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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2000-07-01 - 2002-12-31

Ein schwer zu bearbeitendes Teilgebiet der Waldwachstumsprognose ist die Erfassung und Beschreibung von Waldverjüngungsprozessen. Mit dem Übergang vom Altersklassenwald hin zum ungleichaltrig-gemischten Wald ist eine realistische Abschätzung der Waldverjüngung im Sinne der Nachhaltigkeitssicherung wesentlich komplexer geworden. Üblicherweise werden Bäume unterhalb einer bestimmten Höhe bzw. eines bestimmten Brusthöhendurchmessers als Verjüngung bezeichnet, während alle anderen Individuen dem "Oberbestand bzw. Bestand" zugeordnet werden. Ziel dieses Vorschungsvorhabens ist die Erstellung eines Algorithmus zur Abschätzung der Verjüngungssituation am Beispiel des Lehrforstes der Universität f. Bodenkultur. Nach Auswahl der geeigneten statistischen Methode zur Abschätzung des Ankommens und der Entwicklung der Waldverjüngung soll dieses implementiert werden.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-05-01 - 2020-04-30

Das Projekt wird ein automatisierbares, modulares Minirhizotron (MR) -Bilderfassungssystem für in situ Studien und eine begleitende Softwarelösung zur Automatisierung der Wurzelanalyse und der Bestimmung des Bodenwassergehalts entwickeln. Ziele: - Entwurf und Bau des Prototyp eines autonomen und modularen MR-Kameraträgersystems für die dauerhafte Installation in situ - Entwicklung von zwei Kameramodulen die mit dem Trägersystem verwendet werden sollen, i.e. o kostengünstiges VIS RGB-basiertes UHD-Modul, und ein o erweitertes Kamera-Modul, das RGB und ausgewählte multispektrale (NIR) Wellenbereiche für die erweiterte Bildanalyse kombiniert. - Entwicklung eines neuronalen Netzwerk-basierten Analyse-Workflows zur o Wurzelsegmentierung und Bestimmung des Bodenwassergehalts, und o Wurzelklassifizierung sowie Bestimmung des Bodenwassergehalts aus MR-Bildern.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-05-28 - 2022-05-27

Bodenschutzanlagen werden in Niederösterreich seit 1958 etabliert und haben mittlerweile eine Ausdehnung von ca. 3000 ha. Während die positiven Wirkungen hinsichtlich Schutz vor Winderosion und Verbesserung des Mikroklimas gut untersucht sind, gibt es zu weiteren Ökosystemleistungen wie Speicherung von organischem Kohlenstoff, Wirkung auf den Wasserhaushalt sowie Nähr- und Schadstofffilterung nur wenige Untersuchungen. Ziel des Projekts ist daher eine systematische, landesweite Erfassung der Kohlenstoffspeicherung und der Bodenstruktur in Windschutzanlagen Niederösterreichs, wobei bei der Standortsauswahl auf Kriterien wie Alter und Lage in verschiedenen Bodenregionen und Nutzungsarten Bedacht genommen wird. Auf Basis von umfangreichen Felduntersuchungen und Laboranalysen wird der aktuell gespeicherte organische Kohlenstoff in Bodenschutzanlagen und benachbarten offenen Feldern bestimmt. Zusammen mit den Daten zu Bodenstruktur und weiteren Kennwerten werden daraus semiquantitativ wichtige Kennwerte des Wasserhaushalts abgeleitet und damit die Ökosystemleistung der Bodenschutzanlagen hinsichtlich Wasserspeicherung zur Hochwasserprävention und Verringerung von Trockenstress in Agrarlandschaften Niederösterreichs abgeleitet. Die an den ausgewählten Standorten erhobenen Informationen werden unter Berücksichtigung der Ausdehnung und der Art der Bodenschutzanlagen landesweit hochgerechnet und aus den so gewonnenen Erkenntnissen die Ökosystemleistungen bewertet sowie Vorschläge für eine weitere Entwicklung und das Management von Bodenschutzanlagen vorgelegt. Damit werden wichtige Grundlagen für die Agrar- und Umweltpolitik des Landes sowie die praktische Umsetzung in den Gemeinden zur Verfügung gestellt.

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