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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2021-04-01 - 2022-01-31

Das städtische Wachstum und die zunehmende (Nach-)Verdichtung urbaner Räume führen zu Flächennutzungs- und Zielkonflikten und in Folge zu einem Verlust von grüner (und blauer) Infrastruktur. Gerade aber grüne und blaue Infrastruktur leistet aber einen Beitrag die Herausforderungen des Klimawandels ab zu mildern. Zahlreiche Studien haben diese Leistungen bestätigt. In Zusammenhang mit den Veränderungen durch den Klimawandel wie einer Verstärkung des urbanen Wärmeinseleffekts oder dem Umgang mit Starkregenereignissen stellt diese Entwicklung die Stadt Wien vor eine Herausforderung. Die Anordnung der gärtnerischen Ausgestaltung nicht bebauter, aber bebaubarer Grundflächen soll die Erhaltung bzw. Schaffung von Grünflächen unterstützen sowie zur Reduktion der Flächenversiegelung im Siedlungsverband beitragen und kann damit einen Beitrag zur Anpassung an den Klimawandel leisten. Zunehmend ist aber in der Realität insbesondere in Kleingartengebieten und Kleingartengebieten für ganzjähriges Wohnen sowie in Wohngebieten der Bauklasse I eine zunehmende Versiegelung von Parzellen zu beobachten. Diese Grundlagenstudie soll einen Beitrag zur Erfassung der aktuellen Situation und Entwicklungen in diesen Widmungskategorien sowie mögliche Verbesserungen der Steuerung der Durchgrünung aufzeigen und darauf basierend konkrete Maßnahmen bzw. Instrumente zur Umsetzung empfehlen. Auch soll die unterschiedliche Leistung gärtnerischer Gestaltungselemente, also verschiedener urbaner grüner Infrastrukturelemente in Bezug zu Biodiversität und ihrer mikroklimatischen Leistung (Fokus Hitze und Starkregen) dargestellt werden.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-05-01 - 2022-11-30

Im Rahmen des Projektes "Spationtemporal models for streamflow" werden statistische raum-zeitliche Methoden für Abflussdaten verbessert und weiterentwickelt. Das Ziel ist einerseits die Erweiterung von zeitlichen Modellen um eine räumliche Dimension und vice versa. Andereseits, die Weiterentwicklung von raumzeitlichen Methoden, welche bereits in den Umweltwissenschaften zum Einsatz kommen, aber nicht die besondere Struktur von Flusssystemen berücksichtigen. Die verwendeten Methoden reichen von auf Zeitreihen basierten Modellen, über verschiedene Regressionsmodelle zu raumzeitlichen Kovarianzmodellen. Ein wichtiger Aspekt ist die Differenzierung räumlicher oder zeitlicher Abhängigkeiten von verschiedenen Abflussereignissen, wie Nieder- oder Hochwasser. Die Entwicklung der Methoden erfolgt anhand eines umfassenden Datensatzes von Abflussmessstationen für das österreichische Gewässernetz.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2020-06-15 - 2022-06-14

Vertiefend zu den im Energiemosaik dargestellten Energie- und Treibhausgasdatenbanken für österreichische Gemeinden werden für die niederösterreichischen Gemeinden Standorträume für Fernwärmeversorgung sowie für klimafreundliche Mobilität ermittelt. In einem Leitfaden wird dargestellt, wie die NÖ Gemeinden mit diesen Planungsgrundlagen in der örtlichen Raumplanung arbeiten können und OrtsplanerInnen sowie Gemeinden werden in Veranstaltungen mit diesen Planungsgrundlagen vertraut gemacht.

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