2021 hat das interuniversitäre Netzwerk UniKid-UniCare Austria die Online Veranstaltungsreihe  „CAREseiten zeigen“ ins Leben gerufen. Die Vorträge richten sich an Mitarbeitende und Studierende aller Netzwerk-Universitäten in Österreich. Die Reihe greift Care-Themen auf und fragt nach ihren Bedeutungen für den Studien-und Arbeitsort Universität.
Die Vorträge werden online abgehalten und in österreichischer Gebärdensprache gedolmetscht.

Eine Nachlese zu den Vorträgen ist hier zu finden: https://www.unikid-unicare.at/veranstaltungen-ankuendigungen-rueckblicke/rueckblicke

Mit Todesverachtung, Selbstüberwindung und Humor. Zur Geschichte alleinerziehender Frauen in Österreich

Am 13. Dezember 2023 findet von 14:00 bis 15:30 Uhr der siebente online Vortrag der Veranstaltungsreihe CAREseiten zeigen via Zoom statt.

Ledige Dienstmädchen, Witwen, geschiedene oder nie verheiratete Frauen. Frauen, die sich trennen, um ihre Kinder zu schützen. Frauen sind aus vielfältigen Gründen, Alleinerzieherinnen. Ebenso vielfältig sind Probleme und Lösungen für ihre Schwierigkeiten. Alleinerzieher*innen kämpfen im Lauf der Geschichte immer wieder gegen Bevormundung durch staatliche Behörden. Sie sind Expertinnen der Improvisation, Kämpferinnen und liebende Mütter!

Petra Unger beleuchtet zahlreiche dieser Aspekte und liest aus ihrem historischen Überblick zu alleinerziehenden Frauen in Österreich.

Mit anschließender Diskussion.


Der Vortrag ist kostenlos und wird in österreichischer Gebärdensprache gedolmetscht.

Vortragende

Petra Unger, MA

Petra Unger arbeitet als Akademische Referentin für feministische Bildung und Politik, Expertin für Gender Studies und Feministische Forschung, MA und als Kulturvermittlerin.

 

 

Programmflyer

Demenz in der Familie - was nun?

Am 7. Juni 2023 fand der sechste Online Vortrag der Veranstaltungsreihe CAREseiten zeigen statt. Er widmete sich dem Thema Demenz in der Familie. 

Der Leiter der Angehörigen- und Demenzberatung der Caritas der Erzdiözese Wien, Mag. Norbert Partl, MSc gab einen Einblick in den Forschungsstand der unter dem Begriff Demenz zusammengefassten Erkrankungen. Da eine demenzielle Veränderung auch für das Umfeld eine hohe Belastung darstellen kann, wurden wesentliche Schritte zur Erhaltung einer möglichst hohen Lebensqualität, sowohl für Betroffene als auch für Angehörige, erläutert.
Des Weiteren informierte der Vortrag über die unterschiedlichen Beratungsangebote sowie die Inanspruchnahme von Pflegekarenz und Pflegeteilzeit. 

Vortragsfolien
Nachlese zum Vortrag

 

Programmflyer

Selfcare: Schon mal etwas vom Erholungsnerv gehört?

Am 18. April 2023 fand der fünfte Online Vortrag zum Thema psychische Gesundheit am Arbeitsplatz statt. Die Fachärztin für Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin, Frau Priv.-Doz.In DDr.In Sabrina Mörkl gab Einblicke zum Thema und erläutert praktische Übungen zur Beruhigung des vegetativen Nervensystems

