6. Internationale Frauentagung 2027
Frauen am Land
Leben. Arbeiten. Bestimmen?
Plattform für Dialog und Vernetzung
24. bis 26. Februar 2027 | Universität für Bodenkultur Wien, Ilse-Wallentin-Haus
Die Internationale Frauentagung findet 2027 bereits zum 6. Mal statt. Sie bietet eine Plattform für den Austausch zwischen Praktiker:innen, Wissenschaftler:innen und Studierenden sowie Vertreter:innen der Verwaltung und Politik. Im Mittelpunkt stehen die Lebens- und Arbeitsrealitäten von Frauen am Land. Eingeladen sind alle, die sich für die Alltagsrealitäten, Perspektiven und Geschichten von Frauen im ländlichen Raum interessieren, etwas beitragen oder mehr erfahren möchten.
Um den Blick über den deutschsprachigen Raum hinaus zu öffnen, sind auch englischsprachige Beiträge geplant. Plenarvorträge, thematische Sessions bieten vielfältige Gelegenheiten um inspirierende Vorbilder, Best-Practice-Beispiele und innovative Ansätze kennenzulernen. Zusätzlich schaffen Präsentationsinseln Raum für Einzelpersonen, Organisationen und Netzwerke um ihre Ansätze, Produkte und Ideen vorzustellen. Dabei steht das Engagement von Frauen im ländlichen Raum im Mittelpunkt. Die Tagung fördert den Austausch, macht Vielfalt sichtbar und stärkt neue Formen der Vernetzung.
Die 6. Internationale Frauentagung 2027 wird gemeinsam von der Universität für Bodenkultur (BOKU) und der Bundesanstalt für Agrarwirtschaft und Bergbauernfragen (BAB) organisiert.
Bei Fragen zur Tagung schreiben Sie bitte an: frauentagung2027(at)boku.ac.at
Aufruf zur Einreichung von Beiträgen für die offenen Arbeitsgruppen
Die Tagung wird in Form von thematisch fokussierten Arbeitsgruppen organisiert. Wir möchten Sie nun herzlich dazu einladen, Beiträge einzureichen.
Beiträge können bis 31. August 2026 bei den relevanten Arbeitsgruppen-Koordinator*innen eingereicht werden und werden bis 16. Oktober 2026 von Koordinator*innen bestätigt.
Bitte verwenden Sie dazu das Template.
Themenblock 1I Arbeit & Alltag
1I1 Arbeitsgruppe: Arbeit erzählen. Landwirtschaftlich tätige Frauen zwischen 1920 und heute
In dieser Arbeitsgruppe widmen wir uns den Kontinuitäten und Veränderungen landwirtschaftlicher Arbeit aus der Perspektive von Frauen von ca. 1920 bis 2020: Wo lassen sich Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen früheren und derzeitigen Lebens- und Arbeitsrealitäten feststellen? Wie unterschieden sich diese zu bestimmten Zeitpunkten auch zwischen Frauen? Welche Tätigkeiten galten überhaupt als Arbeit, welche waren vergütet und wie war die Arbeit (Care, Erwerb etc.) verteilt? Wie trug die Veränderung struktureller Rahmenbedingungen zu Dis- /Kontinuitäten bei?
