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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2021-07-01 - 2022-12-31

Das Forschungsprojekt trägt zum Verständnis darüber bei, wie sich Veränderungen der Konnektivität in Ausystemen auf die Zusammensetzung und Diversität von Artengemeinschaften auswirken. Dabei wird insbesonders untersucht wie sich hydromorphologische Restaurierungsmaßnahmen kurzfristig und langfristig auf die Habitatbedingungen, den Habitatverbund und somit auf die Lebensgemeinschaft von Auen auswirkt. Ziele des Projekts sind: -) Ergänzung vorhandener Datensätze zu den Invertebraten der Regelsbrunner Donauau. -) Analyse und Parametrisierung des Habitatverbunds im System in Abhängigkeit von der hydrologischen Konnektivität. Folgende Forschungsfragen werden dabei behandelt: -) Wie wirken sich Änderungen in der hydrologischen Konnektivität auf den Habitatverbund im System aus und wie lassen sich diese Änderungen quantifizieren? -) Wie wirken sich die Änderungen in den Habitatbedingungen und dem Habitatverbund kurzfristig und langfristig auf die Invertebratengemeinschaft des Systems aus?
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2021-12-01 - 2028-03-31

Die Äsche (Thymallus thymallus) ist eine zentrale Leitartfischart der Mittelläufe österreichischer Fließgewässer aber in vielen Fließgewässern akut bedroht bzw. verschwunden. Am Mittellauf des Kamp sind die morphologischen Bedingungen für Äschenlebensraum gegeben, es gibt jedoch keine Möglichkeit der selbstständigen Einwanderung durch eine Staukette im Oberwasser und das Fehlen der Art im Unterlauf. Im vorliegenden Projekt wird eine Wiederansiedelung von genetisch autochthonem Material aus dem Oberlauf, erbrütet mit innovativen naturnahen Bedingungen in Flusswasser, untersucht. Dabei wird ein mobiler Fischzuchtcontainer errichtet und die Eier nach Familien getrennt erbrütet. Die verschiedenen Familien werden als Ei in künstliche Nester bzw. als Jungfische besetzt um verschiedene Besatzmethoden zu vergleichen. Daneben werden künstliche Laichplätze geschüttet um das Homing der besetzten Ei- und Jungfischstadien zu monitoren. Parallel werden die benötigten Abflussregime modelliert um die Funktionsfähigkeit der Laichplätze zu erhalten und ein Sedimentmanagementkonzept zu erstellen. Mittels jährlicher Erfolgskontrollen wird die Entwicklung der Population untersucht und mittels genetischer Methoden die verschiedenen Besatzstrategien verglichen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2021-02-01 - 2023-01-31

Das Institut für Hydrobiologie und Gewässermanagement wurde von der Verbund Hydro Power GmbH beauftragt die Gewässerstrecke an der Salzach von Werfen bis Salzburg Stadt im Rahmen des SuREmMa+ Forschungsprojektes zu bearbeiten (Bestellnummer: 4500390072/22.11.2017). Das im Zuge des SuREmMa+ Projektes entwickelte und im Jahr 2018 erstmals angewandte in situ Monitoringkonzept soll im Jahr 2020 wiederholt werden um die zeitliche Variabilität erfassen zu können und die Praxisanwendbarkeit des Monitoringkonzeptes zu evaluieren bzw. zu verbessern.

Betreute Hochschulschriften