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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2020-08-05 - 2021-02-04

Ziel des Projektes ist es, die Vision für die „Straße der Zukunft“ für Wien in einem ko-kreativen Prozess wissenschaftlich zu begleiten und zu visualisieren. Diese Vision soll auf unterschiedliche Straßentypen angewendet und dargestellt werden. Als Zeithorizont wird das Jahr 2025 und als Setting die Stadt Wien gewählt. Vision und Visualisierung werden im Kontext folgender Fragestellungen entwickelt: Wie kann die Vision für eine sozial-, umwelt- und gesundheitsverträglichen Gestaltung von Straßen(-räumen) aussehen und anhand von Fallbeispielen typischer Straßentypen Wiens in einem ko-kreativen Prozess mit SchlüsselakteurInnen visualisiert werden? Welche Maßnahmen führen im Rahmen der Visionsentwicklung zu einer sozial-, umwelt- und gesundheitsverträglichen Gestaltung von zukunftsfähigen Straßen(-räumen) unter den Aspekten Gestaltung, Funktion und Mehrwert der Straße? Unter Berücksichtigung bestehender good practices und verkehrsplanerischer Expertise werden für verschiedene Straßentypen schematische, modulhafte Darstellungen erarbeitet.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2020-03-17 - 2021-01-16

Im Rahmen des Forschungsprojektes " Analysing Design Competitions as a Tool for Teaching" wird das Fallbeispiel eines Regionalparks am Rande der Industriezone von Ingolstadt umgesetzt. Für die Gestaltung des Parks, zwischen dem Fabriksareal von Audi und dem angrenzenden Stadtteil Etting, sind im Rahmen eines Studierendenwettbewerbs zukunftsfähige Lösungen als Diskussionsgrundlage für den Entscheidungsprozess in der Stadtverwaltung Ingolstadt zu erarbeiten. Die Forschungsfragen sind Lernerfolg und -motivation, die Wirkung auf ProjektbetreiberInnen und Öffentlichkeit, Mehrwert dieser Real-Life-Settings für landschaftsarchitektonische Gestaltungsaufgaben, deren Herausforderungen und Ansätze zur Optimierung
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2020-07-15 - 2021-02-14

Aufbauend auf den fachlichen Grundlagen des "Integralen Modells der Landschaft" knüpft das Projekt "Bewusstseinsbildung für Landschaft" an die Erkenntnisse und Ergebnisse der Studie "Methodischer Leitfaden zur Erhebung von Landschaftspotenzialen (2019)" an. Im Rahmen eines umfassenden Verständnisses von Landschaft und Landschaftspotenzialen liefert die Bildungsinitiative die Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung von Landschaft - umgesetzt am Beispiel der Gemeinde Leutschach in der Südsteiermark. In einem ersten Schritt werden die Landschaftspotenziale der Gemeinde Leutschach inhaltlich und didaktisch für die Bildungsarbeit aufbereitet. Gemeinsam mit politischen und regionalen VertreterInnen der Gemeinde Leutschach wird ein auf die Situation der Gemeinde abgestimmtes Bildungsprojekt auf inhaltlicher, didaktischer und formaler Ebene entwickelt. Zudem wird die technische und didaktische Umsetzung des Projektes "Bewusstseinsbildung Landschaft" koordiniert und begleitet. In Zusammenarbeit mit der Gemeinde werden konkrete Bildungseinheiten in Form von mehrtägigen Seminaren mit der Leutschacher Bevölkerung vor Ort durchgeführt, um mit Methoden der räumlichen Wahrnehmung das Bewusstsein für die Landschaft und ihre Potenziale zu erforschen und zu stärken. Anschliessend werden in Workshops konkrete Handlungsansätze entwickelt, deren Ergebnisse in Form einer Zukunftswerkstatt (nach Jungk, R./Müllert,N., 1989) in nachfolgende Planungsprojekte der Gemeinde einfliessen. Ziel des Projektes ist die Anwendung, Evaluierung und Weiterentwicklung von didaktischen und partizipativen Methoden zur Vermittlung und nachhaltigen Entwicklung von Landschaft im Rahmen von Bürgerbeteiligungsverfahren, die am Beispiel der Gemeinde Leutschach in der Südsteiermark angewandt und untersucht werden. Die Forschungsfragen lauten: - Welche empirisch orientierten Methoden im Rahmen von landschaftsästhetischen Ansätzen (Landschaftsästhetische Beschreibung, Wöbse 2020, Leitfaden zur landschaftsästhetischen Erfassung und Analyse, Frohmann/Schubert 2017, Assoziative Raumwahrnehmung, Frohmann 2017) einen nachhaltigen Entwicklungsprozess von Landschaft unterstützen. - Welche Grundlagen schaffen wissensbasierte und emotionale Erfahrungen im Rahmen der Bewusstseinsbildung, um nachhaltige Entwicklungsprozesse in Gemeinden zu fördern? - Ist die Methode der Zukunftswerkstadt (nach Jungk, R./Müllert,N., 1989) ein adäquates Modell, um Bildungs- und Beteiligungsprozesse im Sinne einer nachhaltigen Landschaftsentwicklung zu unterstützen?

Betreute Hochschulschriften