Mit dem BOKU Research to Market Award werden innovative Erfindungen und Forschungsergebnisse ausgezeichnet, die das Potenzial für eine wirtschaftliche Weiterentwicklung und Nutzung besitzen. Es können sowohl Projekte aus der Grundlagen-, als auch der angewandten Forschung eingereicht werden, gesucht werden Ideen und Lösungen mit gesellschaftlicher Relevanz.
Der Preis wurde 2025 erstmals an der BOKU ausgeschrieben, teilnahmeberechtigt sind alle Studierenden (Bachelor, Master, Doktorat) und Postdocs aller Standorte der BOKU.

Aktuelle Informationen zur Ausschreibung – inklusive Fristen und Teilnahmebedingungen – finden Sie hier

 

Research to Market Award Gewinnerinnen 2026

Finja Dyson und Clara Borgers vom Department für Landschaft, Wasser und Infrastruktur konnten die Jury mit der Erfindung RE:BLOK – Rethinking Concrete for Reversibility überzeugen. 

RE:BLOK ist ein mineralisch-biobasierter, vollständig zementfreier Verbundwerkstoff aus recycelter Gesteinskörnung und Lignosulfonat, einem Abfallstoff der Papier- und Zellstoffindustrie. Der Werkstoff ist gezielt lösbar, sodass seine Bestandteile nach der Nutzungsphase stoffrein getrennt und wiederverwendet werden können. Darauf aufbauend ermöglicht ein modulares, trocken gefügtes Wandsystem temporäre und anpassbare Baustrukturen. Diese Erfindung reduziert zugleich CO₂, Primärrohstoffverbrauch und Abfall durch echtes Re- bzw. Upcycling.

Clara Borgers und Finja Dyson sind die Gewinnerinnen des BOKU Research to Market Awards, die Urkunde wird von VR Christoph Pfeifer im Rahmen des FOS Open House überreicht

v.l.n.r Clara Borgers, VR Christoph Pfeifer, Finja Dyson

Research to Market Award Gewinnerin 2025

Simone Bachleitner vom Department für Biotechnologie und Lebensmittelwissenschaften wird für ihre Forschungsarbeit „Sustainable production of succinic acid with Komagataella phaffii” ausgezeichnet. Darin präsentiert sie einen neuartigen, umweltschonenden Lösungsansatz zur Herstellung von Bernsteinsäure – einem zentralen Ausgangsstoff für zahlreiche industrielle Anwendungen. Die Produktion erfolgt auf biotechnologische Weise aus Methanol unter Einsatz eines gentechnisch veränderten Hefestamms.

VR Christian Obinger, DI Dr. Simone Bachleitner