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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-09-01 - 2020-12-31

Das Projekt untersucht Nutzungsmöglichkeiten und Potentiale von ÖBB-Freiflächen, die nicht betrieblich genutzt werden, sich nicht im Gefahrenraum befinden und keine unmittelbare betriebliche Funktion erfüllen. Dies betrifft z.B. Flächen neben der Bahntrasse, wie Böschungen, Grünflächen, Schutzwälder etc. die sich im Eigentum der ÖBB befinden und für deren Erhalt die ÖBB zuständig ist. Ziel ist die Entwicklung von Nutzungskonzepten für eine synergetische Nutzung und Mehrwertgenerierung dieser aktuell kaum genutzten Ressourcen. Die zentrale Forschungsfrage des Projektes lautet: Welche wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Potentiale ergeben sich durch die Zwischennutzung von ÖBB Freiflächen in Abhängigkeit von unterschiedlichen Flächentypen? Hierzu werden Methoden entwickelt, die Potentiale zu ermitteln und eine extensive Nutzung von Grundflächen, im Einklang mit dem Bahnbetrieb, für verschiedene Zielgruppen attraktiv erscheinen lassen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-03-15 - 2019-11-14

Die städtischen Grünräume als öffentliche Räume per se, nehmen neben ihrer wichtigen ökologischen und klimatischen Funktion eine Vielzahl an Personen, an Gruppen, an Aktivitäten auf. Sie sind unter anderem vor dem Hintergrund von Diversität und sozialer Kohäsion von großer Bedeutung (vgl. u.a. Schwab 2017, Öffentlicher Raum und soziale Kohäsion, Eine explorative Studie zur Nutzung des öffentlichen Raums in Wien durch männliche Asylsuchende, i.A. der MA 19) und können einen Beitrag zur gerechten Stadt leisten (vgl. u.a. Fainstein 2010). Da der städtische Raum allerdings unter der Entwicklung der stetigen Verdichtung zur knappen Ressource wird, ist es von Bedeutung die Nutzbarkeit der Räume zu optimieren, sie verschiedenen Aktivitäten und Funktionen entsprechend zu gestalten, jedoch ohne sie durch Überausstattung zu verkleinern und nur bestimmten Tätigkeiten oder Personengruppen zuzuordnen und die anderen auszuschließen. In diesem Zusammenhang ist auch die Tages- und Jahreszeit von Bedeutung, da sich über deren Verlauf die Personengruppen und damit die Ansprüche und der Bedarf ändert (chronologischer Nutzungswechsel). Um das Bewusstsein hierfür zu stärken, aber auch um in Planungs- und Beteiligungsprozessen ein praktisches Tool in der Hand zu haben, soll, in Anlehnung an die Funktionsmodule für den öffentlichen Raum die Palette an Nutzungen und Tätigkeiten, die für Grünräume relevant sind, in einer wohlgeordneten Struktur sortiert und in weiterer Folge in eingängigen Icons dargestellt werden. Die Studie wird also als thematisch ergänzende Weiterführung jüngster Forschungsprojekte (Potentiale im öffentlichen Raum – Qualitäten öffentlicher Räume nach Funktionsmodulen im Auftrag der MA18) am Institut für Landschaftsarchitektur verstanden. Die Ausarbeitung erfolgt am Institut für Landschaftsarchitektur an der Universität für Bodenkultur Wien.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-07-02 - 2021-01-01

Errichtungskosten und Erhaltungsaufwände als wichtigste Hemmfaktoren für die großflächige Begrünung von Stadtquartieren könnten durch lokale Selbstversorgung entscheidend gemindert werden. In diesem Kontext ermitteln wir anhand der Seestadt Aspern, welchen Beitrag verdichtete urbane Nahrungsmittelproduktion zu einem klimaneutralen, resilienten Stadtteil leistet bzw. leisten kann und wie dieser Beitrag nachhaltig stabilisiert bzw. optimiert werden kann. Wir evaluieren vor Ort praktizierte Formen der urbanen Selbstversorgung, ergänzen sie durch einen Abgleich mit internationalen Best Practice Beispielen und Experteneinschätzungen sowie Beteiligung von Akteur*innen durch weitere Systembausteine welche sodann auf lokalen Potenziale projiziert werden. Essbare (See)Stadt setzt räumliche und technische Potenziale für Begrünungsmaßnahmen und urbane Nahrungsproduktion mit dem sozialen Kapital in Relation, um zu zeigen, welche Voraussetzungen und Anreize „Betreiber*innen“ eines essbaren Stadtteils brauchen. Wir zeigen auf, wie die Seestadt und andere Quartiere kostenschonend und ressourceneffizient zu einem ‘Sustainable District’ transformiert werden können, indem vorhandene Infrastruktur, klimaschonende Stadtentwicklung, lokale Resilienz, Bürger*innen-Einbindung und -Bildung, Vernetzung und Nahversorgung sowie langfristige ökonomische Effizienz synergetisch zusammenwirken.

Betreute Hochschulschriften