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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit
: 2026-03-01 - 2029-02-28
Das Projekt KLIRES adressiert die zentralen Herausforderungen der Dekarbonisierung und Transformation von Energiesystemen, um den Klimawandel zu bekämpfen und gleichzeitig die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Im Fokus steht die stärkere Kopplung von Elektrizität, Wärme/Kälte und erneuerbaren Gasen sowie der Ausbau von Stromerzeugung aus Wasserkraft, Windkraft und Photovoltaik. Um wetterbedingte Schwankungen auszugleichen, werden Maßnahmen zur Erhöhung der Systemflexibilität und zum Ausbau der Energieinfrastruktur für die Sektorkopplung entwickelt.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Berücksichtigung klimawandelbedingter Einflüsse auf Erzeugung, Nachfrage und Infrastruktur. Regionale Klimaprojektionen dienen dazu, Risiken und Chancen des Klimawandels zu analysieren und integrale Planungen sowie Anpassungsmaßnahmen zu erarbeiten. Durch die Einbindung von Forschungsinstitutionen und industriellen Partnern entlang der gesamten Wertschöpfungskette wird ein technischer und wirtschaftlicher Mehrwert geschaffen, der die Entwicklung zukunftsfähiger Energiesysteme unterstützt.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit
: 2025-07-22 - 2026-04-21
Das Projekt indiKWAtor setzt sich zum Ziel, ein Indikatorenset zur Bewertung der
Klimawandelangepasstheit eines Quartiers zu entwickeln. Dabei ist eine interdisziplinäre Herangehensweise mit Expertise aus Stadtklimatologie, Meteorologie, Landschafts- und Verkehrsplanung zentral. Auf Basis der Bewertung
mit dem Indikatorenset können für ein Quartier im Stile eines Entscheidungsbaums weitere Anpassungsmaßnahmen oder Untersuchungen im Zuge bestehender Planungs- und Entwicklungsprozesse empfohlen werden. Das Projekt soll also über die Schnittstelle zwischen Forschung und Praxis zu einer Erleichterung der
Umsetzung von Climate Proofing Maßnahmen führen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit
: 2025-09-01 - 2031-08-31
Das Erdmagnetfeld wirkt als schützender Schild unseres Planeten und bewahrt ihn vor den Einflüssen des Sonnenwinds und der kosmischen Strahlung, die das sogenannte Weltraumwetter bestimmen und mit der Erdatmosphäre in Wechselwirkung treten können. Im Verlauf der Erdgeschichte kam es wiederholt zu Umpolungen des Magnetfelds. Solche extremen Veränderungen gehen mit einer drastischen Abschwächung der Magnetfeldstärke und einer komplexeren Feldgeometrie einher. Dadurch verliert das Magnetfeld temporär deutlich an Schutzwirkung für die Erde. Die Auswirkungen auf die Erdatmosphäre sowie die Konsequenzen für Umwelt und Klima sind bisher nur teilweise erforscht. Das ERC Synergy Projekt GERACLE zielt darauf ab, diese Wissenslücke zu schließen, indem es das gesamte System Sonne-Erde holistisch betrachtet. Im Fokus steht, wie sich die physikalischen und chemischen Prozesse unter veränderten Magnetfeldbedingungen sowie bei unterschiedlicher Sonnenaktivität und klimatischen Verhältnissen verhalten und gegenseitig beeinflussen. Während der sechsjährigen Projektlaufzeit werden die Forscher*innen zunächst markante Umpolungen in der Erdgeschichte und deren Konsequenzen analysieren, um ein tiefgreifendes Verständnis der wirkenden Prozesse zu entwickeln. Darüber hinaus verfolgt das Projekt das Ziel, auf Basis dieser Erkenntnisse die möglichen Auswirkungen einer zukünftigen Umpolung auf unser Leben abzuschätzen.