Das Institut für Bodenforschung befasst sich in umfassender Weise mit dem System Boden, der Bodennutzung und dem Bodenschutz, insbesondere als Schnittstelle mehrerer Ökosystemkompartimente

Die Forschungsschwerpunkte umfassen 

Bodenbildung und Bodenfunktionen,
Biodiversität und Funktion mikrobieller Gemeinschaften im Boden,
Einfluss des Klimawandels und Entstehung von Treibhausgasen,  
Verhalten von Nähr- und Schadstoffen sowie
die Rolle von Rhizosphärenprozessen und Boden-Pflanze-Mikroorganismen Interaktionen. 

Dabei stehen die Förderung und Erhaltung der Bodengesundheit und seiner mannigfaltigen Ökosystemleistungen als gemeinsames Ziel im Mittelpunkt unserer Arbeit.

 

Methodische und infrastrukturelle Expertise

Das Institut ist eine wichtige Anlaufstelle für Bodencharakterisierung nach internationalen Normen und steht für interdisziplinäre Forschung und die Entwicklung innovativer Methoden. 

Besondere Expertise hat das Institut in den Bereichen 

stabile Isotope,
Molekülmodellierung,
Treibhausgasmonitoring,
Wurzelexsudatforschung,
Chemical Imaging sowie
experimentelle Freilandforschung.

Zudem beherbergt und nutzt das Institut eine der österreichweit größten Sammlungen von Schauprofilen sowie ein Freiluft-Bodenklassenzimmer zur Unterstützung der Lehre und der Vermittlung von Bodenwissen.

 

Kooperation, Transfer und gesellschaftliche Wirkung

Das Institut für Bodenforschung kooperiert partizipativ mit Praxispartner*innen, Behörden und NGOs auf nationaler und europäischer Ebene, um gemeinsam wissensbasierte nachhaltige Lösungen zu entwickeln und umzusetzen.

Mit seiner wissenschaftlichen Expertise unterstützt das Institut die Umsetzung von Maßnahmen zur Restaurierung von Ökosystemen, zum Erhalt und zur Wiederherstellung der Bodengesundheit – einschließlich Bodenmonitoring – und bringt sich aktiv in die Bodenbewusstseinsbildung ein.