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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit
: 2026-05-01 - 2027-08-31
Ziel der Klimadatenanalyse ist es, klimatisch bedingte Veränderungen der letzten Jahrzehnte, in den österreichischen Nationalparks, zu erfassen und ihre möglichen Auswirkungen auf relevante Umweltparameter zu untersuchen. Gleichzeitig sollen bestehende Datenlücken identifiziert werden, die für die langfristige Beobachtung der Schutzgebiete von Bedeutung sind, um diese gezielt schließen zu können.
Für die Analyse werden vorhandene Daten repräsentativer Wetterstationen aus allen sechs Nationalparks systematisch gesichtet, aufbereitet und ausgewertet. Zusätzlich sollen verschiedene abiotische Parameter berücksichtigt werden, darunter Lufttemperatur, Niederschlag, Schneebedeckung, Windverhältnisse und Gewässerabfluss. Beispielsweise können Schneebedeckungsentwicklungen mithilfe von Fernerkundungsdaten untersucht oder Aussagen zu möglichen Hochwasserhäufigkeiten getroffen werden.
Die Auswahl der relevanten Parameter erfolgt in enger Abstimmung mit der Arbeitsgruppe Forschung, in der Kolleg:innen aus jedem Nationalpark vertreten sind. Diese Abstimmung, gemeinsam mit der Festlegung der zeitlichen Auflösung der Datensätze, bildet die Grundlage für die anschließende, fundierte Auswertung. Langfristig ist vorgesehen, zusätzliche Indikatoren wie Daten aus Pollenanalysen oder zur Avifauna einzubeziehen, um mögliche zusammenhänge zwischen Klimaveränderungen und ökologischen Entwicklungen zu analysieren.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit
: 2026-03-01 - 2029-02-28
Das Projekt KLIRES adressiert die zentralen Herausforderungen der Dekarbonisierung und Transformation von Energiesystemen, um den Klimawandel zu bekämpfen und gleichzeitig die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Im Fokus steht die stärkere Kopplung von Elektrizität, Wärme/Kälte und erneuerbaren Gasen sowie der Ausbau von Stromerzeugung aus Wasserkraft, Windkraft und Photovoltaik. Um wetterbedingte Schwankungen auszugleichen, werden Maßnahmen zur Erhöhung der Systemflexibilität und zum Ausbau der Energieinfrastruktur für die Sektorkopplung entwickelt.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Berücksichtigung klimawandelbedingter Einflüsse auf Erzeugung, Nachfrage und Infrastruktur. Regionale Klimaprojektionen dienen dazu, Risiken und Chancen des Klimawandels zu analysieren und integrale Planungen sowie Anpassungsmaßnahmen zu erarbeiten. Durch die Einbindung von Forschungsinstitutionen und industriellen Partnern entlang der gesamten Wertschöpfungskette wird ein technischer und wirtschaftlicher Mehrwert geschaffen, der die Entwicklung zukunftsfähiger Energiesysteme unterstützt.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit
: 2025-07-22 - 2026-04-21
Das Projekt indiKWAtor setzt sich zum Ziel, ein Indikatorenset zur Bewertung der
Klimawandelangepasstheit eines Quartiers zu entwickeln. Dabei ist eine interdisziplinäre Herangehensweise mit Expertise aus Stadtklimatologie, Meteorologie, Landschafts- und Verkehrsplanung zentral. Auf Basis der Bewertung
mit dem Indikatorenset können für ein Quartier im Stile eines Entscheidungsbaums weitere Anpassungsmaßnahmen oder Untersuchungen im Zuge bestehender Planungs- und Entwicklungsprozesse empfohlen werden. Das Projekt soll also über die Schnittstelle zwischen Forschung und Praxis zu einer Erleichterung der
Umsetzung von Climate Proofing Maßnahmen führen.