Koordinator:innen: Jessica Richter* (Universität Wien, Dokumentation lebensgeschichtlicher Aufzeichnungen, jessica.richter(at)univie.ac.at), Brigitte Semanek* (Institut für Geschichte des ländlichen Raumes, St. Pölten, Projekt „Niederösterreich privat“, brigitte.semanek(at)ruralhistory.at), Tina Plasil-Laschober (Technisches Museum Wien mit Österreichischer Mediathek, Sammlung MenschenLeben, tina.plasil(at)mediathek.at)
1I2 Arbeitsgruppe: Mentale Gesundheit bei Frauen in der Landwirtschaft – Bestandsaufnahme, Einflussfaktoren, Unterstützungsangebote aus der landwirtschaftlichen (Beratungs-)Praxis
In der Arbeitsgruppe werden die unterschiedliche Betroffenheit von Frauen und Männern von mentalen Belastungen in der Landwirtschaft theoriegeleitet, empirisch oder aus praktischer Perspektive beleuchtet. Die Beiträge sollen eine Bestandsaufnahme zur aktuellen Situation der mentalen Gesundheit in der Landwirtschaft ermöglichen, sowie Einflussfaktoren und Messinstrument ausweisen. Beiträge zu Unterstützungsangeboten und deren Evaluation sind willkommen, ebenso ausdrücklich Berichte aus der Praxis.
Koordinator:innen: Dr. Zazie von Davier, Dr. Uta Devries, PD Dr. Christine Niens (Thünen-Institut für Betriebswirtschaft, Braunschweig, zazie.davier(at)thuenen.de), Dr. Linda Reissig (Agroscope, Tänikon)
1I3 Arbeitsgruppe: Heimat großer Töchter? Zwischen Realität & Rollenbild
Die Arbeitsgruppe macht aktuelle Lebens- und Arbeitsrealitäten von Frauen sichtbar und analysiert strukturelle Ungleichheiten. Im Fokus stehen Erwerbsarbeit, Care-Arbeit, Familienmodelle, gesellschaftliche Rollenbilder sowie politische, wirtschaftliche und infrastrukturelle Rahmenbedingungen.
Ziel ist es, sichtbar zu machen, wie Rollenbilder und Strukturen Entscheidungen beeinflussen, Handlungsspielräume begrenzen und Ungleichheiten reproduzieren. Dabei wird Gleichstellung nicht als reine Frage individueller Entscheidungen verstanden, sondern als Ergebnis gesellschaftlicher Rahmenbedingungen.
Koordinator:innen: Michaela Hickersberger, Ökosoziales Forum Österreich & Europa, Hickersberger(at)oekosozial.at, Christina Schlangen, Ökosoziales Forum Österreich & Europa, schlangen(at)oekosozial.at , Johanna Kramer*, Ökosoziales Forum Österreich & Europa, kramer(at)oekosozial.at
1I4 Arbeitsgruppe: Ökonomische Unabhängigkeit von Frauen im ländlichen Raum – wo stehen wir?
In dieser Arbeitsgruppe soll die Frage im Mittelpunkt stehen, wie es um die Situation der Frauen im ländlichen Raum aus einer Gleichstellungsperspektive steht. Konkret geht es vor allem um die ökonomische Unabhängigkeit, die einer genaueren Prüfung unterzogen werden soll. Welche Erwerbs- und Verdienstmöglichen finden Frauen im ländlichen Raum (nicht)? Welche Bedeutung hat die Selbständigkeit für Frauen im ländlichen Raum? Wie unterscheiden sich die Lebensläufe junger und älterer Frauengenerationen? Welche Faktoren fördern bzw. hemmen die Erwerbsbeteiligung von Frauen z. B. durch das Vorhandensein oder Fehlen institutioneller Kinderbetreuung? Wie sind Besitz und Vermögen zwischen den Geschlechtern am Land verteilt? Wie sieht es mit der Versorgung im Alter aus? Wie gestaltet sich die Lebenssituation in ausgewählten Berufsfelder von Frauen im ländlichen Raum?
