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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-05-01 - 2022-04-30

Das Projekt CONSOLE hat sich zum Ziel gesetzt, innovative Vertragslösungen für die Bereitstellung von Agri-Environmental Climate Public Goods (AECPGs) durch die Land- und Forstwirtschaft zu entwickeln. Um dieses Ziel zu erreichen, wird ein operativer Rahmen erarbeitet, der die Entwicklung verbesserter und „neuer“ Vertragslösungen unterstützt. Im Fokus von CONSOLE stehen vier Arten von Vertragsmechanismen, nämlich pachtorientierte, ergebnisorientierte, kollektive und wertschöpfungskettenbasierte Ansätze. Im Projekt wird zunächst ein Inventar bestehender, erfolgreicher, innovativer und effektiver Vertragslösungen in der EU und darüber hinaus erstellt. Die bestehenden Vertragslösungen werden einer strukturierten qualitativen Bewertung unterzogen, die insbesondere Rückschlüsse auf Anforderungen an-, und auf Designkriterien für verbesserte Ansätze ermöglichen soll. Auf Basis dieser Erkenntnisse werden innovative Vertragslösungen entwickelt, deren Machbarkeit und Akzeptanz in umfangreichen Befragungen von LandwirtInnen und weiterer Stakeholder analysiert werden. Effektivität und Performance der verbesserten Ansätze werden im Rahmen von Simulationsmodellen untersucht. Das Projekt hat zudem das Ziel, eine aktive Community of Practice aufzubauen, die die Forschungsarbeiten begleiten und den operativen Rahmen im Feldversuch testen soll. Die Erkenntnisse des Projekts sollen der Politik im Hinblick auf die Erreichung der Nachhaltigkeitsziele (SDGs) helfen, insbesondere in den Bereichen der Umweltpolitik und der gemeinsamen europäischen Agrarpolitik nach 2020.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2020-12-01 - 2021-11-30

In vielen Ländern haben sich forstliche Frauennetzwerke gebildet um Institutionen geschlechtergerechter zu machen und deren Strukturen weiterzuentwickeln. Motivationen, Ziele, Aktivitäten und Formen dieser Netzwerke unterscheiden sich dabei je nach Rahmenbedingungen und den spezifischen Herausforderungen in den Ländern. Diese Netzwerke unterstützen nicht nur Frauen in der Branche (wie z.B. Waldbesitzerinnen) sondern sind auch geeignet, die Diskussion traditioneller Geschlechterbilder im Sektor zu befördern und damit eine Anpassung des Sektors an gesellschaftliche Veränderungen zu unterstützen. Die Studie soll das österreichische Frauennetzwerk in seiner Funktion unterstützen und allenfalls notwendige politische Maßnahmen aufzeigen. Die Ergebnisse sollen in das Programm der geplanten Forstfrauenkonferenz „Wald in Frauenhänden“ einfließen und Teil des Länderberichts der IUFRO task force „Gender and forestry“ werden.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2020-09-01 - 2022-08-31

Unsere Gesellschaft ist von einem hohen Grad an Digitalisierung und einer im Zeitverlauf zunehmenden Abhängigkeit von Technik geprägt. Aufgrund der steigenden Spezialisierung technischer Lösungen und dem Abbau von Redundanzen zu Gunsten einer erwarteten Effizienzsteigerung, leidet die Robustheit entwickelter Systeme. Dadurch nimmt die Bedrohung durch sogenannte „vernetzte Krisen“ (z.B. ein Blackout oder ein Internetausfall) merklich zu. Dabei liegt diesen eine außerordentliche Komplexität zu-grunde, der Organisationen bzw. Regionen im Alleingang nicht gewachsen sind. Es ist daher zu befürchten, dass eine lange andauernde, großflächige Einschränkung der Internet-basierten Dienste massive Funktions- und Versorgungsstörungen mit sich bringen könnte. Diese würden eine Kette von Versorgungsengpässen auslösen, die eine Ge-fahr für die öffentliche Ordnung darstellen. Um die digitale Resilienz unserer Gesellschaft zu stärken, ist es notwendig die möglichen Folgen eines Ereignisses abschätzen zu können. Nur so können auf der Ebene des SKKM, Unterbrechungen in der Koordinationskette von Einsatzorganisationen erkannt und sinnvolle Handlungsmöglichkeiten erarbeitet werden.

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