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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2026-09-01 - 2028-08-31

Archive für Landschaftsarchitektur (LA) tragen zum Schutz der gestalteten Landschaften Europas bei. Sie sind jedoch nach wie vor fragmentiert, nur unzureichend digitalisiert und in den europäischen digitalen Infrastrukturen kaum vertreten. Aufbauend auf dem Netzwerk Europäischer Archive für Landschaftsarchitektur (NELA, 2019) und der COST-Aktion CA23128 „ConnectLAA“ (2024–2028, ca. 150 Mitglieder in 35 Ländern) befasst sich dieses Projekt mit der geringen digitalen Reife, den heterogenen Metadaten und der minimalen Einbindung in die „European Collaborative Cloud for Cultural Heritage“ (ECCCH). Es wird eine Brücke zwischen der LA-Archivgemeinschaft und der ECCCH schlagen, unterrepräsentierte Kulturerbe-Institutionen (CHIs) mobilisieren, die ECCCH-Gemeinschaft erweitern und die Kapazitäten für Interoperabilität und digitale Kontinuität stärken. Es richtet sich an Archivare, Kuratoren, Bibliothekare, Forscher und Fachleute aus dem Bereich der Landschaftsarchitektur in ganz Europa. Der Fokus liegt dabei auf Mittel- und Osteuropa, dem Westbalkan und dem Baltikum. Die Materialien werden nach Möglichkeit mehrsprachig bereitgestellt. Durch die Erfassung von Institutionen, die Schulung von Fachleuten, die Erstellung praxisorientierter Leitfäden und die Koordination mit ECHOES werden konkrete, skalierbare Zugangsmöglichkeiten für LA-Archive zur Cultural Heritage Cloud geschaffen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2026-01-01 - 2028-12-31

Das Projekt „Fostering Water Circularity in Peri-Urban Landscapes” (FAIR) zielt darauf ab, einen integrierten Rahmen für ein zirkuläres Wassermanagement in stadtnahen Gebieten zu schaffen und damit ein neues Paradigma für den städtischen Wasserkreislauf zu fördern. Das Projekt befasst sich mit dem dringenden Bedarf an konventionellen Wasserinfrastrukturen und -systemen, die häufig auf „Entnahme-Nutzung-Entsorgung”-Modellen basieren und unter klimatischen Belastungen (wie Wasserknappheit oder Wasserüberschuss) ineffizient sind, und strebt einen transformativen Ansatz für Kreislaufwirtschaft an. Dieser Bedarf ist besonders dringend in stadtnahen Regionen, in denen städtische, ländliche und industrielle Elemente zusammenkommen und oft ein hoher Entwicklungsdruck herrscht. Daher konzentriert sich FAIR auf drei europäische Stadtrandgebiete – Midden-Delfland, Weiz und Prato –, die unterschiedliche Klimazonen repräsentieren, um anpassungsfähige, standortspezifische Strategien für die Wasserzirkularität zu entwickeln. Das Projekt zielt darauf ab, (1) integrierte Ansätze für das Wasserressourcenmanagement zu evaluieren, die die ökologische, wirtschaftliche und soziale Nachhaltigkeit optimieren; (2) die Wasserströme und Governance-Dynamiken in Stadtrandgebieten zu analysieren, um skalierbare Modelle zu entwickeln; (3) die gemeinsame Gestaltung von Wassermanagementpraktiken nach einem landschaftssystemischen Design und den 5R-Prinzipien (Reduzieren, Wiederverwenden, Recyceln, Wiedergewinnen, Wiederherstellen) durch Workshops zur Einbindung von Interessengruppen; und (4) Erstellung eines Entscheidungsmodells als Leitfaden für politische Empfehlungen und den Transfer zirkulärer Strategien in ganz Europa. Zu den Ergebnissen von FAIR gehören eine vergleichende Analyse und ein Atlas der untersuchten Regionen, ein Katalog für zirkuläres Wassermanagement und ein solider Rahmen für politische Empfehlungen, die unter regionalen Behörden, NGOs und Landschaftsplanern verbreitet werden sollen. Diese Arbeit legt den Grundstein für resiliente, ökologisch ausgerichtete Wassermanagementpraktiken und stärkt die Fähigkeit Europas, klimabedingte Wasserprobleme durch einen zirkulären Wirtschaftsansatz anzugehen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2025-04-01 - 2026-03-31

Das Projekt trägt zum Forschungsbereich Landschaft und Infrastruktur bei. Die Koralmbahn ist ein Teilstück des Baltisch-Adriatischen Korridors, einer Hochleistungsbahn quer durch Europa. Der Abschnitt der Koralmbahn verbindet die Städte Graz und Klagenfurt als lineare Infrastruktur mit einer Hochleistungsbahn. Die Bahnstrecke wird mit modernster Technik gebaut und steht kurz vor der Inbetriebnahme. Die neue Infrastruktur verändert die Landschaft. Im Forschungsprojekt werden die durch die Bahn veränderten und neu gestalteten Landschaftscharakteristika erhoben und die Auswirkungen auf das Landschaftsbild durch infrastrukturelle Eingriffe untersucht. Die Ergebnisse werden für den Einsatz als Audioguide in den Zügen der ÖBB aufbereitet.

Betreute Hochschulschriften