Koordinator:innen: Sigrid Kroismayr* sigrid.kroismayr(at)chello.at, Gertrude Eigelsreiter-Jashari (Universität Innsbruck), gertrude.eigelsreiter-jashari(at)uibk.ac.at
Themenblock 2I Vielfalt & Zukunftsfähigkeit
2I1 Arbeitsgruppe: „Klimakrisen-bedingte Herausforderungen für Care-Arbeit im ländlichen Raum“
Wenn Hochwasser Straßen sperrt, Schulen und Kindergärten schließen oder Pflegeeinrichtungen evakuiert werden müssen, bricht nicht nur physische Infrastruktur zusammen, sondern das unsichtbare Sorgenetz, das den Alltag erst möglich macht. Diese Lasten tragen überproportional Frauen. Trotzdem bleiben Care-Systeme in Klimaanpassungsstrategien weitgehend unsichtbar. Die Arbeitsgruppe diskutiert, wie Care-Arbeit während Extremwetterereignissen aufrechterhalten und gerecht verteilt werden kann.
Koordinator:innen: Sophie Achleitner* (Doktoratskandidatin BOKU (DSSE), Momentum Institut, sophie.achleitner(at)momentum-institut.at), Carina Altreiter (JKU Linz - SET-Lab, carina.altreiter(at)jku.at), Barbara Laa (TU Wien - Institut für Verkehrsplanung, barbara.laa(at)tuwien.ac.at), Barbara Smetschka (BOKU - Institut für soziale Ökologie, barbara.smetschka(at)boku.ac.at)
2I2 Arbeitsgruppe: Hofnachfolge neu denken: Frauen zwischen Zugang, Verantwortung und Gestaltungsmacht im ländlichen Raum
Welche Rolle spielt Geschlecht bei Hofnachfolge und Betriebsübernahme? Die Arbeitsgruppe beleuchtet strukturelle Barrieren, neue Zugänge zur Landwirtschaft sowie Potenziale außerfamiliärer Nachfolgemodelle. Gemeinsam mit Praktikerinnen, Berater:innen und Wissenschaftler:innen diskutieren wir Wege, wie Frauen stärker als Gestalterinnen ländlicher Entwicklung wirken können. (Workshop mit Impuls, Praxisbeiträgen und moderierter Diskussion)
Koordination: Dipl.-Ing. agr. Christian Vieth vieth(at)hofsuchtbauer.de
2I3 Arbeitsgruppe: Diversität in der Landwirtschaft - Gender, Queerness, Migration, Disability
Diversität trägt zu vielfältiger Landwirtschaft bei, dennoch treten für Minderheiten Herausforderungen auf: Unsichtbarkeit, strukturelle Benachteiligung, etc. Diversität sollte als Chance gesehen werden, Veränderung hin zu mehr Vielfalt & Resilienz zuzulassen. Wir beschäftigen uns mit Fragen zu Lebensrealität, Strukturen und Strategien zur Förderung von Diversität/Zusammenhalt und laden Akteur*innen aus Forschung/Interessengruppen/Politik zu Kurzvorträgen zu Diversität in der Landwirtschaft ein.
Koordinator:innen: Marion Hacek1*, marion.hacek(at)boku.ac.at; Julia Zink2, julia.zink(at)students.boku.ac.at; Xiomara F. Quiñones-Ruiz1, xiomara.quinones-ruiz(at)boku.ac.at
2I4 Arbeitsgruppe: Soziale Infrastruktur und Teilhabe
Die Arbeitsgruppe untersucht die Wechselwirkungen zwischen sozialer Infrastruktur und gesellschaftlicher Teilhabe von Frauen in ländlichen Räumen. Im Fokus stehen gendersensible, intersektionale und räumlich differenzierte Angebote, die soziale Gerechtigkeit und Zusammenhalt fördern. Gemeinsam mit Träger:innen und Nutzer:innen werden Möglichkeiten einer lokalspezifischen Ausgestaltung sozialer Infrastrukturen diskutiert, vor allem um Mitbestimmung zu stärken.
