Neueste SCI Publikationen

Neueste Projekte

Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2021-01-01 - 2021-12-31

Der Wienfluss, ist der wichtigste Donauzubringer im Bereich der Stadt Wien. Der ursprünglich gewundene und verzweigte Flusslauf, sowie dessen Nähe zur Donau, lässt darauf schließen, dass die Artenvielfalt der Fischfauna des Wienflusses durch die Einwanderung vieler Fischarten (etwa zum Laichen) aus der Donau geprägt war. So bereicherten etwa karpfenartige Fische (Cypriniden) wie die Nase (Chondrostoma nasus), eine typische Donaufischart, das Artenspektrum. Im Zuge des Klimawandels muss mit einer großflächigeren Verschiebung der Fischregion gerechnet werden. Karpfenartige Fische wie die Nase werden sich immer weiter in die Oberläufe ausdehnen und dabei Kaltwasser-liebende Fische wie die Bachforelle zurückdrängen. Doch auch jetzt schon gleicht der saisonale Wassertemperaturverlauf des Wienflusses den Temperaturen von Gewässern der Barbenregion. Jedoch fehlt die Nase im Wienfluss gänzlich, obwohl es im Bereich bei Auhof attraktive Lebensräume mit hoher fischökologischer Bedeutung gibt. Es ist somit davon auszugehen, dass mehrere Wanderhindernisse im Wienfluss die Hauptursachen dafür sind, dass typische Donaufischarten wie die Nase heutzutage nicht mehr im Wienfluss anzutreffen sind, obwohl die klimabedingte Verschiebung der Fischregionen deren Ausbreitung begünstigen würde. Könnten Mittelstreckenwanderer wie die Nase jedoch in den Wienfluss bei Auhof aufsteigen, würden sie jedenfalls einen potentiell geeigneten Lebensraum antreffen. Jedoch ist es derzeit noch ungeklärt, ob die Nase im Wienfluss ablaichen und sich längerfristig dort etablieren würde. Somit zielt dieses Projekt darauf ab, zu untersuchen, wie sich die Nase verhält, wenn sie durch Menschenhand über die Querbauwerke Nähe der Urania in den Wienfluss bei Auhof transportiert wird. Die zwei zentralen Forschungsfragen lauten: (1) Findet die Nase geeignete Laichplätze im Wienfluss? (2) Findet die Nase (nach dem Laichen) geeignete Unterstände im Wienfluss oder wandert sie zurück in die Donau?
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2021-03-15 - 2022-03-14

Wie viele Flüsse wurden auch die March und die Marchauen seit Jahrhunderten genutzt. Damit einher gingen Veränderungen der abiotischen und biotischen Prozesse. Der menschliche Einfluss auf das Fluss-Auenökosystem verstärkte sich seit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert. Trotzdem erhielten sich hier streckenweise wertvolle Auenzonen mit hoher Biodiversität. Ein solcher Abschnitt findet sich im Bereich des WWF-Auenreservats Marchegg. Hier werden seit vielen Jahren Renaturierungsprojekte umgesetzt, um den Tier- und Pflanzenpopulationen auch im 21. Jahrhundert ein Überleben zu sichern. Ziel dieses Projektes ist es, die ökologische Entwicklung der March und der Marchauen sowie deren gesellschaftliche Nutzungen im Bereich des WWF Auenreservats seit dem 18. Jahrhundert aufzuarbeiten und graphisch sowie textlich aufzubereiten. Die Ergebnisse werden zeigen, wie sehr sich die March und deren Auen in Marchegg verändert haben. Sie dienen als Grundlage für eine Ausstellung, ebenso aber für die Planung künftiger Managementmaßnahmen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2021-03-01 - 2023-05-30

ECOPROF ist eine österreichische Software für die Verwaltung und Auswertung von gewässerökologischen Daten (Makrozoobenthos, Phytobenthos), sowie zur Gewässerbewertung nach WRRL. Die Software wurde vom Institut für Hydrobiologie und Gewässermanagment im Auftrag des BMNT entwickelt und soll nun von der Desktop-Version auf eine online-Version umgestellt werden. Das Projekt umfasst verschiedene Module, von der fachlichen Konzeption bis zur Implementierung der Berechnungsmethoden.

Betreute Hochschulschriften