BOKU-Kino im März: 11.03.2026 18:30, TÜWI HS 1

Plakat zum BOKU-Kino am 11. März

Filmabend zum Internationalen Frauen*tag

Am 11. März zeigt das BOKU-Kino den Film Ein Tag ohne Frauen von Pamela Hogan und Hrafnhildur Gunnarsdóttir. Der Film erschien anlässlich des 50. Jahrestags des isländischen Frauen*streiks 1975 und erzählt mit subversivem Humor von der kollektiven Kraft der Frauen*, ihre Gesellschaft zu verändern und das Mögliche neu zu denken.

Beginn um 18:30 im TÜWI HS1

An einem Herbstmorgen im Jahr 1975 legten 90 Prozent der isländischen Frauen* ihre Arbeit nieder, verließen ihre Häuser und weigerten sich, zu arbeiten, zu kochen oder sich um die Kinder zu kümmern. Damit brachten sie ihr Land zum Stillstand und katapultierten Island zum „besten Ort der Welt, um eine Frau zu sein“.
Wir zeigen den Film in Kooperation mit der Koordinationsstelle für Gleichstellung, Diversität und Behinderung an der BOKU.

Im Anschluss an den Film diskutieren wir über die Aufteilung von Care-Arbeit und -Verantwortung in der Gesellschaft sowie über die gelebte Gleichstellungspraxis an der BOKU mit:

Moderation: Matthäa Ritter-Wurnig | Koordinationsstelle für Gleichstellung, Diversität und Behinderung, BOKU

BOKU-Kino 25/26: Film und Diskussionsabend - Verantwortung mitdenken

Ein neues BOKU-Kino Jahr mit einem bunten Jahresprogramm erwartet euch. Es werden verschiedene Themen beleuchtet und diskutiert, die im Zusammenhang mit den “Sustainable Development Goals” stehen und in Bezug auf Verantwortungsfragen näher betrachtet werden.
Das BOKU-Kino findet an einem Mittwoch im Monat in der Vorlesungszeit statt und ist eine Kooperation aus der BOKU-Ethikplattform, der BOKU-Koordinationsstelle für Gleichstellung, Diversität und Behinderung, dem Institut für Entwicklungsforschung, dem Institut für Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung und der ÖH BOKU (mit Support von Anna Huber).

TERMINÜBERSICHT - geplantes Programm

Sommersemester 26:

29. April 2026: Filmnight "Whose Anthropocene? Sustainable development from a decolonial perspective."

We will be showing and discussing "The Lindeka: When a City Ate a Book", a cinematic ethnography and essay film created by Jacob von Heland and Henrik Ernstson in collaboration with Anita Mkizwana and Philisiwe Twijnstra.

Set in eThekwini-Durban, South Africa, decades after liberation, the film tells the story of Lindeka, a young woman who reads the book Malfeasance by the French philosopher Michel Serres. Lindeka is fascinated by it, but also finds it increasingly disturbing for what it omits. Where is eThekwini-Durban, or even Africa, in this universal history of our planet? She therefore decides to make her own study of historical difference and global connection.

In cooperation with the Centre for Global Change and Sustainability and the Institute of Development Research at BOKU University.


Mai 2026: Elements of(f) Balance von Othmar Schmiderer

Ökologische Verflechtungen, Co-Creation, Resilienz und Kollaboration in der Natur – das sind die Themen dieses Dokumentarfilms, der vor dem Hintergrund unserer zunehmend bedrohten Lebenswelt danach fragt, wie wir den immensen ökologischen Herausforderungen begegnen können.

Ist die Natur als Vorbild und möglicher Gamechanger für zukunftsträchtige, innovative Adaptionsstrategien geeignet? Jenseits der Pole Nostalgie und Technofuturismus gibt der Film Einblick in natürliche Prozesse und stellt die Erkenntnis ins Zentrum, dass nicht Einzelinteressen, sondern das co-creative, kollaborative Miteinander Systeme stark und resilient macht.


Juni 2026: Night of the Coyotes von Clara Trischler 

Seit ein indigenes mexikanisches Dorf sich durch Abwanderung in eine Geisterstadt verwandelt, beginnen die dort Lebenden eine Erfahrung zu simulieren, die sie alle kennen: den illegalen Grenzübertritt in die USA. Sie schlüpfen in die Rolle der US-Grenzpolizei, von Narcos und Schlepper:innen, damit zahlende Tourist:innen sich für eine Nacht wie Migrant:innen fühlen können. Eine Geschichte der Selbstermächtigung oder ein Dorf, das in der Schleife seiner traumatischen Erfahrungen feststeckt?

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Im Rahmen des BOKU-Kino werden Defizite hinsichtlich einer nachhaltigen Welt – nachhaltig im Sinne von "das Ende mitdenken" – thematisiert und diskutiert. Mit sorgfältig ausgewählten Filmen soll bei den Zuschauer*innen ein Bewusstsein dafür geweckt werden, dass es notwendig ist und enormer – auch persönlicher – Anstrengungen bedarf, die ökologischen, ökonomischen und sozialen Bedingungen weltweit zu verbessern.

Eine Beschreibung der bisher gezeigten Filme ist hier zu finden.

Kontakt: bokukino(at)boku.ac.at

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