Neueste SCI Publikationen

Neueste Projekte

Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2021-01-01 - 2022-12-31

Die seit Jahren anhaltende Schadenssituation in den Wäldern der Grenzregion stellt Waldbesitzer, Behörden und Interessengruppen vor große Probleme und Herausforderungen. Im Zuge des Krisenmanagements wurde deutlich, wie stark lokale Maßnahmen einerseits grenzüberschreitend mit der Katastrophe umgehen können und andererseits wie Probleme durch einen besseren Informationsaustausch gemildert werden können. In der Tschechischen Republik und in Österreich sind vielfältige Informationen verfügbar mit Schwerpunkt auf Anpassungsstrategien in der Forstwirtschaft. Die klimatischen Extreme, Risiken, möglichen Lösungen usw. könnten jedoch in beiden Ländern ähnlich sein. Primäres Projektziel ist daher die gemeinsame Entwicklung wichtiger Unterstützungsmechanismen für das effiziente Management von Großschadenereignissen (Krisenmanagement) und für die künftige Reduzierung von Produktions- und Einkommensrisiken (Risikomanagement) in der Waldbewirtschaftung. Zum ersten Mal wird durch die Zusammenarbeit einer Vielzahl von Forstinstitutionen in der Grenzregion eine gemeinsame Wissens- und Informationsplattform eingerichtet.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2016-12-01 - 2020-05-31

Wälder sind verstärkt klimatisch bedingten Störungen durch biotische und abiotische Risikofaktoren ausgesetzt. Daraus erwächst eine dringende Notwendigkeit, geeignete Maßnahmen zur Anpassung an den Klimwandel zu entwickeln, welche die Widerstandskraft von Wäldern erhöhen. Der Anbau und die Förderung von Mischwäldern wird als eine geeignete Anpassungsmaßnahme angesehen. Es wird untersucht, ob Mischwälder eine gesteigerte Produktivität, eine erhöhte Stabilität und eine bessere Widerstandskraft gegenüber Reinbeständen besitzen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2021-02-01 - 2025-01-31

VUCL möchte die neuesten, auf Messung beruhenden Methoden zum Emissionsmonitoring erproben, um eine drängende Forschungsfrage von praktischer und politischer Bedeutung anzugehen – Sind Wiens Treibhausgasemissionen hinlänglich genau messbar? Der Handlungsbedarf in Großstädten ist sehr hoch. Systeme, die lokale Emissionen messen können, um Klimaschutzmaßnahmen zu evaluieren, werden zusehends wichtiger und werden immer genaueren Prüfungen unterzogen werden. Messbasierte Systeme bieten ein enormes Potential. Allerdings braucht es noch einiges an Forschung, bevor sie in bestehende Monitoringsysteme, die momentan auf Emissionsinventuren beruhen, integriert werden können. VUCL plant daher eine Reihe modernster wissenschaftlicher Untersuchungen, wie Eddy-Kovarianzmessungen von Kohlendioxid- (CO2) und Methanfüssen (CH4) in großer Höhe, kombiniert mit CO2 Isotopenflussmessungen, ebenso wie Messkampagnen mit einem FTIS Spektrometer-Netzwerk, um in Windrichtung CO2 und CH4 Konzentrationsgradienten vor und hinter dem Stadtzentrum zu erfassen. VUCL ist ein Konsortium aus der Univ. für Bodenkultur Wien (BOKU), der Technischen Universität München (TUM), dem Umweltbundesamt Österreich (EAA) und der A1 Telekom Austria AG mit folgenden Zielen: die Wissenschaft am Gebiet der Treibhausgasmessung voranbringen, die neuesten Messmethoden der Stadtverwaltung präsentieren und die Basis für ein adäquates Monitoringsystem legen, das die gesamten und sektorspezifischen Emissionsreduktionen bemessen kann.

Betreute Hochschulschriften