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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2022-09-01 - 2023-12-31

Es besteht – weltweit und in Österreich – eine deutlich steigende Nachfrage nach Gebäudekühlung. Sie ist getrieben aus einer Kombination von steigendem Wohlstand, Urbanisierung, demografischen Entwicklungen und nicht zuletzt Klimawandel. Gleichzeitig ist der aktuelle Wissensstand noch nicht ausreichend, um daraus konkrete Schlussfolgerungen für Politik und Verwaltung abzuleiten oder technologische Innovationen anzustoßen. Daher besteht das Projektziel darin, (1) den zukünftigen Kältebedarf von Gebäuden und Quartieren für Österreich darzustellen und zu quantifizieren, (2) Entscheidungsträger:innen bei der Entwicklung von Klimaschutzmaßnahmen und Klimawandelanpassungsstrategien zu unterstützen und (3) Energieversorgern sowie Technologie- und Komponentenherstellern eine Abschätzung zum Kältebedarf der Zukunft liefern. Diese Ziele werden erreicht durch (1) eine systematische Aufarbeitung der Bildungsfaktoren des steigenden Kühlbedarfs, (2) eine Szenarioanalyse des Kühlbedarfs vor dem Hintergrund unter-schiedlicher Klimaszenarien, Gebäudestrukturen und Komfortanspruchsniveaus, (3) eine strukturierte techno-ökonomische Technologieanalyse und (4) eine exemplarische Anwendung der Erkenntnisse auf fünf ausgewählte Stadtquartiere. Aus den Ergebnissen werden aussagekräftige, zielgruppenspezifische Schlussfolgerungen und Handlungsempfehlungen erarbeitet. Insbesondere werden die Kältebedarfsszenarien in Kältebedarfs-karten umgesetzt.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2022-02-01 - 2023-07-31

Klimaschutz, Energiewende und Klimawandelanpassung sind wesentliche Säulen für die Entwicklung im Regionalverband Nockregion, der mit drei KEM-Regionen und einer KLAR!-Region eng verbunden ist. In den betroffenen Gemeinden mit ca. 50.000 Einwohner*innen ist eine Auseinandersetzung mit diesen Themen essenziell. Kern des vorgeschlagenen Projektes ist es, im Einklang mit den methodischen Zugängen der Energieraumplanung in einem Ansatz der Handlungsforschung fachliche Grundlagen und ein Prozessdesign zu ermitteln, wie diese raumplanerischen Ansätze in die Entwicklung der Region und ihrer Gemeinden vermehrt integriert werden können.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2021-11-01 - 2022-10-31

Im Rahmen des Projekts wird ein Pfad für die Entwicklung eines Reallabors erarbeitet, in dem die Energiewende am Beispiel des Bezirks Murtal erprobt werden soll. Um die Region in Richtung Klimaneutralität zu entwickeln, sind neue Formen der Kooperation und der Einsatz innovativer Technologien erforderlich. Im Rahmen des Projekts werden folgende Ziele verfolgt: (1) eine erweiterte Quantifizierung des Status-Quo, (2) eine Weiterentwicklung der bereits in Vorprojekten erarbeiteten Energiewende-Szenarien, (3) die Konzeption des Umsetzungspfads, (4) die Konzeption des Real-Labors sowie (5) die Entwicklung einer Best-Practice-Wissensplattform. Das Projekt wird folgende Innovationen generieren: (1) Einsatz von Instrumenten für eine evidenz- bzw. faktenbasierte, digitale, nachvollziehbare und replizierbare Zusammenschau von Einzelelementen zu einem integrativen Energiesystem, (2) Bewertung von Szenarien nicht nur in punkto Energie- und Treibhausgasdimension, sondern auch hinsichtlich regionaler Wertschöpfung, (3) Erprobung innovativer Technologien im Bereich Biomass-to-Liquid (BtL) und Power-to-Liquid (PtL), (4) Real-Labor mit qualitativer Partizipation, die Effektivität, Umsetzung und Langfristigkeit sicherstellt sowie (5) Übertragbarkeit auf ähnliche Regionen. In der Sondierung selbst liegen die Innovationen im Theory of Change-Ansatz sowie in der Mitberücksichtigung der räumlichen, wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen. Die angestrebten Ergebnisse des Projekts sind zusammengefasst: (1) eine verfeinerte Datenbasis für die konkrete Planung, (2) weiterentwickelte und damit einsatztaugliche Energiewende-Szenarien, (3) ein detaillierter Umsetzungspfad sowie eine Best-Practice Wissensplattform, die Verstetigung und Übertragung sicherstellt.

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