Am 11. März zeigt das BOKU-Kino den Film "Ein Tag ohne Frauen" von Pamela Hogan und Hrafnhildur Gunnarsdóttir. Der Film erschien anlässlich des 50. Jahrestags des isländischen Frauen*streiks 1975 und erzählt mit subversivem Humor von der kollektiven Kraft der Frauen*, ihre Gesellschaft zu verändern und das Mögliche neu zu denken.
An einem Herbstmorgen im Jahr 1975 legten 90 Prozent der isländischen Frauen* ihre Arbeit nieder, verließen ihre Häuser und weigerten sich, zu arbeiten, zu kochen oder sich um die Kinder zu kümmern. Damit brachten sie ihr Land zum Stillstand und katapultierten Island zum „besten Ort der Welt, um eine Frau zu sein“.
Wir zeigen den Film in Kooperation mit der Koordinationsstelle für Gleichstellung, Diversität und Behinderung an der BOKU.
Im Anschluss an den Film diskutieren wir über die Aufteilung von Care-Arbeit und -Verantwortung in der Gesellschaft sowie über die gelebte Gleichstellungspraxis an der BOKU mit:
- Charlotte Zajc | Krebsforscherin und Podcasterin Die Wissen schafft
- Eva-Maria Baldrian-Wagner | Vorsitzende Betriebsrat für das Allgemeine Personal, BOKU
- Martina Fröhlich | Leiterin der KinderBOKU
- Veronika Müller | Fem-Ref der ÖH BOKU
Moderation: Matthäa Ritter-Wurnig | Koordinationsstelle für Gleichstellung, Diversität und Behinderung, BOKU