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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2023-09-01 - 2024-06-30

Das Ziel der Untersuchung ist es, jene Biogasanlagen zu ermitteln, welche regional verfügbare biogene Rest- und Abfallstoffe nutzen könnten und bei denen eine gleichzeitig eine Biomethan-Produktion durch entsprechende Nähe zum Gasnetz möglich wäre. Es sollen anhand von drei bis vier Modellregionen in Österreich die Biogasanlagendaten erhoben und die verfügbaren und realisierbaren Potentiale an biogenen Rest- und Abfallstoffen auf Gemeinde- sowie auf Schlagebene ermittelt werden. Des Weiteren wird eine Erhebung für die Nutzung als Biomethan sowie eine möglichen Gaseinspeisung erfolgen. Das Konzept soll so ausgearbeitet sein, dass es sich auf alle österreichischen Regionen übertragen lässt. Mit der Geoinformationssoftware QGIS soll ein graphisches Modell entwickelt werden, das als Ergebnis eine visuelle Darstellung der in Frage kommenden Biogasanlagen anzeigt und sich ebenso auf andere Regionen übertragbar lässt.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2023-06-01 - 2025-05-31

Die immer stärker zutage tretenden sozialen und ökologischen Krisen sind keine einzelnen voneinander losgelösten Phänomene, sondern nur in ihrer Verbindung zu bearbeiten. Die Stadt Linz ist, wie andere Städte auch, stark von den zunehmenden Auswirkungen der Klimakrise betroffen, bspw. durch Hitzewellen oder durch den Mangel an Grünflächen. Das trifft besonders Menschen mit niedrigem Einkommen. Gleichzeitig ergeben sich auf städtischer Ebene jedoch auch Räume, in denen es möglich ist, auf lokaler Ebene zu handeln. Das vorliegende Projekt setzt an dieser Ausgangssituation an und will das Verständnis unterschiedlicher zivilgesellschaftlicher Akteur:innen und Bevölkerungsgruppen (z.B. Armutsbetroffene, Studierende) in Linz für die multiple Krise stärken. Lokale Wissensbestände werden genutzt, um klimasoziale Handlungsmöglichkeiten für Linz im Kontext einer Industriestadt zu erarbeiten. Mittels vielfältiger künstlerischer Interventionen sollen die Wissensbestände und Handlungsoptionen für die breite Bevölkerung sowie gezielt für verschiedene soziale Gruppen erfahrbar gemacht und imaginäre Hürden für transformative Zukünfte abgebaut werden. Damit leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zu einem klimasozialen Linz, das auf breiter gesellschaftlicher Basis aufbaut. Daraus ergeben sich folgende Fragen: 1) Welche Grundlagen braucht es für eine künstlerische inter- und transdisziplinäre Zusammenarbeit? 2) Welche Verständnisse und Betroffenheit bzgl. der multiplen Krise existieren in verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen? Welche klimasozialen Handlungsmöglichkeiten ergeben sich für diese Gruppen und wie lassen sich diese Perspektiven stärken? 3) Wie können künstlerische Interventionen helfen, um die Vermittlung und Weiterarbeit zu stärken und transformative Zukünfte erfahrbar machen? Ziel des Projekts ist es, mittels inter- und transdisziplinärer Forschungsprozesse Diskussionen kritischer sozialwissenschaftlicher Forschung erfahrbar zu machen und klimasoziale Handlungsmöglichkeiten zu erarbeiten. Die Umsetzung erfolgt durch Workshops und einem Call für künstlerische Arbeiten.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2023-05-01 - 2027-04-30

Im Projekt werden Strategien zur Zucht auf Energieeffizienz und Reduktion von Methan-Emissionen für die österreichische Rinderwirtschaft erforscht und Lösungen erarbeitet. Messungen von Methanemissionen werden in Versuchs- und Praxisbetrieben mit dem GreenFeed-System durchgeführt. Darüber hinaus werden weitere phänotypische Merkmale erhoben und bestehende Daten (Rinderdatenverbund) genutzt. Das genetische Potenzial des direkten Merkmals Methan- und CO2-Emission und die genetischen Korrelationen zu Gesundheit und anderen Merkmalen im Gesamtzuchtwert, sowie die Faktoren, die den Methanausstoß der Tiere beeinflussen, werden analysiert. Diese Datengrundlage wird auch zur Entwicklung und Validierung von MIR-Gleichungen verwendet. Das Potenzial des indirekten Merkmals MIR-Methan wird analysiert, indirekte Merkmale für Energieeffizienz werden entwickelt. MIR-Schätzer für Energiebilanz werden abgeleitet und anhand von Stationsdaten validiert. Ihr Potenzial zur Verbesserung der Energieeffizienz wird in Verbindung mit anderen Merkmalen untersucht. Es werden genetische Beziehungen zwischen Energieeffizienz und Methan- bzw. CO2-Emissionen analysiert. Das Potenzial der Nutzung indirekter Merkmale für Energieefizienz und Methanausstoß für einen breiteren Einsatz in der Zucht wird erforscht und eine Empfehlung zur Berücksichtigung im Zuchtziel bzw. Zuchtprogramm wird abgeleitet. Die Methanemissionen gehen in Bewertungen der Klimawirkung relevanter Milch- und Rindfleischproduktionssystemen in Österreich ein.

Betreute Hochschulschriften