieten des Globalen Südens Verwendung fand, untersucht. Dieses Projekt unterstützt somit die nachhaltige Beschaffung, Verarbeitung und den Konsum lokaler Ressourcen, wie vom Konzept der Bioökonomie gefordert, und trägt zum Erreichen der UN Nachhaltigkeitsziele 11 und 12 der Stadt Wien bei. Das Forschungsprojekt findet in Wien, Österreich, statt und ist als Studie mit gemischten Forschungsmethoden konzipiert. Zuerst werden 30 lokale ExpertInnen für das Sammeln essbarer Wildpflanzen mit einem semi-strukturierten Gesprächsleitfaden interviewt und danach mehrere hundert SammlerInnen auf Sammelplätzen in Stadt- und Stadtrandgebieten mit einem strukturierten Fragebogen befragt.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-09-01 - 2023-08-31

EdiCitNet entwickelt “edible city solutions” für soziale Inklusion und fördert ihre Verbreitung in 13 Städten auf 4 Kontinenten. Das 5 jähre H2020 Projekt bringt verschiedenste Stakeholder aus Wissenschaft, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Stadtverwaltung zusammen um nachhaltige Stadtentwicklung zu ermöglichen. Innerhalb des EdiCitNet – Netzwerks werden neue „essbare Lösungen“ in living labs entwickelt und in Front Runner Cities getestet. Anschließend werden diese Lösungen in verschiedene, andere Städte übertragen.

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