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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2021-07-01 - 2025-06-30

TUdi erarbeitet einen anwendungsorientierten Ansatz um Technologie zu identifizieren, die die Bodengesundheit, den Düngeeinsatz und die Lebensmittelqualität der wichtigsten Getreide und Bearbeitungsformen in der EU, China und Neuseeland verbessern. • Auswertung von Langzeitversuchen und Darstellung von Bewirtschaftungsformen, die langfristig zum Bodenerhalt und zur Bodengesundheit beitragen • Einbindung von Stakeholdern, um gemeinsame Lösungen zu entwickeln und zu validieren • Kosten-Nutzen Abschätzungen zu Lösungen der Verbesserung der Bodengesundheit • Erarbeitung von Entscheidungshilfesystemen inklusiver digitalen Anwendungen für unterschiedlichen Bewritschaftungsformen • Überprüfen von Indikator zur Beschreibung der Bodengesundheit in Übereinstimmung mit den Anforderungen der EU-Mission "Bodengesundheit und Lebensmittel"
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2021-03-01 - 2024-02-29

Der Untergrund von Städten und Siedlungen wird zunehmend als Quelle geothermischer Energie zum Heizen und Kühlen von Gebäuden genutzt. Durch vermehrt auftretende Hitzewellen und einem voranschreitenden Klimawandel wird in den warmen und heißen Monaten mehr Wärme in den Untergrund abgeführt als in den kalten Monaten wieder entnommen wird. Als Konsequenz erwärmt sich der Untergrund und das oberflächennahe Grundwasser zunehmend und sogenannte unterirdische urbane Wärmeinseln (subsurface Urban Heat Islands) bilden sich aus. Dies führt zu Einschränkungen in der weiteren Nutzung oberflächennaher Geothermie, vor allem aber auch zur Beeinträchtigung der Grundwasserqualität und unterirdischer Lebensräume. Ergebnisse aus Laborexperimenten und einige wenige Feldstudien weisen darauf hin, dass ein Anstieg in der Grundwassertemperatur Auslöser ist für eine Kaskade von Effekten, wie beispielsweise (a) den Anstieg der mikrobiellen Aktivitäten, (b) die Zehrung von Sauerstoff, (c) ein Rückgang der Biodiversität im Grundwasser, (d) das Auftreten von anaeroben Prozessen, und damit im Zusammenhang (e) unerwünschte Stoffwechselendprodukte im Wasser und der Bodenluft. Untersuchungen die sich sowohl einer nachhaltigen Energiegewinnung durch oberflächennahe Geothermie widmen als auch der Wasserqualität und Ökologie im urbanen Raum gibt es bis dato nicht. Das Projekt vereint Expertise aus Ökologie, Hydrologie, Geochemie, Geothermie und Stadtplanung, mit dem Ziel, für die Stadt Wien in enger Zusammenarbeit mit den Behörden ein integratives Konzepte für ein unterirdisches Wärme- und Ressourcenmanagement zu entwickeln.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-06-01 - 2022-05-31

ClimGrassHydro untersucht in einem weltweit einzigartigen Experiment die Auswirkungen von Dürreereignissen unter verschiedenen Klimaszenarien auf den Wasserhaushalt und die Produktivität von bewirtschaftetem Grünland. Im Rahmen des Projektes sollen die individuellen und kombinierten Auswirkungen von unterschiedlichen Szenarien von Klimaerwärmung, erhöhten atmosphärischen CO2-Konzentrationen und Dürre auf die Ökohydrologie von bewirtschaftetem Grünland untersucht werden, insbesondere, wie sich wiederkehrende Dürrereignisse unter aktuellen und künftigen Klimabedingungen auf die dem Wasserhaushalt zugrundeliegenden Prozesse auswirken.

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