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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-09-01 - 2020-06-30

Die Douglasie ist eine nordwestamerikanische Baumart und gilt aufgrund ihrer Trockenresistenz und die erwartete Klimaerwärmung als eine der aussichtsreichsten Alternativbaumarten in West- und Mitteleuropa. Dazu warden am Institut für Waldbau (Universität für Bodenkultur Wien) zum Thema „Ursprung, Waldbauliche Potentiale und Zukunft der Douglasie in Mitteleuropa“ Arbeiten durchgeführt. Ziel dieses Vorhabens ist es, eine Zusatzauswertung für die LK Österreich zu generieren, die die Wachstumspotentialkarten der Douglasie für ganz Österreich, mit Detailkarten für jedes Bundesland (außer Wien), zu erstellen. Diese sollen als Beratungsunterlage verwendet werden.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2014-08-28 - 2015-06-30

Durch die Veränderung der Wettersituation im Einzugsgebiet der Donau in Folge der globalen Klima¬erwärmung treten in Österreich vermehrt extreme Starkniederschlagsereignisse gefolgt von außergewöhnlichen Hochwässern auf. Damit steigt das Risiko der Remobilisierung von abgelagerten, in der Folge der Tschernobykatastrophe radioaktiv stark kontaminierten Stauraumsedimenten. Im LLC-Labor Arsenal werden seit 1984 kontinuierlich die Radioaktivtätsdaten der Donaukompartimente Wasser (gelöste Radionuklide), Schwebstoff und Sediment anhand von Monatsmischproben und anlassbezogenen Proben während Hochwässern erhoben. Damit steht eine für Mitteleuropa einzigartige radioökologische Langzeitmessreihe eines großen europäischen Fließgewässers zur Verfügung. Die Fortsetzung dieser Proben- und Datensammlung ist von großer Bedeutung für die Bewältigung zukünftiger Herausforderungen im Strahlenschutz im Hinblick auf potentielle großräumige Umweltkontaminationen. Anhand der radioökologischen Langzeitmessdaten der Donau seit 1984 lässt sich seit dem Jahr 2002 eine Trend-wende im Verlauf der Cs-137-Aktivitätskonzentration feststellen: Während bis zum Jahr 2001 eine Abnahme der Cs-137-Aktivitätskonzentration im Sediment des österreichischen Donauabschnitts mit einer ökologischen Halbwertszeit von rund 5 Jahren stattgefunden hat, stagniert seit 2002 der Abwärtstrend der Cs-137-Aktivitätskonzentration und es treten vereinzelt unerwartet hohe Cs-137-Konzentrationen im Donausediment auf. Dieses seit dem Jahr 2002 veränderte Verhalten könnte im Zusammenhang mit zunehmenden Cs-137-Freisetzungen aus Umweltkompartimenten aufgrund der globalen Klimaänderung und damit verbundener außergewöhnlicher Hochwässer stehen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-05-01 - 2020-04-30

Das Projekt wird ein automatisierbares, modulares Minirhizotron (MR) -Bilderfassungssystem für in situ Studien und eine begleitende Softwarelösung zur Automatisierung der Wurzelanalyse und der Bestimmung des Bodenwassergehalts entwickeln. Ziele: - Entwurf und Bau des Prototyp eines autonomen und modularen MR-Kameraträgersystems für die dauerhafte Installation in situ - Entwicklung von zwei Kameramodulen die mit dem Trägersystem verwendet werden sollen, i.e. o kostengünstiges VIS RGB-basiertes UHD-Modul, und ein o erweitertes Kamera-Modul, das RGB und ausgewählte multispektrale (NIR) Wellenbereiche für die erweiterte Bildanalyse kombiniert. - Entwicklung eines neuronalen Netzwerk-basierten Analyse-Workflows zur o Wurzelsegmentierung und Bestimmung des Bodenwassergehalts, und o Wurzelklassifizierung sowie Bestimmung des Bodenwassergehalts aus MR-Bildern.

Betreute Hochschulschriften