Doktoratskolleg Nachhaltige Entwicklung gestartet. Ein interdisziplinäres und internationales Team widmet sich in den nächsten drei Jahren dem Themenfeld der Nachhaltigkeitsforschung.

Doktoratskolleg Nachhaltige Entwicklung

Ein interdisziplinäres und internationales Team, sowohl der Doktorandinnen als auch ProfessorInnen, widmet sich in den nächsten drei Jahren gemeinsam dem Themenfeld der Nachhaltigkeitsforschung.

Am 3. Oktober startete die zweite Runde des Doktoratskollegs Nachhaltige Entwicklung an der Universität für Bodenkultur. Kollegleiter Prof. Andreas Muhar kann auf einen erfolgreichen Abschluss des ersten Kollegs bauen. „In der interdisziplinären Kollegstruktur wurden innovative Forschungsergebnisse erarbeitet. Durch die Zusammenarbeit mit den Förderern und ProjektpartnerInnen sind Netzwerke und Expertise gewachsen, die Nachhaltigkeitsforschung in Österreich vielversprechend weiterzuführen", so Muhar. Die Universität für Bodenkultur Wien widmet mit der Einrichtung des Doktoratskollegs der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ein besonderes Augenmerk. Vizerektor Prof. Josef Glössl betonte in seinem Grußwort die Wichtigkeit der interdisziplinären Doktoratsausbildung als Flaggschiff für die BOKU und – durch die internationale Ausrichtung – für den europäischen Bildungsraum.

Die neun DoktorandInnen arbeiten eingebettet in interdisziplinäre Teams zu folgenden Themen: Analyse und Bewertung der Adaptionsfähigkeit von Landnutzungsformen, Interaktion zwischen Wissenschaft und Politik in der Klimapolitik, Governance ländlicher Wasserversorgung in Uganda, Ökotourismus in Laos, Wissensintegration bei der Schutzgebietsplanung im Kaukasus, individuelles BetriebsleiterInnenverhalten zur Erbringung von Umweltleistungen, Erreichung von Umweltqualitätszielen gemäß der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie, Integration von Nachhaltigkeitsaspekten in der Nutztierhaltung.

Ein interdisziplinäres Team  aus mehreren Departments betreut die Doktoranden. Die Einzelprojekte werden durch eine Post-Doc-Stelle, die zu Konzepten der Mensch-Natur-Beziehung forscht koordiniert. Das Kolleg wird außerdem durch Workshops mit internationalen ExpertInnen unterstützt.

Das Doktoratskolleg beim ersten Workshop mit Gastprofessor Dr. Christian Pohl (ETH Zürich)


11.10.2011