Präsentation, max. 10 Minuten
Koordinator:innen: Doris Carson, University of Umeå, Sweden, doris.carson(at)umu.se; Ines Fingerlos, Universität Salzburg, ines.fingerlos(at)stud.plus.ac.at; Andreas Koch, Universität Salzburg, andreas.koch(at)plus.ac.at
2I5 Arbeitsgruppe: “Landen am Land”
Die Arbeitsgruppe “Landen am Land” untersucht Erfahrungen von Frauen, die in den ländlichen Raum gezogen sind. Mithilfe der künstlerischen Methode “Landekurven” entstehen bildliche Erfahrungsberichte, von denen ausgehend wir das Ankommen, die (soziale) Teilhabe und Lebensrealitäten (vorgestellt und real) untersuchen und diskutieren. Im Anschluss werden Lösungsansätze für die vorgefundenen Hürden oder Hindernisse, die das Ankommen am Land erschweren oder verhindern, dass Frauen gut am Land bleiben können, entwickelt und im Rahmen der Tagung vorgestellt.
Art der Beiträge: persönliche Landekurven
Koordinator:innen: Katharina Spanlang (Verein Leischn), katharina(at)leischn.at, Magdalena Hubauer* (Verein Leischn), magdalena@leischn.at
2I6 Arbeitsgruppe: Structural inequalities in fragile areas: an intersectional and co-creative approach
How do layered and intersecting inequalities shape the lives of women, youth, and underrepresented actors in rural and fragile contexts - and how can we address them together? This interactive workshop combines a walk of posters and artworks, a living library of personal stories, and a facilitated discussion. Contribute as a living book (share your story) or bring a poster, artwork, or other visual that reflects your work or lived experience.
Koordinator:innen: Lorenz Probst* (BOKU University, Institute of Development Research) lorenz.probst(at)boku.ac.at, Caroline Paparu (BOKU University, Institute of Development Research) caroline.paparu(at)boku.ac.at, Stefanie Lemke (BOKU University, Institute of Development Research) stefanie.lemke(at)boku.ac.at
2I7 Arbeitsgruppe: Natur in den Händen von Frauen: Beiträge von Frauen zur Renaturierung und Klimawandelanpassung und Entwurf inklusiver Gestaltungsprozesse für die Zukunft
Wie tragen Frauen am Land zu Artenvielfalt und Klimawandelanpassung bei? Wie bringen sie ihr Wissen und ihre Erfahrung in Planungs- und Entscheidungsprozesse ein? Zu diesen Fragen laden wir kurze Beiträge aus Forschung und Praxis ein, die den Stand des Wissens und existierende Projekte und Initiativen in Österreich und Europa beleuchten. Ausgehend davon werden gemeinsam Prinzipien zur Gestaltung von Planungsprozessen entworfen, die die Stimmen von Frauen in diese Prozesse einbinden und stärken.
Koordination: Katharina Bauer, k.bauer(at)boku.ac.at, Judith Fischer, judith.fischer(at)boku.ac.at, Marion Hacek, marion.hacek(at)boku.ac.at
2I8 Arbeitsgruppe: „Planungskultur im Wandel: Weibliche Gestaltungsmacht im ländlichen Raum“
Die Arbeitsgruppe untersucht, in welchen Kontexten Frauen räumliche Entwicklung im ländlichen Raum wirksam mitgestalten und was daraus für Planung, Beteiligung und Governance gelernt werden kann. Im Fokus stehen Forschungserkenntnisse und Praxisbeispiele aus Regionalentwicklung, Prozessbegleitung und kommunalen Schnittstellenfunktionen. Ziel ist es, Formen weiblicher Gestaltungsmacht sichtbar zu machen und daraus übertragbare Hebel und Handlungsempfehlungen für Gemeinden, Regionalentwicklungsakteur:innen, Planer:innen und Prozessbegleiter:innen abzuleiten.
