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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2026-01-01 - 2028-12-31

Das Projekt „Fostering Water Circularity in Peri-Urban Landscapes” (FAIR) zielt darauf ab, einen integrierten Rahmen für ein zirkuläres Wassermanagement in stadtnahen Gebieten zu schaffen und damit ein neues Paradigma für den städtischen Wasserkreislauf zu fördern. Das Projekt befasst sich mit dem dringenden Bedarf an konventionellen Wasserinfrastrukturen und -systemen, die häufig auf „Entnahme-Nutzung-Entsorgung”-Modellen basieren und unter klimatischen Belastungen (wie Wasserknappheit oder Wasserüberschuss) ineffizient sind, und strebt einen transformativen Ansatz für Kreislaufwirtschaft an. Dieser Bedarf ist besonders dringend in stadtnahen Regionen, in denen städtische, ländliche und industrielle Elemente zusammenkommen und oft ein hoher Entwicklungsdruck herrscht. Daher konzentriert sich FAIR auf drei europäische Stadtrandgebiete – Midden-Delfland, Weiz und Prato –, die unterschiedliche Klimazonen repräsentieren, um anpassungsfähige, standortspezifische Strategien für die Wasserzirkularität zu entwickeln. Das Projekt zielt darauf ab, (1) integrierte Ansätze für das Wasserressourcenmanagement zu evaluieren, die die ökologische, wirtschaftliche und soziale Nachhaltigkeit optimieren; (2) die Wasserströme und Governance-Dynamiken in Stadtrandgebieten zu analysieren, um skalierbare Modelle zu entwickeln; (3) die gemeinsame Gestaltung von Wassermanagementpraktiken nach einem landschaftssystemischen Design und den 5R-Prinzipien (Reduzieren, Wiederverwenden, Recyceln, Wiedergewinnen, Wiederherstellen) durch Workshops zur Einbindung von Interessengruppen; und (4) Erstellung eines Entscheidungsmodells als Leitfaden für politische Empfehlungen und den Transfer zirkulärer Strategien in ganz Europa. Zu den Ergebnissen von FAIR gehören eine vergleichende Analyse und ein Atlas der untersuchten Regionen, ein Katalog für zirkuläres Wassermanagement und ein solider Rahmen für politische Empfehlungen, die unter regionalen Behörden, NGOs und Landschaftsplanern verbreitet werden sollen. Diese Arbeit legt den Grundstein für resiliente, ökologisch ausgerichtete Wassermanagementpraktiken und stärkt die Fähigkeit Europas, klimabedingte Wasserprobleme durch einen zirkulären Wirtschaftsansatz anzugehen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2025-04-01 - 2026-03-31

Das Projekt trägt zum Forschungsbereich Landschaft und Infrastruktur bei. Die Koralmbahn ist ein Teilstück des Baltisch-Adriatischen Korridors, einer Hochleistungsbahn quer durch Europa. Der Abschnitt der Koralmbahn verbindet die Städte Graz und Klagenfurt als lineare Infrastruktur mit einer Hochleistungsbahn. Die Bahnstrecke wird mit modernster Technik gebaut und steht kurz vor der Inbetriebnahme. Die neue Infrastruktur verändert die Landschaft. Im Forschungsprojekt werden die durch die Bahn veränderten und neu gestalteten Landschaftscharakteristika erhoben und die Auswirkungen auf das Landschaftsbild durch infrastrukturelle Eingriffe untersucht. Die Ergebnisse werden für den Einsatz als Audioguide in den Zügen der ÖBB aufbereitet.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2024-12-15 - 2028-12-14

Die Landschaftsarchitektur (LA) ist durch zahlreiche historische und zeitgenössische Verbindungen und Interdependenzen in Europa und darüber hinaus geprägt. Ihre Archive sollen nun als Ressource genutzt werden, um eine umfassende paneuropäische Darstellung der Landschaftsarchitekturgeschichte zu schaffen. Die COST-Aktion „Connecting Landscape Architecture Archives to enhance European landscape practice, research and education (ConnectLAA)“ wird zum ersten Mal Informationen über den Inhalt der europäischen Landschaftsarchive zusammenführen und weltweit auf einer digitalen Plattform verfügbar machen. Durch die Einbeziehung verschiedener Disziplinen wie Landschaftsarchitektur, Kulturwissenschaften, Kunstgeschichte, Archivwissenschaft und IT wird sichergestellt, dass die höchsten wissenschaftlichen und technischen Standards bei der Archivverwaltung, dem Zugang und der Erhaltung des kulturellen Erbes erreicht werden und die Archive als Wissensquellen für innovative Forschung und Bildung genutzt werden können. Der Schwerpunkt liegt auf dem Einsatz fortschrittlicher Technologien zur Verbesserung der Qualität, Nachhaltigkeit, Nutzung und Wiederverwendung von Daten. Die Mischung von Antragsteller:innen aus verschiedenen Institutionen und Nichtregierungsorganisationen, die Einbeziehung von Praktiker:innen und die Entwicklung innovativer Lernmaterialien und eines gemeinsamen Thesaurus werden die Förderung vielversprechender Karrieren und die Entwicklung bahnbrechender internationaler Forschungsprojekte gewährleisten, die die Denkmalschutzbehörde unterstützen und bisher unentdeckte Geschichten über Orte außerhalb Europas aufdecken und Fragen im Zusammenhang mit der Migration und der Entkolonialisierung von Sammlungen behandeln. Es bildet die Grundlage für den Aufbau einer Praxisgemeinschaft, um den internationalen Zugang zu Daten weiter zu fördern und die Schaffung neuer Archive und Sammlungen zu unterstützen, insbesondere in den ITC, in denen die meisten Mitglieder des Teams tätig sind.

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