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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-11-01 - 2020-10-31

Das Projekt "Iso-Potential" ermöglicht die Erneuerung und Peripherieerweiterung des Isotopenmassenspektrometer (IRMS) Gerätefuhrparkes im Stabilisotopenlabor am Universitäts- und Forschungsstandort Tulln (UFT). Das zu ersetzende Altgeräte (GC-IRMS Delta S) hat das Ende der Lebendauer erreicht und entspricht nicht mehr dem Stand der Technik. Das Projekt ermöglicht die Anschaffung eines modernen und weiterentwickelten Gerätes (GC-GasBench-IRMS). Somit wird nicht nur ein altes Gerät ersetzt, sondern auch die Möglichkeit geschaffen durch eine Peripherieerweiterung methodisch zusätzliche Forschungsthemen (Klimarelevante Gase, Wasserqualität) zu bearbeiten.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-10-22 - 2021-10-21

Im vorliegenden Projekt werden 300 Oberböden der im Jahr 1990 erstmals durchgeführten Niederösterreichischen Bodenzustandsinventur (BZI NÖ) mit Schwerpunkt auf den Ackerböden im pannonischen Raum wieder beprobt und auf organischen Kohlenstoff, Stickstoff, Carbonat, pH sowie ausgewählte Metalle und Metalloide analysiert. Damit werden in Vollziehung des NÖ Bodenschutzgesetzes Grundlagendaten für eine nachhaltige Humus- und Bodenwirtschaft im Zeichen der Klimawandelanpassung geschaffen. Die Ergebnisse sind von hoher Relevanz für die Erfassung des aktuellen Bodenzustands, die weitere Modellierung der Kohlenstoffsättigungspotenziale und der daraus ableitbaren Sättigungsdefizite und unterstützen u.a. in der Beratung der Landwirte und Gemeinden bei Fragen des Humusaufbaus, der betrieblichen und regionalen Verwertung von organischen Reststoffen, sowie Anpassungen an die Auswirkungen des Klimawandels (z.B. Dürreperioden).
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-09-01 - 2022-08-31

Zur Reduzierung der atmosphärischen CO2- Konzentration wird die Erhöhung des organischen Kohlenstoffpools im Boden als vielversprechende Maßnahme angesehen. Auf der COP 21 (Paris 2015) wurde die 4-Promille-Initiative gestartet, bei der eine optimale Bewirtschaftung von Ackerland, Grünland und Wäldern den organischen Kohlenstoff im Boden jährlich um 0,4% erhöhen soll. Um zu beurteilen, ob die Land- und Bodenbewirtschaftung tatsächlich die gewünschte Wirkung auf den Boden hat, überprüfen wir eine Reihe von abgeschlossenen und laufenden Feldversuchen. Es soll auch evaluiert werden, ob die Boden- und Landnutzung nachhaltig, und nicht nur vorübergehend, den organischen Kohlenstoffpool des Bodens erhöhen kann. - Für Ackerland werden bereits seit mindestens 2 Jahrzehnten verschiedene Bodenbewirtschaftungssysteme, wie z.B. reduzierte Bodenbearbeitung und organische Düngung, angewandt. Es wird untersucht, ob sie ein weiteres Ansteigen oder eine nachhaltige Stabilisierung der organischen Kohlenstoffpools im Boden ermöglichen. - Die Speicherung von Kohlenstoff in Grünlandböden hängt von der Vegetation, den Bodeneigenschaften und der Bewirtschaftungsintensität ab. Organische Düngung erhöht und Mähen und Überweidung verringern den organischen Kohlenstoffpool des Bodens. - In der Forstwirtschaft sind viele Anpassungsstrategien an den Klimawandel Maßnahmen zur Risikominderung, z.B. Veränderungen der Baumartenzusammensetzung, der Rotationsperiode, der Bestandsdichte oder die Verbesserung des Ernährungszustandes von Bäumen. Auf Grundlage der naturwissenschaftlichen Daten werden Kosten ermittelt, die mit der zur Erreichung eines 4-Promille-Ziels notwendigen Landund Bodenbewirtschaftung verbunden sind. Die Fortschritte und Ergebnisse des Projekts werden mit den Interessengruppen kommuniziert.

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