Neueste SCI Publikationen

Neueste Projekte

Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2021-11-01 - 2022-07-31

Im Rahmen des Projekts wird ein Pfad für die Entwicklung eines Reallabors erarbeitet, in dem die Energiewende am Beispiel des Bezirks Murtal erprobt werden soll. Um die Region in Richtung Klimaneutralität zu entwickeln, sind neue Formen der Kooperation und der Einsatz innovativer Technologien erforderlich. Im Rahmen des Projekts werden folgende Ziele verfolgt: (1) eine erweiterte Quantifizierung des Status-Quo, (2) eine Weiterentwicklung der bereits in Vorprojekten erarbeiteten Energiewende-Szenarien, (3) die Konzeption des Umsetzungspfads, (4) die Konzeption des Real-Labors sowie (5) die Entwicklung einer Best-Practice-Wissensplattform. Das Projekt wird folgende Innovationen generieren: (1) Einsatz von Instrumenten für eine evidenz- bzw. faktenbasierte, digitale, nachvollziehbare und replizierbare Zusammenschau von Einzelelementen zu einem integrativen Energiesystem, (2) Bewertung von Szenarien nicht nur in punkto Energie- und Treibhausgasdimension, sondern auch hinsichtlich regionaler Wertschöpfung, (3) Erprobung innovativer Technologien im Bereich Biomass-to-Liquid (BtL) und Power-to-Liquid (PtL), (4) Real-Labor mit qualitativer Partizipation, die Effektivität, Umsetzung und Langfristigkeit sicherstellt sowie (5) Übertragbarkeit auf ähnliche Regionen. In der Sondierung selbst liegen die Innovationen im Theory of Change-Ansatz sowie in der Mitberücksichtigung der räumlichen, wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen. Die angestrebten Ergebnisse des Projekts sind zusammengefasst: (1) eine verfeinerte Datenbasis für die konkrete Planung, (2) weiterentwickelte und damit einsatztaugliche Energiewende-Szenarien, (3) ein detaillierter Umsetzungspfad sowie eine Best-Practice Wissensplattform, die Verstetigung und Übertragung sicherstellt.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2021-10-01 - 2022-09-30

Am Fallbeispiel Zukunftshof sollen die Möglichkeiten ausgelotet werden, wie aus einem alten Bauernhof ein Vorzeigeprojekt für innovative urbane Landwirtschaft und klimaresiliente Kreislaufwirtschaft werden kann. Der Zukunftshof ist der Startpunkt für ein nachhaltiges Energie- und Ressourcenkreislaufsystem für das Stadtentwicklungsgebiet Rothneusiedl im Süden Wiens werden. KLIMUR entwickelt dazu die Methodik und Instrumente, um die Planungs- und Entscheidungsprozesse für die Realisierung lokaler Ressourcenkreislaufwirtschaft (Energie, Lebensmittel, Wasser, Boden) und integrierter Stadtteil-Energiekonzepte zu begleiten. Neben den Energieflüssen (Wärme, Kälte und Strom) werden auch Ressourcenströme (Biomasse, Nährstoffe und Wasser) am Zukunftshof ermittelt, analysiert und simuliert. Die dabei verwendeten multikriteriellen Optimierungs- und Bewertungsmodelle lassen Einschätzungen hinsichtlich ökologischer und energetischer Indikatoren zu und berücksichtigen wirtschaftliche Rahmenbedingungen der Realisierungsvarianten. Dabei werden, die teils in Konflikt stehenden Ziele dargestellt und in den Planungs- und Abstimmungsprozess mit den Stakeholdern diskutiert. Daraus werden mögliche Entwicklungsszenarien für den Zukunftshof und für den Stadtteil Rothneusiedl abgeleitet. Erwartete Projektergebnisse: Qualitative und quantitative raumzeitliche Analysen zur Umsetzung des Zukunftshofentwicklungskonzepts, mit dem Ziel eine fundierte Basis für Realisierungsentscheidungen während des Planungs- und Umsetzungsprozesses zu erhalten. Finanzierungsstrategien zur Realisierung des Demonstrationsprojektes Impact Assessment der Zukunftshofentwicklung für das Stadtentwicklungsgebiet Rothneusiedl Abschätzungen möglicher Entwicklungsszenarien der Region Rothneusiedl auf den Zukunftshof.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2021-09-01 - 2024-08-31

Das Projekt ZQ3Demo zielt darauf ab, drei innovative Neubau‐Quartiere Richtung Plus‐Energie zu entwickeln und zu begleiten, um damit nachhaltige und zugleich ökonomische Lösungswege für die Umsetzung von Plus‐Energie‐Quartieren an realen Beispielen zu demonstrieren. Im Zuge des Projekts werden vor Allem die Weiterentwicklung und Umsetzung von Systemlösungen zur parallelen Optimierung der technisch‐ökonomischen Quartiersziele (Minimierung von CO2, Primärenergie und Kosten bei Errichtung und Betrieb) unterstützt, mit dem übergeordneten Ziel der erhöhten Replizierbarkeit von Plus-Energie-Quartieren (PEQ). Darüber hinaus wird zumindest während des ersten Betriebsjahrs technisches und sozialwissenschaftliches Monitoring durchgeführt und der Betrieb optimiert. Durch die breite Vielfalt der Demonstrationsquartiere hinsichtlich Funktion (Wohnen, Arbeiten Bildung), Umsetzungsgrad (Konzept, Einreichung, Errichtung) und Finanzierungsmodell (freifinanziert; gemeinnützig; Miete und Eigentum) bearbeitet das Projekt unterschiedliche Fragestellungen, wodurch für eine Vielzahl an zukünftigen Typologien relevante Ergebnisse bereitgestellt und damit eine hohe Multiplikation sichergestellt wird.

Betreute Hochschulschriften