Koordinatorinnen: Dr.in Elisabeth Leitner*, TU Wien – Bau- und Planungskultur im ländlichen Raum / auch selbständig tätig: Prozessbegleitung in ländlichen Gemeinden; Podcast „Mutige Frauen braucht das Land“; elisabeth.leitner(at)tuwien.ac.at; Dipl.-Ing.in Lisa Frenkenberger, Vizebürgermeisterin Marktgemeinde Thalgau; Projektbegleitung und -umsetzung in der ländlichen Entwicklung (LEADER, KEM-Projekte,…) BOKU Absolventin; frenkenberger(at)thalgau.at
Themenblock 3I Leadership & Mitbestimmung
3I1 Arbeitsgruppe: Female Leadership im ländlichen Raum: Wie Frauen durch wirkungsorientierte Netzwerke Mitbestimmung gestalten
Die Arbeitsgruppe stellt kollektive Leadership-Ansätze als Zugang zur Stärkung von Mitbestimmung in den Mittelpunkt. Am Beispiel der fella-Circles – moderierte Lerngruppen für Frauen aus einer Region – wird sichtbar, wie Vernetzung Vertrauen stärkt, Kompetenzen erweitert und Frauen darin unterstützt, eigene Projekte zu entwickeln und sich aktiv in gesellschaftliche Prozesse einzubringen.
Die Arbeitsgruppe knüpft insbesondere an folgende Leitfragen an: Welche Voraussetzungen fördern nachhaltige Formen von Mitbestimmung und Leadership? Welche Formen der Kooperation entwickeln Frauen im ländlichen Raum? Welche Wirkung entsteht durch kollektive Wirksamkeit?
Koordinator:innen: Lisa Mindthoff | Projektleitung und Community Managament Wir sind Fella e. V. - Female Leadership in ländlichen Räumen | lisa(at)wir-sind-fella.de
3I2 Arbeitsgruppe: Workshop „Vernetzung, Austausch und Empowerment als Voraussetzung für Erfolg, Sichtbarkeit und Partizipation von Frauen in der Forst- und Holzwirtschaft (Kurzbezeichnung: WSVernetzung-ForstFrauen)
Die Forstwirtschaft ist nach wie vor stark männlich geprägt. Frauen sind als Waldbesitzer:innen und als Arbeitnehmer:innen stark unterrepräsentiert, wodurch ihre individuellen Handlungsfelder einge-schränkt und ihre Perspektiven und Kompetenzen im Sektor zu wenig sichtbar sind. Vernetzung ist hier ein starkes Instrument, das in unterschiedlichen Settings wirksam werden kann. Seit 2003 stärkt der Verein Forstfrauen Frauen durch Vernetzung und Sichtbarmachung ihrer Leistungen. Seit 2010 wurden bzw. werden nationale und internationale Projekte umgesetzt. Sie unterstützen Frauen dabei, in der Forstwirtschaft Fuß zu fassen, und zeigen Wege auf, hinderliche Strukturen zu verändern. Vernetzung, Erfahrungsaustausch und gegenseitige Unterstützung im Rahmen von Netzwerktreffen und Weiterbildungen haben sich dabei als zentrale Erfolgsfaktoren für individuelle Weiterentwicklung und Stärkung von Frauen erwiesen.
Koordinator:innen: Dipl.-Ing. Dagmar Karisch-Gierer* (LK Steiermark / Forstliche Ausbildungsstätte Pichl, Forstfrauen und WOFO – Women in Forestry International, dagmar.karisch-gierer(at)lk-stmk.at), Ing. Christiane Hohenberg (Forstbetrieb Hohenberg, christiane(at)hohenberg.co.at), Dr. Elisabeth Johann (Forstwirtin, Forsthistorikerin, Waldpädagogin, elisabet.johann(at)aon.at), Mag. Martina Laubreiter, MA MSc (Katholische Kirche Steiermark, martina.laubreiter(at)graz-seckau.at), Ing. Andrea Pirker (Waldbesitzerin, andrea.m.pirker(at)gmail.com), Dr. Karin Weber (Universität für Bodenkultur, Inst. für Landschaftsplanung, karin.weber(at)boku.ac.at)