Projektthema

Das Projekt “Klimriko” untersucht wie und welche Risiken im Zusammenhang mit lokalen Extremwetterereignissen am Beispiel des Hochwassers im September 2024 an die Bevölkerung kommuniziert wurden und wie sich diese Kommunikationsstrategien auf die Maßnahmensetzung verschiedener Zielgruppen auswirkt (z.B. Altersgruppen, Berufsgruppen). Für die Darstellung der IST-Situation der Klima-Risikokommunikation definiert das Projekt theoriegestützte Kriterien für die quantitativ-qualitative, web-basierte Inhaltsanalyse des Diskurses über das Hochwasser 2024 (z.B. Probleme, Ursachen, Verantwortlichkeiten, Lösungsansätze, Handlungsmöglichkeiten). Die erkannten Strategien der Klima-Risikokommunikation werden in einer quantitativen experimentellen Studie getestet. “Klimriko” soll dabei Erkenntnisse über aktivierende, bedürfnisorientierte Klima-Risikokommunikation liefern, die für Handlungsempfehlungen und die Gestaltung einer Best-Practice-Kampagne für die Kommunikation Klima-Risiken genutzt werden können. Durch diese interdisziplinäre Herangehensweise soll die Handlungskompetenz von Klima-Risikokommunikator*innen in der Praxis gestärkt werden.

Projektteam an der BOKU

Institut für Marketing und Innovation - Arbeitsgruppe Nachhaltige Konsumforschung/ Working Group Sustainable Consumer Research

Laura Maria Wallnöfer

Magdalena Thur

Zentrum für Globalen Wandel & Nachhaltigkeit 

Julia Knogler

 

Geldgeber: Klima- und Energiefonds

Projektlaufzeit: 01.11.2025 bis 31.07.2026

Praxisleitfaden: Klimarisiken kommunizieren am Beispiel Hochwasser

Aus den Studien wurden Empfehlungen abgeleitet, wie Klima-Risikokommunikation in Anbetracht zunehmender Extremwetterereignisse wirksam gestaltet werden kann. Der Praxisleitfaden fasst die Kernergebnisse für Klimakommunikator*innen und -journalist*innen zusammen und kann hier kostenlos heruntergeladen werden.