Der Vagusnerv ist ein paarig angelegter Nerv, welcher den Körper mit dem Gehirn verbindet. Er spielt eine immense Rolle für unsere Gesundheit, reguliert Entzündungen und ist wichtig für Entspannung und Heilungsprozesse. Als Teil unseres Nervensystems funktioniert er autonom, also ohne dass wir direkt bewusst darauf Einfluss nehmen können. Über die sogenannte Darm-Gehirn-Achse findet eine ständige wechselseitige Kommunikation zwischen unserer Darmflora und dem Gehirn statt, erklärte Sabrina Mörkl in ihrem Vortrag. Die Expertin ging sehr eindrücklich auf die Wechselwirkung zwischen unserer Ernährung und der mentalen wie physischen Gesundheit ein – und auf die Funktion, die dabei der längste, „wandernde“ Nerv in unserem Körper einnimmt. Dieser verbindet das Gehirn mit vielen wichtigen Organen, einschließlich des Darms, Magens, Herzens und der Lunge. Er ist Teil des parasympathischen Nervensystems, das für Ruhe und Verdauung zuständig ist. Mit anderen Worten: Je aktiver dieser Nerv ist, desto leichter können Körper und Geist sich entspannen und entzündliche Prozesse heruntergefahren werden. Sogar Depressionen kann entgegengewirkt werden. Und weil der Vagusnerv so signifikant mit der Darmflora korreliert, trägt eine gesunde, die Darmflora unterstützende Ernährung dazu bei, den Nerv zu stabilisieren, führte die Referentin weiter aus.

Die gesamte Nachlese zum Vortrag finden Sie hier.
Die Präsentationsfolien zum Vortrag finden Sie hier.

 

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Men in care: Vater sein ist nicht schwer?!

Am 29.11.2022 fand der vierte Vortrag der Veranstaltungsreihe statt. Unter dem Titel „Men in care: Vater sein ist nicht schwer?!“ führte Dr. Erich Lehner, Psychotherapeut und Männlichkeitsforscher,, die knapp 90 Teilnehmenden aus allen Bundesländern durch dieses brisante Thema. Auch diesmal wurde die Veranstaltung in Österreichische Gebärdensprache gedolmetscht.

Zunächst beleuchtete der Referent in einem geschichtlichen Abriss die Entwicklung von Männlichkeits- und Vaterschaftsbildern und formulierte eine ermutigende Botschaft an die Männer: „Eine tragfähige Bindungsbeziehung zum Kind stellt sich unabhängig vom Geschlecht der betreuenden Person ein“. Eine positiv erlebte Elternschaft hätte viel mehr mit der „Quantität der Kontakte“ zu tun, als mit dem oft zitierten „Mütterinstinkt“. Er führte aus, dass sich das traditionelle Bild der „Business Masculinity“ konsequent durch die Epochen ziehe, und obwohl Astrid Lindgren kurz vor ihrem Tod feststellte, dass im Laufe des 20. Jahrhunderts „die Männer zu Vätern“ geworden seien, bliebe, wie der Experte ausführte, „sorgende Männlichkeit“ in Österreich die Ausnahme. Nur eine Minderheit widmet sich konkret der Betreuung von Kindern oder der Pflege der Eltern.

Die gesamte Nachlese zum Vortrag finden Sie hier.
Die Präsentationsfolien zum Vortrag sind hier zu finden.

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Begegnung mit Trauernden am Arbeitsplatz: Bitte nur keine Tränen?!

Am Internationalen Tag der Pflege 12.05.2022 gab Mag.a Maria Streli-Wolf (Leiterin in der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft) Einblicke in die Themen Sterben, Tod und Trauer sowie praktische Ratschläge zur Begegnung mit trauernden Kolleg*innen.
Nachlesen können Sie in ihrem Handout sowie in den Präsentationsfolien.

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Corona & Care: Wie geht es Eltern während der Pandemie?

Die Covid 19-Pandemie stellt(e) viele Eltern – insbesondere Frauen – vor enorme Herausforderungen. Wie sie damit umgegangen sind, wurde in der österreichweiten Studie „Corona und Familienleben“ (https://cofam.univie.ac.at/) an der Universität Wien beforscht. Die Soziologin Prof.in Ulrike Zartler (Universität Wien) stellte in ihrem Vortrag am 23.11.2021 die zentralen Studienergebnisse vor.
Die Präsentationsfolien sind hier zu finden.

Programmflyer

Wie geht es unseren Kindern in der Pandemie?

Der erste Online Vortrag der Veranstaltungsreihe CAREseiten zeigen betrachtete das psychische Wohlbefinden und die (psychische) Gesundheit der Kinder während der Covid 19-Pandemie.
Profin Martina Zamp (Universität Wien) stellte am 17.2.2022 verschiedene Studienergebnisse dazu vor.
 

Präsentation 
Nachlese​​​​​​​