2021 hat das interuniversitäre Netzwerk UniKid-UniCare Austria die online Veranstaltungsreihe  „CAREseiten zeigen“ ins Leben gerufen. Die Vorträge richten sich an Mitarbeitende und Studierende aller Netzwerk-Universitäten in Österreich. Die Reihe greift Care-Themen auf und fragt nach ihren Bedeutungen für den Studien-und Arbeitsort Universität.
Die Vorträge werden online abgehalten und in Österreichischer Gebärdensprache gedolmetscht.

Eine Nachlese zu den Vorträgen ist hier zu finden: https://www.unikid-unicare.at/veranstaltungen-ankuendigungen-rueckblicke/rueckblicke

Men in care: Vater sein ist nicht schwer?!

Am 29.11. fand der vierte Vortrag der Veranstaltungsreihe statt. Unter dem Titel „Men in care: Vater sein ist nicht schwer?!“ führte Dr. Erich Lehner, Psychotherapeut und Männlichkeitsforscher, die knapp 90 Teilnehmenden aus allen Bundesländern durch dieses brisante Thema. Auch diesmal wurde die Veranstaltung in Österreichische Gebärdensprache gedolmetscht.

Zunächst beleuchtete der Referent in einem geschichtlichen Abriss die Entwicklung von Männlichkeits- und Vaterschaftsbildern und formulierte eine ermutigende Botschaft an die Männer: „Eine tragfähige Bindungsbeziehung zum Kind stellt sich unabhängig vom Geschlecht der betreuenden Person ein“. Eine positiv erlebte Elternschaft hätte viel mehr mit der „Quantität der Kontakte“ zu tun, als mit dem oft zitierten „Mütterinstinkt“. Er führte aus, dass sich das traditionelle Bild der „Business Masculinity“ konsequent durch die Epochen ziehe, und obwohl Astrid Lindgren kurz vor ihrem Tod feststellte, dass im Laufe des 20. Jahrhunderts „die Männer zu Vätern“ geworden seien, bliebe, wie der Experte ausführte, „sorgende Männlichkeit“ in Österreich die Ausnahme. Nur eine Minderheit widmet sich konkret der Betreuung von Kindern oder der Pflege der Eltern. Die gesamte Nachlese zum Vortrag finden Sie hier.
Die Präsentationsfolien zum Vortrag sind hier zu finden.

Begegnung mit Trauernden am Arbeitsplatz: Bitte nur keine Tränen?!

Am Internationalen Tag der Pflege 12.05.2022 gab Mag.a Maria Streli-Wolf (Leiterin in der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft) Einblicke in die Themen Sterben, Tod und Trauer sowie praktische Ratschläge zur Begegnung mit trauernden Kolleg*innen.
Nachlesen können Sie in ihrem Handout sowie in den Präsentationsfolien.

Wie geht es unseren Kindern in der Pandemie?

Dieser Vortrag betrachtete das psychische Wohlbefinden und die (psychische) Gesundheit der Kinder während der Covid 19-Pandemie. Profin Martina Zamp (Universität Wien) stellte am 17.2.2022 verschiedene Studienergebnisse dazu vor.
Die Präsentation ist hier nachzulesen.

Corona & Care: Wie geht es Eltern während der Pandemie?

Die Covid 19-Pandemie stellt(e) viele Eltern – insbesondere Frauen – vor enorme Herausforderungen. Wie sie damit umgegangen sind, wurde in der österreichweiten Studie „Corona und Familienleben“ (https://cofam.univie.ac.at/) an der Universität Wien beforscht. Die Soziologin Prof.in Ulrike Zartler (Universität Wien) stellte in ihrem Vortrag am 23.11.2021 die zentralen Studienergebnisse vor.
Die Präsentationsfolien sind hier zu finden.