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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2020-07-01 - 2022-12-31

Die auf der Donau transportierten Nährstofffrachten müssen reduziert werden, aktive Überschwemmungsgebiete können ein erhebliches Rückhaltepotenzial haben. Aber Überschwemmungsgebiete sind vielfältigen menschlichen Nutzungen unterworfen, die die Wasserqualität der Flüsse stark beeinflussen. Bisher wurden diese Nutzungen sektoral gesteuert (z.B. Hochwasserrückhalt, Naturschutz, Landwirtschaft), selten unter Berücksichtigung der Wasserqualität und der Wechselwirkungen zwischen den Sektoren. Das aktuelle DTP-Donau-Auen-Projekt (DFP) verbindet Versuche zur Verbesserung des Hochwasserrückhalts und der Wiederherstellung, während die Wasserqualität noch nicht im Fokus steht. Unser Projekt zielt darauf ab, diese Bemühungen um Wasserqualitätsziele zu ergänzen und die Wasserqualität durch die Entwicklung eines integrativen Überschwemmungsgebietsmanagements auf der Grundlage der Ökosystemleistungen (ÖSL) zu verbessern. Das ES-Konzept im Donauraum wird eigentlich nicht dazu verwendet, verschiedene Aktivitäten proaktiv und ganzheitlich zu steuern. Die Verwendung eines River Ecosystem Service Index in Deutschland hat jedoch gezeigt, dass das Wassermanagement durch die Identifizierung von Synergien zwischen den verschiedenen ÖSL, die die verschiedenen sektoralen Interessen und Ziele widerspiegeln, erheblich verbessert werden kann. Daher werden die bestehenden Bewertungsmethoden der ÖSL im Donauraum mit Schwerpunkt auf Fragen der Wasserqualität zunächst mit dem IDES-Instrument harmonisiert und entsprechend der Datenverfügbarkeit angepasst. Eine räumliche Analyse wird die tatsächlichen Triebkräfte der Wasserqualität entlang der Donau und ihrer Nebenflüsse sowie der relevanten ES in ihren Überschwemmungsgebieten dokumentieren. In fünf Pilotgebieten wird IDES Donau angewendet: die Wirkung von Wasserqualitätsmanagementszenarien für relevante ÖSL werden bewertet, um ein optimiertes Konzept abzuleiten. Schlüsselakteure werden in der Anwendung des IDES-Tools für das Wasserqualitätsmanagement geschult, ein Handbuch zur Umsetzung des IDES wird ausgearbeitet.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2020-05-01 - 2021-04-30

Eine der Kernkompetenzen der BOKU ist die Wissenschaftskommunikation. Das DCNA als Akteur im Wirkungsfeld von Forschung, Vernetzung und Wissensvermittlung wird dabei im Rahmen dieses Projektes unterstützt. Schwerpunkt im Rahmen der Kooperation ist die Dissemination von Forschungsergebnissen sowohl im wissenschaftlichen als auch im populärwissenschafltichen Bereich. Die Optimierung der Kommunikation zwischen Expert*innen, Wissenschafter*innen und Laien spielt eine besondere Rolle in der Risiko- und Krisenkommunikation.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2020-05-06 - 2022-08-05

Die Internationale Kommission zum Schutz der Donau (IKSD) ist eine internationale Organisation, der 14 kooperierende Staaten und die Europäische Union als Vertragsparteien angehören. Durch die IKSD verpflichteten sich die Mitgliedstaaten, bis 2021 koordinierte Bewirtschaftungspläne auf der Ebene der internationalen Flussgebietseinheit zu entwickeln, die sich auf vier wichtige Fragen der Wasserwirtschaft konzentrieren, nämlich die Verschmutzung durch (1) organische Stoffe, (2) Nährstoffe und/oder (3) gefährliche Stoffe und (4) hydromorphologische Veränderungen. Ausgehend von der Bewertung der hydromorphologischen Belastungen (z.B. hydrologische Veränderungen, morphologische Veränderungen, Störung des lateralen und longitudinalen Kontinuums für Fische und Sediment) innerhalb des Donaueinzugsgebietes sind Maßnahmen zur Erreichung eines "guten Zustandes" bis 2027 zu spezifizieren. In enger Zusammenarbeit mit dem IKSD-Sekretariat und der IKSD HYMO Taks Group wird der aktuelle hydromorphologische Zustand bewertet und mit früheren Bewirtschaftungsplänen (2009, 2015) verglichen. Im Hinblick auf die Wiederherstellung der Kontinuität wird ein ökologischer Priorisierungsansatz für die Wiederherstellung der Kontinuität berechnet, um eine effiziente Planung von Maßnahmen auf der Grundlage aktueller Daten zu ermöglichen. Darüber hinaus werden Best-Practice-Beispiele für die hydromorphologische Wiederherstellung in der DRB gesammelt und bewertet, um zu zeigen, was bereits erreicht wurde, und um den zukünftigen Planungsprozess zu unterstützen.

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