Institut für Bodenforschung bei der Langen Nacht der Forschung 2026


Mit drei interaktiven Stationen in Wien und Tulln zeigte das Institut für Bodenforschung die Vielfalt moderner Bodenforschung einem breiten Publikum.

Auch heuer beteiligte sich das Institut für Bodenforschung mit großem Engagement an der Langen Nacht der Forschung und war an insgesamt drei Stationen in Wien und Tulln vertreten.

In Tulln konnten Besucher*innen bei der Mitmachstation „Klimastress im Wald“ entdecken, was Jahrringe über Trockenstress verraten, welche Rolle Böden als Wasserspeicher spielen und wie eng Waldgesundheit, Bodenfunktionen und Klimawandel miteinander verbunden sind. Eine zweite Station widmete sich unter dem Titel „Wozu ist meine Kacke gut?“ dem Thema Nährstoffkreisläufe und nachhaltige Ressourcennutzung.

Auch in Wien war das Institut für Bodenforschung Teil eines institutsübergreifenden Bodenstands gemeinsam mit dem Institut für Physik und Materialwissenschaft sowie dem Institut für Alpine Naturgefahren. Dort wurden Themen wie Bodenfunktionen, Kohlenstoffkreisläufe, Regenwürmer, Aggregatstabilität und alpine Naturgefahren anschaulich vermittelt.

Besonders beliebt war die interaktive Fotoecke, in der Besucher*innen selbst in die Rolle von Bodentierchen schlüpfen konnten – ein kreativer Zugang, um die verborgene Welt unter unseren Füßen sichtbar zu machen.

Die Lange Nacht der Forschung bot damit eine wertvolle Gelegenheit, aktuelle Forschung verständlich zu vermitteln, mit Besucher*innen ins Gespräch zu kommen und die Bedeutung gesunder Böden für Klima, Ökosysteme und Gesellschaft aufzuzeigen.


07.05.2026