Neueste SCI Publikationen

Neueste Projekte

Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-05-01 - 2022-11-30

Im Rahmen des Projektes "Spationtemporal models for streamflow" werden statistische raum-zeitliche Methoden für Abflussdaten verbessert und weiterentwickelt. Das Ziel ist einerseits die Erweiterung von zeitlichen Modellen um eine räumliche Dimension und vice versa. Andereseits, die Weiterentwicklung von raumzeitlichen Methoden, welche bereits in den Umweltwissenschaften zum Einsatz kommen, aber nicht die besondere Struktur von Flusssystemen berücksichtigen. Die verwendeten Methoden reichen von auf Zeitreihen basierten Modellen, über verschiedene Regressionsmodelle zu raumzeitlichen Kovarianzmodellen. Ein wichtiger Aspekt ist die Differenzierung räumlicher oder zeitlicher Abhängigkeiten von verschiedenen Abflussereignissen, wie Nieder- oder Hochwasser. Die Entwicklung der Methoden erfolgt anhand eines umfassenden Datensatzes von Abflussmessstationen für das österreichische Gewässernetz.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2020-03-01 - 2021-02-28

In der Gemeinderatssitzung vom 24.06.2019 hat sich die Stadtgemeinde Traiskirchen das Ziel gesetzt, bis 2030 CO2-Neutralität zu erreichen. Es gibt jedoch noch kein offizielles Maßnahmenpapier oder einen Strategieplan zur Umsetzung dieses Ziels, der schriftlich festgehalten und beschlossen wurde. Hier setzt das gegenständliche Projekt an, indem es sich zum primären Ziel setzt, einen derartigen Maßnahmenplan zu entwickeln. Der Maßnahmenplan soll umfassend angelegt werden und daher grundsätzlich alle sechs Aktionsfelder der Smart City Initiative adressieren, wobei Schwerpunkte auf die Aktionsfelder Energieversorgung & -nutzung, Bestand & Neubau, Siedlungsstruktur & Mobilität sowie Kommunikation & Vernetzung gelegt werden. Relevante Akteursgruppen (wie Unternehmer/Industriebetriebe, zivilgesellschaftliche Initiativen, allgemeine Bevölkerung) sollen durch Angebote zur Partizipation einbezogen werden.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2020-10-01 - 2022-03-31

Die erforderlichen Standardlängen von Verzögerungs- und Beschleunigungsstreifen für das Rechtsab- und Rechtseinbiegen bei Straßenknoten sind in zwei österreichischen Richtlinien und Vorschriften für das Straßenwesen (RVS) angegeben. Dabei sind die Längenvorgaben für Knoten mit mehrstreifigen Richtungsfahrbahnen, wie sie vorwiegend im A- und S-Netz vorkommen, einheitlich. Für zweistreifige Straßen hingegen, vorwiegend Landesstraßen, variieren sie stark. So sind dort Beschleunigungsstreifen z.T. sogar länger auszuführen als auf A- und S-Straßen. Im Zuge des Projekts wird überprüft, inwieweit diese Richtlinienvorgaben nach wie vor angemessen sind – auch im Lichte internationaler Vergleiche sowie des über die Jahre verbesserten Brems- und vor allem Beschleunigungsvermögens der Pkw-Flotte. Methodisch wird das reale Verkehrsverhalten an 4 Knoten vor Ort anhand von umfangreichen Messungen erfasst. Erhoben wird zum einen das standardmäßige Real(normal-)verhalten. Zum anderen wird mittels Videoanalyse besonderes Augenmerk auf Real(spezial-)verhalten in (Extrem-) Situationen gelegt, da dieses für die Beurteilung der Verkehrssicherheit entscheidend ist. Ziel ist es, dass die Projektergebnisse eine allfällige Vertretbarkeit auch kürzere Verzögerungs- und Beschleunigungsstreifen als derzeit offenlegen und, wenn dies der Fall ist, gleichzeitig als Basis für die Überarbeitung der relevanten RVS dienen können.

Betreute Hochschulschriften