Fachgebiete

Schlüssel und Motivation unserer Arbeit ist die Stärkung der nachhaltigen Bewirtschaftung unserer Wälder, die von der waldbaulichen Planung, dem Einfluss der Bewirtschaftung auf die Kohlenstoff-Dynamik in Waldökosystemen bis hin zu der Erforschung von Klimawandelfolgen reicht. Wir entwickeln wissenschaftliche Konzepte und Methoden, um die unterschiedlichen Bedürfnisse der Gesellschaft in Bezug auf Produkte, Leistungen und Wirkungen von Wäldern zu sichern.

Forschung

Wir kombinieren wissenschaftliche Methoden mit Daten um unser Wissen und Verständnis zur Bewirtschaftung von Waldökosystem zu verbessern und um Antworten auf die drängenden Fragen der Gesellschaft, sowie die Bedürfnisse von unterschiedlichen Stakeholder zu aktuellen Themen anzubieten. Durch die konzeptuelle Verknüpfung von Themen, Methoden und Daten, können wir weltweit helfen waldbauliche Managementkonzepte für optimale Lösungen für die geforderten Ökosystemdienstleistungen zu entwickeln.

Neueste SCI Publikationen

Neueste Projekte

Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2026-07-01 - 2026-10-31

Waldverjüngung insbesondere nach Störungsereignissen ist Voraussetzung für die Wiederherstellung von Funktionsfähigkeit von Waldökosystemen. Im Raum Oberkärnten stehen nach großflächigen Störungen durch Sturm und Borkenkäfer zahlreiche geräumte Flächen nach Aufforstung in Verjüngung. Anhand von 90 Vergleichsflächenpaaren im Raum Oberkärnten wird eine Analyse des Wildeinflusses auf Wiederbewaldungsflächen nach Störungseinfluß durchgeführt. Dabei werden regionale und standörtliche Merkmale sowie unterschiedliche SOLL-Wert Ansätze vergleichend verwendet.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2025-11-21 - 2028-11-20

Das Projekt zielt darauf ab, die Wald-Resilienz in den Gemeinden Bad Fischau-Brunn und Willendorf zu verbessern. Die Fischauer Vorberge liegen südlich von Wien und sind geprägt von Schwarzkiefernwäldern, die durch den Klimawandel und Schädlingsbefall immer mehr unter Druck geraten. Die Wälder grenzen an Siedlungsgebiete und unterliegen vielfältigen Besitzverhältnissen und Nutzungsformen. Im Rahmen des Projekts soll eine Strategie zur Verbesserung der Waldresilienz und zum Erhalt der Waldökosystemleistungen in den Gemeinden erarbeitet werden. Es umfasst die Erhebung des Ist-Zustands der Wälder, die Analyse der klimatischen und standörtlichen Bedingungen, die Bewertung der Waldökosystemleistungen sowie die Identifikation von Waldbrandrisiko-Hotspots. Ein zentraler Bestandteil ist die partizipative Einbindung der Stakeholder (Waldeigentümer, Jäger, Waldanrainer, öffentliche Institutionen) zur Erhebung ihrer Ziele und Erwartungen im Rahmen von Workshops. Basierend auf den Ergebnissen werden Managementpläne entwickelt, die nachhaltige Maßnahmen zur Verbesserung der Waldgesundheit und zur Reduzierung von Waldstörungen, insbesondere Waldbränden, enthalten. Ziel ist es, die biologische Vielfalt zu fördern und die Waldökosystemleistungen langfristig zu sichern. Die Ergebnisse werden unter Einbindung von studentischen Abschlussarbeiten in Form von Managementplänen und Handlungsempfehlungen aufbereitet werden.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2025-04-01 - 2027-09-30

Das vorgeschlagene Projekt zielt darauf ab, die neuen Muster klimatischer Extremereignisse (Dürre, Überschwemmungen, Hitzewellen usw.) zu analysieren und die notwendigen Instrumente für die Landwirtschaft im Donauraum zu entwerfen/zu entwickeln, um in der Lage zu sein, sich diesen Herausforderungen angemessen anzupassen und darauf zu reagieren. Dies geschieht durch die Entwicklung und Umsetzung einer transnationalen e-Plattform für den Donauraum, die Klima-/Wasserressourcen-/Landwirtschaftsdatenbanken, Karten, Fachwissen, Werkzeuge, Modelle, bewährte Praktiken für die Wasserbewirtschaftung und die Verringerung von Dürren integriert, um auf den Klimawandel in den gefährdeten Anbaugebieten (Winterweizen und Mais) im Donauraum vorbereitet zu sein und sich an ihn anzupassen. Durch die Zusammenarbeit der internationalen Projektpartner wird ein standardisiertes Überwachungssystem für den phänologischen Status ausgewählter landwirtschaftlicher Kulturen im gesamten Donauraum eingerichtet, das als Grundlage für die Bewertung der kulturspezifischen Wasserbilanzen und Erträge dient. Das TRANSFER Danube Projekt zielt darauf ab, das Bewusstsein der politischen Entscheidungsträger und des privatwirtschaftlichen Agrarsektors für die möglichen Folgen des Klimawandels auf die landwirtschaftliche Produktion zu schärfen. Die Nutznießer des Projekts und die Zielgruppen sind lokale und regionale Entscheidungsträger im Bereich des Umweltschutzes und der Landwirtschaft, aber auch Personen aus dem Bereich der Agrarpolitik und Landwirte. Die Aktivitäten des Projekts werden die transdisziplinäre bilaterale Zusammenarbeit zwischen den Partnerinstitutionen im Donauraum fördern, um die Herausforderungen des Klimawandels zu bewältigen.

Betreute Hochschulschriften