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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-11-01 - 2022-06-30

Als Reaktion auf die immer noch steigenden Treibhausgasemissionen des Straßenverkehrs in Österreich schlagen wir vor, die Methode der "Participatory Value Evaluation" (PVE) zur Bewertung von Klimaschutzmaßnahmen im Verkehrssektor einzusetzen. Dieses neuartige Bewertungsverfahren ermöglicht die quantitative Berücksichtigung sozialer und staatlicher Aspekte in der wirtschaftspolitischen Analyse. Das Verfahren hat dadurch das Potenzial, die soziale Akzeptanz nachhaltiger Verkehrspolitik zu erhöhen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-10-08 - 2020-04-07

Im Rahmen des Forschungsprojektes "Analysing Design Competitions as a Tool for Teaching" wird das Fallbeispiel Feichten im Kaunertal umgesetzt. Für die Ortseinfahrt sollen im Rahmen eines Studierendenwettbewerbes Lösungen als Diskussionsgrundlage für den Entscheidungsfindungsprozess in der Gemeinde vorgelegt werden. Forschungsfragen sind Lernerfolg und -motivation, die Wirkungs auf ProjektbetreiberInnen und auf die Öffentlichkeit anhand von Real-Life-Settings für landschaftsarchitektonische Gestaltungsaufgaben.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-10-01 - 2022-03-31

Nationale und internationale Klima- und Energieziele sind immer dringlicher zu erfüllen. Gemeinden, Regionen und ihre Planungs- und Managementeinrichtungen können, sollen und wollen durch die Energiewende auf regionaler Ebene beitragen. Sie benötigen dafür aber Energiekonzepte, die Strom, Wärme und Mobilität integrieren und jeweils die Bedarfs- und die Aufbringungsseite umfassen. Die Erstellung dieser komplexen Konzepte im kommunalen und regionalen Arbeits- und Kooperationsalltag ist mit vielen Hürden verbunden. Die Folge: Realisierungen bleiben bisher Leuchtturmprojekten mit Sonderrahmenbedingungen (gutes Budget, Förderprojekt, besonders engagierte Stakeholder vor Ort ...) vorbehalten. Mit diesem Projekt wollen wir die Skalierung in die Breite durch Digitalisierung unterstützen, das heißt wir wollen dafür arbeiten, dass die bisherigen Erfolge leichter, häufiger, schneller und wirtschaftlicher gelingen als bisher. Ziel ist die Entwicklung eines digitalen Werkzeugkoffers, mit dem sich unter Einbezug aller nötigen Dimensionen die lokale Energiewende von Anfang bis Ende planen lässt: Von der Identifikation des optimalen Standorts von Energieaufbringungsanlagen, des Auslotens von energetischem Potential bis hin zur Analyse der erzielbaren Treibhausgasemissionsreduktionen und der Maximierung der Wertschöpfungspotenziale – technologisch, energetisch, ökologisch, klimatologisch, ökonomisch und organisatorisch (samt Einbindung relevanter StakeholderInnen). Dies wird mit eigenen und damit überschaubaren Ressourcen bewerkstelligt: Zwei bestehende Tools werden kombiniert, durch die stärkere Einbeziehung klimatischer Parameter verbessert, und für die integrierte Nutzung optimiert: Der Energiewende-Rechner RESYS zur detaillierten Planung von Energiebedarf und -aufbringung in Stundenauflösung und die Prozess Netzwerk Synthese-Software PNS zur ökonomischen Optimierung des Gesamtsystems und Integrationsplanung der Energietechnologien. Neu dazu kommen werden eine Energielandkarte u.a. zur konkreten Verortung und Berücksichtigung der Flächendimension, open source Daten (insbes. auch meteorologische), Algorithmen und Modelle, die die Arbeit mit den Werkzeugen beschleunigen und Berechnungen von Wertschöpfungspotenzialen, die Kosten und Nutzen der Energiewende-Maßnahmen ganz klar vor Augen führen. Die Innovation: Die Herausforderungen liegen im technologieübergreifenden, gesamthaften zeitlich und räumlich aufgelösten Ansatz, in der intelligenten Nutzung von verfügbaren Daten durch Entwicklung entsprechender Datenstrukturen, Berechnungsmodelle und Algorithmen, welche die transdisziplinären Inhalte quantifizieren, in der Schaffung von Schnittstellen und Workflows und im Setup eines Prozessdesigns, das die Umsetzung im lokalen Stakeholder-Kontext fördert – und zwar gleichermaßen auf verschiedenen regionalen Ebenen. Die Ergebnisse: Ein digitaler Werkzeugkoffer mit Beratungsangebot, das eine Marktlücke schließt, indem es eine ökologisch und ökonomisch fundierte Umsetzung von Energieraumplanungslösungen für Gemeinden, Städte und Regionen in adäquater Qualität und mit vertretbarem Aufwand möglich macht. Das Konsortium bündelt alle notwendigen Kompetenzen und arbeitet intensiv mit Testregionen zusammen. Damit sind auch für die zukünftige Anwendung und den Impact dieses Vorhabens optimale Voraussetzungen geschaffen.

Betreute Hochschulschriften