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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2020-09-01 - 2021-06-30

Das städtische Wachstum und die zunehmende (Nach-)Verdichtung urbaner Räume führen zu Flächennutzungs- und Zielkonflikten und in Folge zu einem Verlust von grüner (und blauer) Infrastruktur. Die Veränderungen des Weltklimas verstärken den sogenannten urbanen Hitzeinseleffekt (UHI), verändern das Niederschlagsregime und haben negative Folgen für die Gesundheit der BewohnerInnen und ihre Lebensqualität. Zahlreiche Studien haben nachgewiesen, dass urbane grüne und blaue Infrastruktur einen entscheidenden Beitrag zur Reduktion dieser Hitzebelastung und zum Regenwassermanagement leisten kann. Erklärtes Ziel der Stadt Salzburg ist, durch eine klimasensible räumliche Entwicklung und insbesondere die Sicherung und den Ausbau grüner und blauer urbaner Infrastruktur zu einem angenehmen Stadtklima beizutragen und somit die Lebensqualität in der Stadt zu erhalten und zu verbessern. Die Grundlagenstudie soll einen Beitrag zur Überarbeitung des Räumlichen Entwicklungskonzepts der Stadt Salzburg liefern
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2020-11-01 - 2023-04-30

Das Wachstum von (Klein-)Städten, urbanen Regionen und die zunehmende Verdichtung urbaner Räume führen zu Flächennutzungskonflikten und in Folge zu Verlust von grünen Infrastrukturen und den damit verbundenen Ökosystemleistungen. Die Veränderungen des Weltklimas verstärken den sogenannten urbanen Hitzeinseleffekt (UHI) und eine Zunahme von Extremwetterereignissen wird prognostiziert. Damit sind negative Folgen für Gemeinden und ihre BewohnerInnen, ihre Lebensqualität und Gesundheit etc. verbunden. Zahlreiche Studien haben nachgewiesen, dass urbane grüne (und blaue) Infrastruktur einen entscheidenden Beitrag zur Reduktion dieser Hitzebelastung oder zum Umgang mit Starkregenereignissen leisten kann und zahlreiche weitere Ökosystemleistungen erbringt. Die Stadt-, Landschafts- und Raumplanung ist direkt angesprochen einen Beitrag zur Anpassung an den Klimawandel zu leisten. Der stetige Anstieg an versiegelten Flächen führt nicht nur zu einem direkten Bodenverbrauch, sondern auch zu einer Reduktion der Flächen für den Wasserrückhalt und gleichzeitig zu einer Steigerung der urbanen Hitzeinseln. Alle raumwirksamen Entscheidungen sind klimarelevant aber das Planungssystem und die Planungsinstrumente sind noch nicht klimasensitiv. Die zentrale Herausforderung für (Klein-)Städte und Gemeinden ist aber, dass ihnen entsprechende Steuerungs- und Planungsinstrumente zur vorsorgeorientierten Steuerung der urbanen grünen Infrastruktur fehlen. Ausgehend von der (fehlenden) Verankerung der Klimawandelanpassung in den Zielen und Aufgaben der Raumordnung sowie von Raumordnungszielen die eine Klimawandelanpassung unterstützen (z. B. Bodenschutz) sollen sowohl bestehende Ansätze und Instrumente einem „climate proofing“ unterzogen werden als auch Ansätze für neue Instrumente und Methoden entwickelt und geprüft werden. Die Beteiligten Städte bringen aktuelle Beispiele ein, die im Zuge des Forschungsprojekts geprüft und gegebenenfalls weiterentwickelt werden.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2020-09-01 - 2021-11-30

Heißer werdende Sommer und häufig wiederkehrende Hitzeperioden führen zu veränderten Ansprüchen an die Gestaltung und Ausstattung des öffentlichen Raums in Wien. Die erforder-lichen Anpassungsschritte beinhalten etwa Kühlungsmaßnahmen mittels Entsiegelungen, Be-grünung, Wasserelementen und (baulichen) Schatten. Die Stadt Wien hat diese Erfordernisse im Rahmen unterschiedlicher Strategien, Aktivitäten und Projekten thematisiert. Das Projekt soll die Erfahrungen und Wissen zu klimafitten urbanen öffentlichen Plätzen und Straßen untersuchen. Ziel ist das Wissen zu sammeln und aufzubereiten, um eine nachhaltige Implementierung zu gewährleisten.

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