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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2022-08-01 - 2023-10-31

Die Förderung der österreichischen Aquakulturbetriebe (besonders durch den Strategieplan „Aquakultur 2020“) bewirkt eine Steigerung der Produktionsmengen an Speisefisch, was gleichzeitig einen Anstieg von Fischschlachtnebenprodukten der Kategorie 3 hervorruft. Ziel dieses Projektes ist es, eine praxistaugliche Verwertungsmethode zu finden, um die Schlachtnebenprodukte effizient zu nutzen und in den wirtschaftlichen Kreislauf einzubinden. Beim fischproduzierenden und –verarbeitenden Praxispartner (Waller- & Satzfischzucht Sigleß e.U.) wird die Maschine VRS-Jumbo, welche Schlachtnebenprodukte der Kategorie 3 aus der Aquakultur zu „Fischmehl“ verarbeiten kann, getestet. Erste Vorversuche mit der VRS-Jumbo in der Schweiz dienten der Überprüfung der technischen Funktionen des Gerätes. Für aussagekräftige Daten und Ergebnisse sind jedoch weitere Untersuchungen notwendig. Ergebnisse aus der Praxis werden vom wissenschaftlichen Partner (BOKU) analysiert und publiziert. Die Verarbeitung von Schlachtnebenprodukten mit der Maschine VRS-JUMBO stellt für Österreich eine Neuheit mit großem Forschungsbedarf dar. Mit diesem Projekt wird darauf abgezielt dem österreichischen Aquakultursektor neue Wege zu eröffnen, was im Speziellen durch die Steigerung der Ressourceneffizienz, die Realisierung einer Kreislaufwirtschaft und die Sicherung heimischer Ressourcen und der damit verbundenen, phasenweisen Unabhängigkeit vom Futtermittelmarkt gekennzeichnet ist.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2022-10-01 - 2024-09-30

Veränderten Klimabedingungen in Österreich wie die Zunahme der mittleren Temperaturen um rund 2° Celsius in den letzten 150 Jahren erfordern neue, angepasste Formen der Waldbewirtschaftung. Das bisherige forstliche Management entwickelte sich zu einer Zeit, die von den kälteren Klimabedingungen der „Kleinen Eiszeit“ geprägt war und sich somit signifikant von der aktuellen bzw. zukünftigen Klimasituation unterschieden hat. Ziel des Grundlagenforschungsprojekts ist es, historische Veränderungen der forstlich nutzbaren Gehölze Österreichs vor dem Hintergrund der jeweils vorherrschenden Klimaverhältnisse zu rekonstruieren. Im Vordergrund steht die Recherche zeitlich möglichst weit zurückliegender historischer Belege (i.b. Mittelalter) in Form schriftlicher Quellen und kartografischer Informationen. Ebenfalls werden Daten aus dendrochronologischen Untersuchungen ausgewertet, um Baumartenvorkommen unter früheren (wärmeren) Klimabedingungen zu erfassen. Darauf aufbauend wird analysiert, ob und welche wärmeverträglicheren Baumarten einstmals vorhanden waren. Die gewonnenen Erkenntnisse dienen als Grundlage für die Diskussion zukünftiger Baumartenzusammensetzungen in klimafitten Wäldern das 21. Jahrhunderts.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2022-08-01 - 2025-01-31

Ziel des Projekts ist es, die Europäische Kommission (DG ENV) bei der Bewertung des dritten Zyklus der Gewässerbewirtschaftungspläne (RBMPs), die im Zuge der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie erstellt wurden, wissenschaftlich zu unterstützen. Die Unterstützung besteht in der Entwicklung einer aktualisierten Methodik für die Bewertung der Gewässerbewirtschaftungspläne für Flusseinzugsgebiete. Dafür wird einerseits die Methodik, die zur Bewertung des zweiten Zyklus verwendet wurde, überprüft und verbessert. Die aktualisierte Methodik wird dann bei der Bewertung der dritten RBMP und der Bewertung auf EU-Ebene angewandt. Darauf aufbauend werden Länder-Factsheets und ein EU-Factsheet entwickelt, in denen die Ergebnisse der Bewertung der dritten RBMPs zusammengefasst werden. Die Ergebnisse des Projekts werden von DG ENV für ihre Berichterstattung über die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie verwendet.

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