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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-10-01 - 2020-09-30

Ziel der Studie ist, die Mürz in zwei unerschiedlich bewirtschafteten Abschnitten zu beproben und die vorgefundenen Wildfischbestände vor dem Hintergrund wissenschaftlicher Erkenntnisse zur fischereilichen Nutzung zu beleuchten und zu interpretieren. Die beiden zu untersuchenden Reviere stellen diesbezüglich aufgrund ihrer unterschiedlichen Bewirtschaftungsformen besonders interessante Fallbeispiele dar.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-12-01 - 2021-11-30

Am Main wird im Auftrag des Bundesanstalt für Gewässerkunde eine Studie durchgeführt, die sich mit der Erfassung der Fischfauna parallel mit unterschiedlichen Techniken (Videozählung, Reuse, Elektrobefischung, Radio-Telemetrie, Split beam Echolote, eDNA) beschäftigt. Die Erfassungen werden an der Fischwanderhilfe des Standortes Rothenfels ab Februar 2020 über 10 Monate in unterschiedlichen Frequenzen durchgeführt. Das Institut für Hydrobiologie und Gewässermanagement beteiligt sich an der Erhebung der Daten mittels der eDNA Methode. Dazu wird eine Kooperation mit der französischen Firma SPYGEN eingegangen, die für die Datenerhebung hauptverantwortlich ist. Die Daten der eDNA-Methode sollen jenen der anderen oben genannten Methoden gegenübergestellt werden und einen Beitrag zur Entwicklung eines Methodenstandards zur biologischen Funktionskontrolle von Fischaufstiegsanlagen an Bundeswasserstraßen leisten. Die Beteiligung des Instituts für Hydrobiologie und Gewässermanagement umfasst die Entwicklung eines optimalen Probennahmedesigns.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-09-20 - 2020-06-19

Das übergeordnete Ziel dieses Projekts ist es, wissenschaftliche Grundlagen für die Bewertung von ökologischen Restwassermengen (E-Flows) in Indien zu schaffen und die damit verbundene Umsetzung indienweit zu unterstützen, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf die Flussökosysteme des Ganges-Einzugsgebiets gelegt wird. Obwohl Initiativen zur wissenschaftlichen Bewertung von E-Flows sowie deren Anwendung von der indischen Regierung und den zuständigen Wasserbehörden in der Vergangenheit bereitwillig aufgegriffen wurden, führten diese kaum bzw. selten zu einer erfolgreichen Bewertung und Abgabe von ökologischen Restwassermengen, welche eine wichtige Voraussetzung für aquatische Ökosystemleistungen darstellen. Daher adressiert dieses Projekt die starke Nachfrage nach wissenschaftlicher und strategischer Unterstützung bei der effektiven Planung und Umsetzung von E-Flows in Indien. Ein im Rahmen dieses Projekts abgehaltener Expertenworkshop soll die indischen Initiativen zur Abgabe ökologischer Restwassermengen unterstützen, indem Erfahrungen aus indischen und internationalen wissenschaftlichen Ansätzen präsentiert und diskutiert werden. Dadurch sollen jüngste Fortschritte bei der Bewertung und Umsetzung von E-Flows und deren Stärken/Schwächen beleuchtet und für den indischen Kontext aufbereitet werden. Außerdem soll dieses Projekt globale Erfahrungen, Herausforderungen und Lösungen in der Umsetzung von E-Flows aufzeigen, um indische Entscheidungsträger bei der strategischen Planung zu unterstützen. Die Erkenntnisse dieses Workshops sollen in eine Roadmap für die E-Flow-Bewertung in Indien (mit besonderem Fokus auf das Ganges-Einzugsgebiet) einfließen, in der die wichtigsten Aktivitäten sowie wissenschaftliche und administrative Schritte aufgezeigt werden, um eine ökologische Restwasserabgabe zu gewährleisten. Angesichts des gegenwärtigen Wasserkraftbooms in weiten Teilen Asiens sowie des wachsenden Interesses an ökologischen Restwasserabgaben in Ländern wie Indien etc. besteht eine weitere Priorität dieses Projekts darin, die entsprechenden Erkenntnisse für die wissenschaftliche Gemeinschaft zusammenzufassen.

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