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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2021-09-01 - 2023-08-31

Ziel des Projekts „DraussenDaheim - Förderung klimaneutraler Mobilität durch digital unterstützte Szenarien gendergerechter urbaner öffentlicher Freiräume“ ist eine Methode zur simulationsbasierten Bewertung von unterschiedlichen Planungsszenarien urbaner Freiräume mit einem Schwerpunkt auf genderrelevante Gruppen zu entwickeln. Wobei v.a. auch die Frage untersucht wird, wann die Grün- und Freiräume wem zur Verfügung stehen (sollen) und mit welchem zeitlichen und ökonomischen Aufwand sie für wen erreichbar sind (sein sollten). Dabei geht es darum, dass Raum-Zeit(politik) ein expliziter Bestandteil kommunaler Planung sein sollte und deren Implementierung in die Praxis untersucht wird. Das Zeitmanagement Konzept urbaner Freiräume soll mittels Analysen, gendergerechten Visualisierungen und einer simulationsbasierten Bewertung gemeinsam mit genderrelevanten Gruppen erarbeitet werden.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2021-04-01 - 2022-03-31

Im Rahmen der umfassenden Dorferneuerung im Burgenland wurde das Dorferneuerungsleitbild der Gemeinde Parndorf von April 2009 bis ins Frühjahr 2010 im Zuge zahlreicher Beteiligungsveranstaltungen durch die BewohnerInnen der Gemeinde erarbeitet. Nach mehr als 10 Jahren Gültigkeit des Dorferneuerungsleitbildes ist das Ziel der Studie die Umsetzung zu evaluieren und zu aktualisieren. Damit bietet sich die einmalige Gelegenheit, die Ergebnisse und die Umsetzung der Maßnahmen wissenschaftlich zu evaluieren und die Wirksamkeit dieses Instrument der ländlichen Entwicklung zu prüfen. Die zentrale Forschungsfrage ist: Welche Wirkungen hat die Dorferneuerung in der Gemeinde Parndorf auf die Lebensqualität in der Gemeinde und welche zukünftigen Herausforderungen gibt es in der Gemeindeentwicklung?
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2021-04-01 - 2022-01-31

Das städtische Wachstum und die zunehmende (Nach-)Verdichtung urbaner Räume führen zu Flächennutzungs- und Zielkonflikten und in Folge zu einem Verlust von grüner (und blauer) Infrastruktur. Gerade aber grüne und blaue Infrastruktur leistet aber einen Beitrag die Herausforderungen des Klimawandels ab zu mildern. Zahlreiche Studien haben diese Leistungen bestätigt. In Zusammenhang mit den Veränderungen durch den Klimawandel wie einer Verstärkung des urbanen Wärmeinseleffekts oder dem Umgang mit Starkregenereignissen stellt diese Entwicklung die Stadt Wien vor eine Herausforderung. Die Anordnung der gärtnerischen Ausgestaltung nicht bebauter, aber bebaubarer Grundflächen soll die Erhaltung bzw. Schaffung von Grünflächen unterstützen sowie zur Reduktion der Flächenversiegelung im Siedlungsverband beitragen und kann damit einen Beitrag zur Anpassung an den Klimawandel leisten. Zunehmend ist aber in der Realität insbesondere in Kleingartengebieten und Kleingartengebieten für ganzjähriges Wohnen sowie in Wohngebieten der Bauklasse I eine zunehmende Versiegelung von Parzellen zu beobachten. Diese Grundlagenstudie soll einen Beitrag zur Erfassung der aktuellen Situation und Entwicklungen in diesen Widmungskategorien sowie mögliche Verbesserungen der Steuerung der Durchgrünung aufzeigen und darauf basierend konkrete Maßnahmen bzw. Instrumente zur Umsetzung empfehlen. Auch soll die unterschiedliche Leistung gärtnerischer Gestaltungselemente, also verschiedener urbaner grüner Infrastrukturelemente in Bezug zu Biodiversität und ihrer mikroklimatischen Leistung (Fokus Hitze und Starkregen) dargestellt werden.

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