Jagdliche Bewirtschaftung durch die BOKU
Jagdliche Bewirtschaftung durch die BOKU
Die Jagd im Lehrforst wird von den Österreichischen Bundesforsten als Regiejagd organisiert. Ein Teil des Lehrforsts im Revier Ofenbach von ca. 300 ha wird dabei von der BOKU jagdlich betreut und bewirtschaftet. Ziele der BOKU-Jagd sind dabei:
- Mitarbeitenden und Studierenden der BOKU University die Möglichkeit zur Erlangung praktischer Erfahrungen in der Ausübung einer nachhaltigen jagdlichen Bewirtschaftung, sowie Einblicke und Übung von praktischen jagdlichen Tätigkeiten im Rahmen der nachhaltigen Jagd zu ermöglichen,
- die Lehre und Forschung der BOKU University zu unterstützen sowie
- das Lehrforst Revier Ofenbach nachhaltig und integral zu bewirtschaften.
Die BOKU-Jagd versteht sich als Musterbeispiel einer nachhaltigen Jagd und ist ausgerichtet an wildökologischem Fachwissen, aktuellen Bewirtschaftungskonzepten und jagdethischen Kriterien. Zu diesem Zweck sind 10 Personen mit aktivem Mitarbeitenden- oder Studierenden-Verhältnis zur BOKU als sogenannte Lehrforstjäger*innen aktiv und mit der jagdlichen Bewirtschaftung betraut. Leiter der BOKU Lehrjagd ist Florian Kunz.
Einblicke in die Jagd bekommen
Studierende und Mitarbeitende der BOKU, die an der Jagd interessiert sind oder Einblicke und praktische Erfahrung suchen, haben die Möglichkeit, die Lehrforstjäger*innen bei ihren Tätigkeiten zu begleiten. Hierfür bitten wir um Kontaktaufnahme bei Ferdinand Hönigsberger unter ferdinand.hoenigsberger(at)boku.ac.at mit einer kurzen Beschreibung (studierend oder angestellt, Semester, Studiengang/Institut, Vorerfahrung, etc.). Die BOKU-Jagd behält sich grundsätzlich vor, Ansuchen abzulehnen.
Bei positiver Rückmeldung werden Ansuchen zur direkten Kontaktaufnahme und weiterer Organisation (Termin, Uhrzeit) an die Lehrforstjäger*innen weitergeleitet. Es ist dabei zu beachten, dass die Begleitung im laufenden jagdlichen Betrieb stattfindet. Für Pirsch- oder Ansitz-Begleitungen kann deshalb besonders frühes Aufstehen oder langes Wachbleiben erforderlich sein. Die Hauptarbeiten im Jagdbetrieb inkludieren dabei auch die Revierpflege (z.B. Freihalten von Flächen), Instandhaltung der Reviereinrichtungen (z.B. von Sitzen) und ähnliches. Die Organisation (Anreise und Unterkunft im Lehrforstzentrum) obliegt primär den Ansuchenden, im Austausch mit den BOKU-Jägern können Fahrgemeinschaften, gemeinsames Kochen, u.ä. gebildet werden.
Eine Begleitung der Lehrforstjäger*innen geschieht dabei außerhalb des Studien- oder Anstellungsverhältnisses auf persönlichen Wusch in privater Zeit und steht in keinerlei Zusammenhang mit Lehrveranstaltungen oder der Arbeitstätigkeit an der BOKU.