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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2020-03-12 - 2020-07-11

Mehrstufige Verschnittplanung ist eine relevante Planungsaufgabe bei der Produktion von Verpackungselementen. In diesem Projekt wird ein integrierter Planungsansatz entworfen, der die Anzahl und die Dimension von Halbfertigbreiten für eine Reihe von Vorprodukten unter dem Gesichtspunkt des anfallenden Verschnitts minimiert. Insgesamt soll damit eine reduzierte Materialverwendung der Ausgangsmaterialien erreicht werden. Für die Lösung wird ein entsprechender Ansatz basierend auf mathematischer Programmierung und Metaheuristiken entwickelt und auf der Grundlage von tatsächlichen Kundendaten validiert.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-02-01 - 2019-12-31

Zahlreiche Studien und Strategien auf nationaler und EU-Ebene zeigen die Bedeutung sekundärer biogener Rohstoffe für die Transformation zu einer fossilrohstoffunabhängigen Kreislaufwirtschaft. Durch die beschränkte Verfügbarkeit primärer Ressourcen und der Konkurrenz biobasierter Produkte zu Nahrungs- und Futtermitteln, ist die Nutzung sekundärer Rohstoffe, z.B. aus der Lebensmittel¬produktion und biogenem Abfall ein wichtiges Thema geworden Logistische Besonderheiten und wirtschaftliche Nachteile biogener Rohstoffe gegenüber fossilen Rohstoffen liegen unter anderem in der begrenzten Lagerbarkeit, der dezentralen Gewinnung und dem geringen Energie- bzw. hohen Wassergehalt der nachwachsenden Rohstoffe. Um die Ansprüche der Kreislaufwirtschaft zu erfüllen und negative ökologische Auswirkungen einzuschränken, wurden in den letzten Jahren zahlreiche Bioraffinerie-Konzepte entwickelt, die eine möglichst flexible Verarbeitung unterschiedlicher Biomassen zu einer weiten Palette an Produkten unter Ausnutzung des gesamten Potenzials – ohne Produktion von „Restmassen“ oder „Abfällen“ – zu ermöglichen. Tatsächlich wurden allerdings bisher nur wenige Bioraffinerien, vor allem in den Bereichen Holz, Papier und Lebensmittel im kommerziellen Maßstab in Betrieb genommen Die anfallende sekundäre Biomasse wird in einem detaillierten Mengengerüst erhoben und durch die Einbeziehung spezifischer Konversionstechnologien das theoretische Substitutionspotenzial herausgearbeitet, wobei viel auf bereits erfolgter Arbeit in Vorprojekten zurückgegriffen werden kann. Außerdem erfolgt ein Vergleich der in Österreich und der EU anfallenden sekundären biogenen Rohstoffe. Nach der Erhebung vorhandener Infrastrukturen für potenzielle Bioraffinerien wird ein Logistikkonzept für ein integriertes Bioraffinerienetzwerk in Österreich entwickelt und in einer Karte dargestellt. Es werden Bioraffinerie-Konzepte für eine kreislaufwirtschaftsfähige Produktion biobasierter Produkte mit diversen Nutzungswegen inklusive Rentabilitäts¬abschätzungen erarbeitet und ökonomische und ökologische Auswirkungen unter verschiedenen Rahmenbedingungen eruiert. In einer Gegenüberstellung werden herkömmliche Produktionswege biobasierter Materialien und integrierte Bioraffinerie-Kaskaden verglichen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-03-01 - 2022-02-28

Hauptziel des Projektes GreenLane ist es, ein Modell einer virtuellen Supply Chain Holz weiterzuentwickeln, das für verschiedene Klimawandelszenarien die Wert- bzw. Qualitätsentwicklung von Holzsortimenten aufgrund der prognostizierten Witterung bestimmen kann und das Testen unterschiedlicher Ernte- und Transportentscheidungen ermöglicht. Der Fokus der Studie liegt auf der Implementierung witterungsbasierter Modelle für Holzqualität und Holzverfügbarkeit und dem Vergleich dreier europäischer Fallstudien unter kontinentalen, subarktischen und ozeanischen Bedingungen. Ein Hauptaugenmerk des Projektes liegt auf der Identifizierung und Quantifizierung der Auswirkungen von Logistikentscheidungen, die die prognostizierte Wertentwicklung der zu transportierenden Holzsortimente berücksichtigen, hinsichtlich Holzqualität, Versorgungssicherheit und Logistikkosten. Im Projekt GreenLane werden erstmalig die Auswirkungen der Dauer der Lieferzeit auf die Holzqualität im Speziellem und auf die Resilienz des Versorgungsnetzwerkes Holz im Allgemeinen anhand innovativer quantitativer Methoden untersucht. Mithilfe empirischer Modelle zur Bestimmung der Entwicklung der Holzqualität von im Wald gelagertem Sortimenten basierend auf regionale Wetterprognosen werden in einem Simulationsmodell der Lieferkette die wesentlichen Performanceindikatoren der Supply Chain Holz erstmalig evaluiert. Damit wird ein wesentlicher Beitrag zur Ableitung von Strategien und Maßnahmen zur Erhöhung der Wertschöpfung in der Forstwirtschaft geleistet.

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