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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2021-04-16 - 2022-10-31

Im Pustertal sind eine Vielzahl an traditionellen Kulturarten, deren standortangepasste Sorten, sowie Wissen über Saatguterhaltung, Nachbau und Bewirtschaftungstechniken für eine standortangepasste Kulturpflanzenvielfalt nicht mehr anzutreffen. Das Projekt beschäftigt sich mit: i) dem Monitoring der Kulturartenvielfalt von Gemüse, Getreide, Heil- & Gewürzkräutern im Pustertal (Bezirk Lienz), ii) der Dokumentation des hiermit verbundenen lokalen Erfahrungswissens, iii) dem Stand der Erhaltungsmaßnahmen für Kulturartenvielfalt im Pustertal iv) den für eine nachhaltige Erhaltung der Kulturartenvielfalt notwendigen energieeffizienten biologischen Bewirtschaftungstechniken. Die Beschäftigung mit der Kulturartenvielfalt des Pustertals stellt einen Beitrag zur Erhaltung des materiellen und immateriellen Erbes des Pustertals dar, bietet die Chance genetische Ressourcen und damit verknüpftes Wissen vor dem Verlust zu bewahren, sowie einen Beitrag zur Stärkung der Resilienz und der Steigerung der potentiellen Selbstversorgung zu leisten. Diese Information stellt die Grundlage für Bildungsmaßnahmen dar, die über das Thema “Erhaltung & biologische Bewirtschaftung der Kulturartenvielfalt und der damit einhergehenden pflanzlichen Vielfalt an Wildarten” die wesentlichen Informationen an ausgewählte Akteure kommunizieren sollen. Durch vielfältige, grenzüberschreitende Maßnahmen wird im Pustertal ein Netzwerk an ErhalterInnen aufgebaut und gepflegt, um ein System zur langfristigen Erhaltung der Sorten und dem damit verbundenem Wissen zu schaffen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2020-10-01 - 2022-09-30

Das Projekt PA³C³ untersucht das Potential von AgroVoltaics in Österreich im Kontext des Klimawandels. Es konzentriert sich auf die kombinierte Nutzung landwirtschaftlicher Flächen für die Produktion von Nahrungsmitteln/Futtermitteln und Solarstrom als Gegenmaßnahme zu zukünftigen Auswirkungen des Klimawandels sowie auf die Maximierung der Flächennutzung. Die kommenden Jahrzehnte werden die Herausforderung darstellen, sowohl die steigende Nachfrage nach landwirtschaftlichen Produkten als auch die Stromversorgung zu decken, welche durch die veränderten Bedingungen aufgrund des Klimawandels erschwert wird. Der erwartete Anstieg der Durchschnittstemperatur, Austrocknungstendenzen gepaart mit extremen Niederschlagsereignissen und andere klimatische Veränderungen zwingen das landwirtschaftliche Management zur Anpassung. AgroVoltaik ist ein vielversprechender Weg zur Anpassung. Die elektrische Energie kann möglicherweise die reduzierte landwirtschaftliche Produktion von Produkten substituieren. Darüber hinaus können die Photovoltaikmodule einen positiven Effekt auf die darunter liegenden Pflanzen haben, z.B. die Verringerung der Sonneneinstrahlungsspitzen und des Bewässerungsbedarfs, was eine Gegenmaßnahme zu den negativen Auswirkungen des Klimawandels darstellt. Der Ausbau der erneuerbaren Energieerzeugung hat auch Auswirkungen auf die Umweltauswirkungen. Neben den agrartechnischen und wirtschaftlichen Herausforderungen eines sich ändernden Managements ist aufgrund der dezentralen Struktur von AgroVoltaics eine breite Beteiligung der Interessengruppen von entscheidender Bedeutung. Um diese komplexen Zusammenhänge zu untersuchen, kombiniert PA³C³ die wichtigen Aspekte für eine erfolgreiche Umsetzung von AgroVoltaics in Österreich. Zu diesem Zweck werden drei Szenarien erstellt: (1) unmodifiziertes landwirtschaftliches Management simuliert mit EPIC, (2) vollständige Substitution der Landwirtschaft durch Photovoltaik simuliert mit PV-GIS, (3) kombinierte Landnutzung, d.h. AgroVoltaics, untersucht mit einer Lebenszyklusanalyse. Die Szenarien werden für die Basisjahre 2020 und 2050 unter Berücksichtigung der prognostizierten Klimaauswirkungen verglichen. Da die Verlässlichkeit der landwirtschaftlichen Bewirtschaftung stark von den lokalen Gegebenheiten abhängig ist, werden die Ergebnisse auf einem 500-Meter-Raster über Österreich aufgelöst, basierend auf GIS-Daten wie topographische Attribute, Bodenbeschaffenheit, aktuelle Bewirtschaftung, Wetterdaten, etc. Die Akzeptanz dieser Szenarien durch die Beteiligten wird mit einem "serious gaming"-Ansatz untersucht. Kombiniert man die Ergebnisse aller untersuchten Aspekte, kann das Potential für AgroVoltaics mit einer hohen geographischen Auflösung klassifiziert werden.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2021-03-25 - 2022-09-24

Die Genotypisierung von Single Nucleotid Polymorphism (SNP)-Markern mit hoher Dichte ist eine gut entwickelte Technologie, wird jedoch bei Haustieren zu wenig genutzt. Das übergeordnete Ziel des Projekts "SNP Array Modell" ist es daher, diese Lücke zu schließen und die genomische Diversität in einer Reihe von Pferde- und Hundepopulationen zu analysieren. Ein standardisierter Satz genomischer Analysen wird entwickelt, um die Diversität der genotypisierten Rassen zu beurteilen. Diese Analysen werden dazu beitragen, neue Erkenntnisse über die Rassen zu gewinnen und mögliche Probleme zu erkennen. Der Schwerpunkt liegt auf der Analyse genomischer Verwandtschaftsverhältnisse, Beimischung und Inzucht.

Betreute Hochschulschriften