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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2021-03-01 - 2022-02-28

Das Projekt "Vanishing Treasures" zielt darauf ab, für das Funktionieren der Ökosysteme wichtigen Gebirgs-"Flaggschiff-Arten" zu schützen und die Kommunikation zwischen Klimaforschung und Biodiversitätsschutzpraktikern zu verbessern, um so sicherzustellen, dass der Naturschutzsektor angemessen auf die Empfehlungen für adaptive Maßnahmen reagiert. Zielarten und -gebiete des Projekts sind der Berggorilla in den Virunga Mountains (Uganda, Ruanda), der Schneeleopard in den zentralasiatischen Bergen (Kirgisistan, Tadschikistan) und der Königstiger im Hindukusch-Himalaya (Bhutan). Im Rahmen des Projekts wird BOKU-Met ein Ensemble von bias-korrigierten, hochauflösenden regionalen Klimawandelszenarien für die Zielgebiete im Hindukusch-Himalaya (Bhutan) entwickeln.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2021-02-01 - 2021-07-31

Die wissenschaftlichen Arbeiten zum Klimawandel und seinen Auswirkungen in Österreich, die im Rahmen des neuen Österreichischen Sachstandberichts „Austrian Assessment Report 2024“ zusammengefasst werden sollen, basieren zum Großteil auf den Österreichischen Klimaszenarien ÖKS 15, welche im Hintergrund die globalen Klimamodelle der Generation CMIP 5 (Climate Model Intercomparison Programm) haben, oder sogar noch auf Szenarien aus CMIP3. Im aktuell produzierten nächsten IPCC Bericht AR6, welcher vorraussichtlich im Oktober 2021 veröffentlicht wird, werden aber die Klimaszenarien der nächsten Globalmodellgeneration CMIP6 vorgestellt und damit sind spätestens dann diese Szenarien „Stand der Forschung“. Um den CMIP6 Ergebnissen im AAR24 dennoch Rechnung tragen zu können, soll vor Beginn der Arbeiten am AAR24 ein systematischer Vergleich zwischen den alten und den neuen Klimaszenarien durchgeführt werden. Dazu ist ein Vergleich der Klimaänderungssignale, bezogen auf eine Referenzperiode, am sinnvollsten.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2021-01-01 - 2026-12-31

Ein wichtiges Ziel des vorliegenden Forschungsprojekts ist es, die Effizienz der zu Verfügung stehenden Bodenbewirtaschaftungsmaßnahmen gegen den Drahtwurm zu validieren und zu verbessern, indem die Biologie des Schädlings bei deren Anwendung berücksichtigt wird. Da bisher keine ausreichende Datenlage über die Flugzeiten der wichtigsten Schadarten vorliegt, war es bislang nicht möglich, den idealen Zeitpunkt der Bodenbearbeitung für ein Gebiet exakt zu bestimmen, um die Eiablage zu verhindern bzw. die Eigelege und die frisch geschlüpften Larven zum Absterben zu bringen. Ziel des Projekts „ElatMon“ (LE 14-20; Lead: LKÖ) ist die Entwicklung und der Betrieb eines Warndienstes für Schnellkäfer und Drahtwürmer. Zu diesem Zweck werden die Flugphasen der wichtigsten Schadarten in den Kartoffel- und Maisanbaugebieten Österreichs mittels Pheromonfallen in verschiedenen Regionen erhoben und der Praxis über die Internetplattform www.warndienst.at zur Verfügung gestellt. Bisher gibt es aber keine Erfahrungen zur Umsetzbarkeit der Empfehlungen in der Praxis im Laufe gängiger Fruchtfolgen. Diese Wissenslücken sollen im vorliegenden Projekt geschlossen werden. Der Zusammenhang zwischen praxisüblichen Bodenbearbeitungs-Regimen, dem natürlichen Auftreten von insektenpathogenen Pilzen und dem damit verbundenen Drahtwurmaufkommen ist bisweilen ungeklärt und soll im Projekt näher untersucht werden. Auch wird der Einsatz von Präparaten mit insektenpathogenen Pilzen über einen längeren Zeitraum, integriert in die Fruchtfolge, untersucht werden.

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