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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2020-02-01 - 2023-01-31

Das Dr. FOREST-Projekt quantifiziert vier wichtige Wege, wie die Diversität des Waldes die psychische und physische Gesundheit des Menschen verbessern und Risiken reduzieren kann: (i) die Bereitstellung von visueller Ästhetik und Klanglandschaften, (ii) die Bereitstellung von Nahrungsmitteln und medizinischen Waldprodukten sowie ein komfortables Mikroklima, (iii) die Verdünnung von Krankheitsvektoren und (iv) die Verminderung der Luftverschmutzung. Insgesamt betrachtet soll „Dr. FOREST“ die Vorteile und Risiken, die die Wald-Diversität für die Gesundheit von Menschen hat, in unterschiedlichen mitteleuropäischen Waldtypen quantifizieren und damit relevante Informationen für Waldbewirtschaftung und Gesundheitsmanagement zur Verfügung stellen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2014-08-28 - 2015-06-30

Durch die Veränderung der Wettersituation im Einzugsgebiet der Donau in Folge der globalen Klima¬erwärmung treten in Österreich vermehrt extreme Starkniederschlagsereignisse gefolgt von außergewöhnlichen Hochwässern auf. Damit steigt das Risiko der Remobilisierung von abgelagerten, in der Folge der Tschernobykatastrophe radioaktiv stark kontaminierten Stauraumsedimenten. Im LLC-Labor Arsenal werden seit 1984 kontinuierlich die Radioaktivtätsdaten der Donaukompartimente Wasser (gelöste Radionuklide), Schwebstoff und Sediment anhand von Monatsmischproben und anlassbezogenen Proben während Hochwässern erhoben. Damit steht eine für Mitteleuropa einzigartige radioökologische Langzeitmessreihe eines großen europäischen Fließgewässers zur Verfügung. Die Fortsetzung dieser Proben- und Datensammlung ist von großer Bedeutung für die Bewältigung zukünftiger Herausforderungen im Strahlenschutz im Hinblick auf potentielle großräumige Umweltkontaminationen. Anhand der radioökologischen Langzeitmessdaten der Donau seit 1984 lässt sich seit dem Jahr 2002 eine Trend-wende im Verlauf der Cs-137-Aktivitätskonzentration feststellen: Während bis zum Jahr 2001 eine Abnahme der Cs-137-Aktivitätskonzentration im Sediment des österreichischen Donauabschnitts mit einer ökologischen Halbwertszeit von rund 5 Jahren stattgefunden hat, stagniert seit 2002 der Abwärtstrend der Cs-137-Aktivitätskonzentration und es treten vereinzelt unerwartet hohe Cs-137-Konzentrationen im Donausediment auf. Dieses seit dem Jahr 2002 veränderte Verhalten könnte im Zusammenhang mit zunehmenden Cs-137-Freisetzungen aus Umweltkompartimenten aufgrund der globalen Klimaänderung und damit verbundener außergewöhnlicher Hochwässer stehen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2020-08-28 - 2021-05-27

Für die Bewertung des Wildeinflusses auf die Waldverjüngungssituation ist es wichtig das Verjüngungspotenzial, die waldbaulichen Vorraussetzungen (Bestandesstrukturen; Überschirmung- und Lichtverhältnisse, Bodenvegetation, etc.) und den Wildeinfluss zu charakterisieren. Dadurch soll eine Differenzierung der Etablierung und Entwicklung der Verjüngung beeinflussende Faktoren von jenen des Wildeinflusses ermöglicht werden. Möglichkeiten und Mehrwert durch die Kombination der terrestrischen Erhebungen und Remote-Sensing Techniken werden erarbeitet. Weiters bieten die Kombination von Waldstruktur, Waldverjüngung und Bodenvegetation eine wichtige Entscheidungsgrundlage für Bewertung der Habitatqualität sowie -tragfähigkeit. Empfehlungen für Wald- und Wildbewirtschaftung. basierend auf den wisseschaflticher und forschungsrelevanter Basis, sollen abgeleitet werden

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