Frauen sind tragende Säulen der Landwirtschaft. Sie bewirtschaften Höfe, führen Betriebe, sichern Einkommen, übernehmen Sorgearbeit, treiben Innovationen voran und gestalten den ländlichen Raum. Dennoch bleiben ihre Leistungen, ihre Perspektiven und ihre Beiträge zur Zukunft der Landwirtschaft unterrepräsentiert - in Statistiken ebenso wie in politischen Debatten und Entscheidungsstrukturen.
Vor dem Hintergrund des VN Internationalen Jahres der Bäuerin 2026 steht die diesjährige Herbsttagung unter dem Motto „Gemeinsam ackern – für eine gleichberechtigte und zukunftsfähige Landwirtschaft!“.
Die Tagung beleuchtet Geschlechtergerechtigkeit aus unterschiedlichen Perspektiven. Von Innovation und Betriebsentwicklung über Eigentumsverhältnisse und Förderpolitik bis hin zu Fragen von Teilhabe, Repräsentation und Generationengerechtigkeit. Diese Themen sind für den Betrieb als Ganzes relevant. Interaktive Formate eröffnen Räume für Austausch, per sönliche Erfahrungen und Zukunftsvisionen. Im Fokus stehen dabei u.a. Hofnachfolge, Klimawandelanpassung, soziale Absicherung und die oft unsichtbare Bedeutung von Care-Arbeit für das Funktionieren landwirtschaftlicher Betriebe und ländlicher Gemeinschaften.
Die Tagung lädt dazu ein, bestehende Strukturen kritisch zu hinterfragen, vielfältige Perspektiven sichtbar zu machen und gemeinsam Wege für eine zukunftsfähige und nachhaltige Landwirtschaft zu diskutieren, in der Chancengleichheit, Anerkennung und Mitgestaltung selbstverständlich sind.
Veranstalter:
- CAS - Centre of Agricultural Sciences,
- BOKU University; Institut für Entwicklungsforschung;
- Bundesanstalt für Agrarwirtschaft und Bergbauernfragen (BAB);
- Österreichische Gesellschaft für Agrarökonomie