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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-04-01 - 2022-03-31

Das Projekt POCO-FLOOD untersucht die Herausforderungen und Hemmnisse sektoraler Politikkoordination, die sich aus dem gegenwärtigen Wandel vom Hochwasserschutz zum integrierten Hochwasserrisikomanagement (IFRM) ergeben. Konkret untersucht das Projekt gegenseitige Abhängigkeiten, Konflikte und Optionen für die Politikkoordination zwischen den Sektoren Hochwasserschutz, Wasserkraft (Energie), Landwirtschaft und Raumplanung. Da diese Sektoren sowohl in der Hochwasserprävention als auch in der Hochwasserrisikominderung im alpinen Raum eine fundamentale Rolle spielen, untersucht POCO-FLOOD in drei vertiefenden Fallstudien die Möglichkeiten und Grenzen der sektoralen Koordination in diesen drei spezifischen Interaktionsfeldern. Der erste Fall ("Hochwasserretention in den Quellgebieten") konzentriert sich auf Speicherkraftwerke in alpinen Einzugsgebieten und die Möglichkeiten bzw. Grenzen koordinierter Maßnahmen zur Minderung von Hochwasserspitzen. Der zweite Fall ("Hochwasserrückhalt auf landwirtschaftlichen Flächen") untersucht die zunehmende Bedeutung der Landwirtschaft für den Hochwasserschutz und die Möglichkeiten und Grenzen koordinierter Maßnahmen, landwirtschaftliche Flächen als Retentionsräume für flussabwärts gelegene Begünstigte bereitzustellen. Der dritte Fall ("Hochwasserschutz und Siedlungsentwicklung") analysiert das wechselseitige Verhältnis zwischen Hochwasserschutzmaßnahmen und Raumordnungspolitiken sowie die Möglichkeiten und Grenzen, durch koordinierte Maßnahmen einen weiteren Anstieg des Schadenspotentials in hochwassergeschützten Gebieten zu verhindern. POCO-FLOOD zielt darauf ab (i) ein besseres Verständnis der sektoralen Zusammenhänge im Integrierten Hochwasserrisikomanagement zu schaffen; (ii) die Wissens- und Evidenzbasis über die Möglichkeiten und Grenzen von Politikkoordination zu erweitern, und (iii) gemeinsam mit Akteuren und Politikvertretern Optionen für eine sektoral koordinierte Hochwasserpolitik zu entwickeln.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-03-01 - 2020-02-29

Ziel des Projektes ist es, herauszufinden, wie groß das Nachfragepotenzial nach Fernwärme ist, unter Berücksichtigung von thermischer Sanierung, der Nutzung von Dachflächen für Solarthermie und Photovoltaik etc., in einer zeitlich hoch aufgelösten Betrachtung von Energienachfrage und –bereitstellung. Dafür wird das energieraumplanerische GIS-Tool Energiezonenplanung Plus (EZP+) für das gesamte Gemeindegebiet Bisamberg mit ca. 1.900 Objekten, die überwiegend für Wohnen, aber auch für öffentliche und betriebliche Zwecke genutzt werden, angewendet, um jene Gebiete mit mittleren und hohen Wärmebedarfsdichten zu identifizieren und dahingehend abzuschätzen, mit welchem Wärmenachfragepotenzial, mit welchen Energiebereitstellungspotenzialen (Solarthermie, PV), mit welcher Wärmebelegung sowie mit welchen Netzverlusten in potenziellen Nahwärmeversorgungsgebieten zu rechnen ist. Die Ergebnisse sind als Vorstudie zu verstehen, um darauf aufbauend eine Strategie für die Energieraumplanung der Gemeinde Bisamberg zu erstellen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-03-01 - 2020-03-31

Die kommunale Ebene hat wesentliche Aufgaben zur Umsetzung der Energiewende. Ein bedeu-tendes Steuerungsinstrument ist die Energieraumplanung, mit der energieeffiziente Raum- und Siedlungsstrukturen identifiziert, erhalten bzw. neu geschaffen werden sollen. Durch die Integra-tion von energieraumplanerischen Strategien in das Örtliche Entwicklungskonzept kann ein Bei-trag dazu geleistet werden, raumrelevante Entscheidungen mit klima- und energiepolitischen Zielsetzungen in Einklang zu bringen und damit auf kommunaler Ebene die räumlichen Voraus-setzungen für die Energiewende zu schaffen.

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