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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2022-02-01 - 2023-07-31

Klimaschutz, Energiewende und Klimawandelanpassung sind wesentliche Säulen für die Entwicklung im Regionalverband Nockregion, der mit drei KEM-Regionen und einer KLAR!-Region eng verbunden ist. In den betroffenen Gemeinden mit ca. 50.000 Einwohner*innen ist eine Auseinandersetzung mit diesen Themen essenziell. Kern des vorgeschlagenen Projektes ist es, im Einklang mit den methodischen Zugängen der Energieraumplanung in einem Ansatz der Handlungsforschung fachliche Grundlagen und ein Prozessdesign zu ermitteln, wie diese raumplanerischen Ansätze in die Entwicklung der Region und ihrer Gemeinden vermehrt integriert werden können.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-05-01 - 2022-11-30

Im Rahmen des Projektes "Spationtemporal models for streamflow" werden statistische raum-zeitliche Methoden für Abflussdaten verbessert und weiterentwickelt. Das Ziel ist einerseits die Erweiterung von zeitlichen Modellen um eine räumliche Dimension und vice versa. Andereseits, die Weiterentwicklung von raumzeitlichen Methoden, welche bereits in den Umweltwissenschaften zum Einsatz kommen, aber nicht die besondere Struktur von Flusssystemen berücksichtigen. Die verwendeten Methoden reichen von auf Zeitreihen basierten Modellen, über verschiedene Regressionsmodelle zu raumzeitlichen Kovarianzmodellen. Ein wichtiger Aspekt ist die Differenzierung räumlicher oder zeitlicher Abhängigkeiten von verschiedenen Abflussereignissen, wie Nieder- oder Hochwasser. Die Entwicklung der Methoden erfolgt anhand eines umfassenden Datensatzes von Abflussmessstationen für das österreichische Gewässernetz.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2022-03-18 - 2022-08-17

Ziel des Projektes ist eine Überarbeitung des bestehenden österreichischen Leitfadens für die Strategische Prüfung im Verkehrsbereich (SP-V). Der SP-V Leitfaden dient Initiatoren von Verkehrsinvestitionen als Anleitung zur Durchführung und Erstellung der notwendigen Dokumente für eine SP-V. Der geltende Leitfaden von 2018 erfährt zwar auch international positive Resonanz, dennoch zeigt sich in der Praxis weiterer Bedarf zur integralen Betrachtung von Umweltzielen, insbesondere jener des stark mit der Verkehrsplanung in Zusammenhang stehenden Klimaschutzes. Der Leitfaden bietet in seiner derzeitigen Form bereits zahlreiche Ansatzpunkte zur vorausschauenden Berücksichtigung und Vermeidung bzw. Minimierung von Umweltauswirkungen. Auf Grund der sehr knappen Darstellung einzelner Schritte, etwa die Berücksichtigung von Systemalternativen, bietet es sich an, einzelne Kapitel in ihrer Aussage zu stärken, um eine transparente Betrachtung aller relevanten Perspektiven und eineausgewogene Bewertung der Planungsalternativen zu ermöglichen. Dadurch können Umweltziele, mögliche Veränderungen von Schutzgütern sowie Maßnahmen, um diesen Veränderungen entgegen zu wirken, unter Berücksichtigung aller relevanten Informationen und auf Basis einer breiten Diskussion derselben mit den Akteurinnen und Akteuren im Rahmen des Scopings in die Strategische Prüfung einbezogen werden. Die Überarbeitung des Leitfadens zielt daher auch auf eine versttärkte Ausbalancierung verschiedener Blickwinkel und Interessen ab, insbesondere eine Stärkung der Rolle des BMK als neutrale und allparteiliche Aufsichtsbehörde und eine Stärkung der Rolle der Beteiligten, insbesondere der Umweltstellen, bei ergebniskritischen Verfahrensschritten, v.a. im Scoping, bei der Auswahl der zu untersuchenden Alternativen, sowie der Auswahl der Kriterien zur Bewertung der Alternativen.

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