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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2022-02-01 - 2023-01-31

Die Marktgemeinde Lustenau nimmt ein großvolumiges Bildungsbauprojekt im Ortsteil Rotkreuz zum Anlass, sich der integrativen Entwicklung eines Bestandquartiers zu widmen. Dies umfasst vorhandene gemeinnützige Wohnsiedlungen aus den 1940er und 1980er Jahren, einen geplanten gemeinnützigen Siedlungsneubau „Betreutes Wohnen“ sowie einen geplanten, das Areal verbindenden öffentlichen Freiraum der Gemeinde („Generationenpark Rotkreuz“). Aufgrund des räumlichen Maßstabes sowie der gesellschafts- und siedlungspolitischen Bedeutung ergeben sich hinsichtlich eines integrativen Ansatzes zur nachhaltigen Quartiersentwicklung folgende Herausforderungen: (1) Berücksichtigung unterschiedlicher sozialer Gruppen und ihrer Anforderungen an den Siedlungs- und Grünraum; (2) Bewusstsein hinsichtlich Klimawandel und der Notwendigkeit zur Entwicklung entsprechend resilienter Stadtquartiere; (3) Entwicklung von Kriterien zur Umsetzung von Alltagstauglichkeit, sanfter Mobilität, Erhalt und Förderung von Biodiversität. Die integrative Entwicklung von städtischen Quartieren – unter der Berücksichtigung sozialer, ökologischer und klimatischer Aspekte – führt zu Zielkonflikten und erfordert ein Ausverhandeln widersprüchlicher Anforderungen an den (öffentlichen) Raum: z.B. Reduktion der Versiegelung vs. gewünschte Verdichtung, soziale Nutzbarkeit vs. ökologische Qualitäten, etc. Die Neuorganisation bzw. Weiterentwicklung der urbanen (grünen) Infrastruktur, als wesentlicher Bestandteil einer integrativen und resilienten Quartiersentwicklung, setzt die Einbeziehung von unterschiedlichen Akteur:innen voraus. Übergeordnetes Ziel des Projekts „IQ_Lustenau“, Grundlagen für eine resiliente und integrative Quartiersentwicklung zu schaffen, um nachfolgende Planungs- und Umsetzungsprozesse bzw. -projekte abzustimmen sowie Synergieeffekte für den Klimaschutz und die Klimawandelanpassung zu generieren, dies stets unter der Berücksichtigung sozialer und ökologischer Anforderungen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2021-09-01 - 2023-08-31

Ziel des Projekts „DraussenDaheim - Förderung klimaneutraler Mobilität durch digital unterstützte Szenarien gendergerechter urbaner öffentlicher Freiräume“ ist eine Methode zur simulationsbasierten Bewertung von unterschiedlichen Planungsszenarien urbaner Freiräume mit einem Schwerpunkt auf genderrelevante Gruppen zu entwickeln. Wobei v.a. auch die Frage untersucht wird, wann die Grün- und Freiräume wem zur Verfügung stehen (sollen) und mit welchem zeitlichen und ökonomischen Aufwand sie für wen erreichbar sind (sein sollten). Dabei geht es darum, dass Raum-Zeit(politik) ein expliziter Bestandteil kommunaler Planung sein sollte und deren Implementierung in die Praxis untersucht wird. Das Zeitmanagement Konzept urbaner Freiräume soll mittels Analysen, gendergerechten Visualisierungen und einer simulationsbasierten Bewertung gemeinsam mit genderrelevanten Gruppen erarbeitet werden.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2021-04-01 - 2022-12-31

Im Rahmen der umfassenden Dorferneuerung im Burgenland wurde das Dorferneuerungsleitbild der Gemeinde Parndorf von April 2009 bis ins Frühjahr 2010 im Zuge zahlreicher Beteiligungsveranstaltungen durch die BewohnerInnen der Gemeinde erarbeitet. Nach mehr als 10 Jahren Gültigkeit des Dorferneuerungsleitbildes ist das Ziel der Studie die Umsetzung zu evaluieren und zu aktualisieren. Damit bietet sich die einmalige Gelegenheit, die Ergebnisse und die Umsetzung der Maßnahmen wissenschaftlich zu evaluieren und die Wirksamkeit dieses Instrument der ländlichen Entwicklung zu prüfen. Die zentrale Forschungsfrage ist: Welche Wirkungen hat die Dorferneuerung in der Gemeinde Parndorf auf die Lebensqualität in der Gemeinde und welche zukünftigen Herausforderungen gibt es in der Gemeindeentwicklung?

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