Gewinner*innen 2026
Überblick
Am Abend des 24. Septembers 2026 wurde der BOKU Leading Lights Award feierlich vom Vizerektor für Forschung und Innovation, Univ.-Prof. Christoph Pfeifer, verliehen (s. Fotogalerie). Mit dieser Auszeichnung würdigt die BOKU University das außergewöhnliche Engagement von Nachwuchsforscher*innen in der Wissenschaftsvermittlung und ihren Beitrag zur Third Mission, der Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Gesellschaft und Politik.
Eine unabhängige Fachjury, bestehend aus Expert*innen für Wissenschaftskommunikation aus Österreich (Verena Mischitz), Deutschland (Anna Henschel, Wissenschaft im Dialog; Chris Spatschek; Ricarda Ziegler, Nationales Institut für Wissenschaftskommunikation) und der Schweiz (Yasemin Tutav, Science et Cité), bewertete die Einreichungen. 2026 wurde der BOKU Leading Lights Award in fünf Kategorien vergeben:
- Ökosystemmanagement und Biodiversität
- Landwirtschaftliche Produktion und Lebensmittel
- Biotechnologie
- Landschaft, Wasser und Infrastrukturen
- Ressourcen und gesellschaftliche Dynamik
Neben einem Preisgeld von je € 1.000 erhielten die Gewinner*innen Kurzvideoportraits sowie ein Interview im BOKU Leading Lights Podcast. Die Videos und Postcast-Episoden werden ab dem 8. Oktober 2026 jeden Donnerstag veröffentlicht und dann auf dieser Seite verlinkt.
Daniela Lehner
Daniela Lehner ist wissenschaftliche Mitarbeiterin, Lehrende und Doktorandin am Institut für Landschaftsarchitektur. Sie wurde in der Kategorie “Landschaft, Wasser und Infrastrukturen” für ihre Ausstellungen und eigens dafür gestalteten Ansichtskarten, Informationstafeln und Zines zum BOKU Leading Light 2026 gekürt. Dieser interdisziplinäre Ansatz zwischen Kunst und Wissenschaft macht Forschung anschaulich und regt Personen zum Nachdenken an. Ihre Werke sind originell, ästhetisch, konzeptionell herausragend und sprechen durch ihre Einbettung in die Umgebung Betroffene direkt an. Damit gelingt es Daniela Lehner, das öffentliche Bild von Forschung zu erweitern.
Sophia Rut
Sophia Rut ist Doktorandin am Institut für Soziale Ökologie. Für ihr vielfältiges Engagement in der Wissenschaftsvermittlung wurde sie in der Kategorie “Ressourcen und gesellschaftliche Dynamik” mit dem BOKU Leading Lights Preis ausgezeichnet. In Ausstellungen, Workshops und Radiosendungen vermittelt sie vielfältigen Zielgruppen Umweltgeschichte anhand persönlicher Geschichten und macht sie anschaulich, haptisch und auditiv erfahrbar. Sie entwickelt eigene, kreative Formate mit partizipativen Elementen und fördert so intergenerationalen Austausch. Ihre Kommunikationsarbeit ist von hoher Qualität, innovativ und gesellschaftlich relevant.
Vera Pils
Vera Pils arbeitet als Senior Scientist am Institut für Statistik und in der Core Facility für Bioinformatik. Für ihre eigens aufgebaute Informationsplattform “Schlaganfall-Wegweiser” wurde sie in der Kategorie “Biotechnologie” mit dem BOKU Leading Lights Preis ausgezeichnet. Auf ihrer übersichtlich und inklusiv gestalteten Website verbindet sie die Perspektive einer Forscherin beeindruckend mit jener einer selbst Betroffenen. Mit dem „Schlaganfall-Wegweiser” hat Vera Pils eine wertvolle Ressource für Schlaganfall-Betroffene und ihre Angehörigen geschaffen, die eine konkrete Informationslücke füllt.
Johannes Kowal
Johannes Kowal forscht am Institut für Hydrobiologie und Gewässermanagement und wurde für sein Engagement bei Science Slams und in Kurzvideos als BOKU Leading Light in der Kategorie “Ökosystemmanagement und Biodiversität” ausgezeichnet. Johannes Kowal versteht es, komplexe wissenschaftliche Inhalte lebhaft, unterhaltsam und einprägsam zu kommunizieren und Wissenschaft originell, anschaulich und verständlich an ein breites Publikum zu vermitteln. Mit seinen Beiträgen macht er deutlich, welche Bedeutung Forschung für die Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen hat.
Sarah Gorr
Sarah Gorr forscht am Institut für Nutztierwissenschaften und wurde für ihre Magazinveröffentlichungen und Podcast-Beiträge als BOKU Leading Light in der Kategorie “Landwirtschaftliche Produktion und Lebensmittel” prämiert. Sarah Gorr beschreibt Forschung und Experimente sehr anschaulich, verständlich und kompakt. Mit Visualisierungen, klarer Sprache und einer logischen Dramaturgie vermittelt sie ihre Forschung und deren mögliche Auswirkungen in der Praxis kompetent.