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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2022-06-28 - 2023-02-27

Das Projekt evaluiert Maßnahmen zur Darstellung von Mindesthaltbarkeitsdaten auf Lebensmitteln. Die Arbeit soll Erkenntnisse zum Verständnis und Nutzen ausgewählter Formen der Darstellung von MHD liefern. Die Ergebnisse des Projektes soll die laufende Diskussion bezüglich der effektiven Gestaltung dieser Daten auf Produkten durch empirsche Evidenz unterstützen, um so (a) Konsument:inneninformation zu optimieren, und (b) den Lebensmittelabfall zu reduzieren.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2022-10-01 - 2024-09-30

Die Hauptforschungsfrage des ACCORD-Projekts lautet: Wie unterscheiden sich lokale Akteure in klimaaktiven und inaktiven Kommunen hinsichtlich ihrer Risiko- und Bewältigungseinschätzungen? Wie kann ein kollektives Verständnis von Klimarisiken und Bewältigungspotenzialen das lokale Klimahandeln und die Effizienz klimarelevanter Politikinstrumente erhöhen? Die Neuartigkeit von ACCORD basiert auf der Verschmelzung der Protection Motivation Theory (PMT) mit dem Transformative Governance-Ansatz. Die PMT ist bekannt für ihre Fähigkeit, individuelles Handeln in Bezug auf Naturgefahren zu erklären und somit nachzuvollziehen, wie (Un-)Kongruenz in den Einschätzungen zu (Un-)Kongruenz im Handeln der lokalen Akteure führt. ACRONYM untersucht die Frage auf drei Ebenen: (i) wie die jeweiligen lokalen Akteure Risiken und Bewältigungsoptionen einschätzen; (ii) wie ihre jeweiligen Einschätzungen Klimahandeln, Untätigkeit oder sogar Fehlanpassung auslösen und dauerhaft etablieren; und (iii) wie individuelle Einschätzungen in ein kollektives Verständnis integriert werden können und mit einer schnelleren und umfassenderen Umsetzung einer effektiven lokalen Klimapolitik verbunden sind.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2022-10-01 - 2026-09-30

ForestNavigator zielt darauf ab, das Klimaschutzpotenzial der europäischen Wälder und forstbasierten Sektoren durch die Modellierung verschiedener politischer Pfade in Übereinstimmung mit den besten Standards der LULUCF-Berichterstattung umfassend zu bewerten und so die Behörden über den am besten geeigneten Ansatz für die Forstpolitik und die forstbasierte Bioökonomie zu informieren. ForestNavigator ist in erster Linie auf Europa ausgerichtet und enthält sorgfältig ausgewählte Fallstudien aus EU-Ländern, um die Kohärenz der EU- und nationalen Pfade zu verbessern. Das Projekt betrachtet aber auch die globale Ebenel, insbesondere ausgewählte wichtige EU-Forsthandelspartner, um die externen Faktoren angemessen darzustellen und gleichzeitig mögliche Verlagerungseffekte zu berücksichtigen. Das Projekt wird eine neue Generation eines integrierten politischen Modellierungsrahmens für die Wälder und die forstliche Bioökonomie in der EU entwickeln und anwenden, der i) alle relevanten Optionen zur Abschwächung des Klimawandels (Aufforstung und andere forstwirtschaftliche Aktivitäten, Vergrößerung des Pools an geernteten Holzprodukten sowie Material- und Energiesubstitution) abbildet, ii) die Auswirkungen des Klimawandels, einschließlich biophysikalischer Rückkopplungen und natürlicher Störungen, als festen Bestandteil der Analyse einbezieht, iii) klimarelevante und biodiversitätsrelevante politische Fragen konsistent abbildet, iv) die Auswirkungen auf die Ökosystemleistungen des Waldes und andere Waldfunktionen, einschließlich Arbeitsplätzen und grünem Wachstum, systematisch berücksichtigt. Um die Zugänglichkeit der Modelle und Bewertungen, ihr Verständnis und ihre Transparenz zu verbessern, wird eine neuartige Plattform für die Entscheidungsfindung eingerichtet, die aus i) einer Webplattform und ii) einer Stakeholdergruppe, die politische Entscheidungsträgern in der EU und einschlägige nationale Behörden (Forum für forstpolitische Modellierung) einbezieht. Um seine Ziele zu erreichen, wird ForestNavigator i) nationale Daten, einschließlich Verzeichnisse, neue Satellitendatenprodukte und Modelle, integrieren und kontinuierlich aktualisieren, ii) von hochkomplexen Wald- und Klimamodellen ausgehen und diese mit Hilfe von Emulatoren zu operationellen politischen Modellierungsinstrumenten ausbauen, iii) biophysikalische und sozioökonomische Informationen integrieren, iv) zeitliche Maßstäbe einbeziehen, v) die Wälder der EU und die forstliche Bioökonomie im breiteren Kontext anderer Landnutzungs- und Wirtschaftssektoren betrachten, vi) geografische Skalen explizit betrachten (vom Grid über Natzionalstaten, der EU Ebene sowie den globalen Kontext, vii) sich auf Beiträge von Entscheidungsträgern und Experten aus allen geografischen und thematischen Bereichen stützen.

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