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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2022-01-01 - 2022-02-28

Definition und Erklärung der Bewertungskriterien des Mikroklimas und des thermischen Komforts von Wartehäuschen anhand gängiger Komfortindizes. Bewertung anhand der im Projekt definierten Kriterien mittels Messungen und Simulationen. Folgende vier Typen werden verglichen: (1) Pflanztröge von MA42 (“wilder Wein”/Parthenocissus sp.), (2) Sedum-Matte, (3) Prototyp (Vertikal- und Dachbegrünung) und (4) ohne Begrünung. Berücksichtigung der Position im Straßenraum sowie Beschattungseffekte von Bäumen und Gebäuden.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2022-01-01 - 2024-06-30

Imp_Drop untersucht erstmals den Einfluss und die Wechselwirkungen der Vegetationsdynamik auf die urbane Abkühlung unter klimawandelbedingten Dürreeffekten im Großraum Wien. Der Fokus liegt auf der Kombination von Effekten a) saisonaler Optimierung der Verdunstungskälte in den umliegenden Wiener Agrarregionen und grüner Infrastruktur (Dachbegrünung) innerhalb der Stadt Wien und b) stadttechnischer Maßnahmen wie lokaler Photovoltaik-Systemeffekte, Albedo- und anthropogene Erhöhung Wärmereduktion.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2021-10-01 - 2024-09-30

RIMPEST zielt darauf ab, die Risiken abzuschätzen, die von einer Anzahl der wichtigsten und repräsentativen Schadinsekten ausgehen, die in Österreich unter den Bedingungen eines sich ändernden Klimas im Pflanzenbau auftreten, wobei regionale Aspekte und eine hohe räumliche Auflösung der landwirtschaftlichen Bodennutzung berücksichtigt werden. Das erste Hauptziel ist der Aufbau einer Datenbank (Erweiterung der bereits vorhandenen COMBIRISK-Datenbank) für die Erforschung thermophiler Insekten in Österreich, die u.a. verfügbare Daten über Schädlinge, Klima, Wetter, Schädlingsmodelle und gemeldete (wetterbedingte) Schädlingsschäden an Kulturpflanzen sowie Metainformationen über geschützte Datenquellen für Forschungsaktivitäten enthält. Das zweite Hauptziel ist die Validierung und Verbesserung bestehender Schädlingsmodelle für die ausgewählten Insekten für österreichische Verhältnisse und die Erstellung neuer Schädlingsmodelle, wo diese fehlen. Für jene Schädlingsmodelle, die für Simulationen von Schädlingstrends unter Klima- und Anbauszenarien verwendet werden, werden Evaluierungen in ausgewählten Fallstudienregionen durchgeführt. Das dritte Ziel umfasst die Simulation und Analyse von Schädlingstrends unter Klima- und Anbauszenarien, basierend auf den in österreichischen Fallstudienregionen getesteten Schädlingsmodellen. Ein Ensemble von herunterskalierten österreichischen Klimaszenarien (ÖKS) wird verwendet, um die Bandbreite zukünftiger potenzieller Schädlingsrisiken in den verschiedenen österreichischen Anbauregionen abzuschätzen. In Fällen, in denen dies sinnvoll ist, wie z.B. bei einjährigen Kulturen wie Mais, werden zusätzlich Szenarien für den Fruchtfolgeanteil von Kulturen in die Analyse einbezogen. Das vierte Ziel ist auf die Öffentlichkeitsarbeit und Nutzung der Ergebnisse in der Praxis ausgerichtet. Dieser Aspekt ist wichtig, da die Entscheidungen über die Anbauplanung und -bewirtschaftung sowie über Schädlingsbekämpfungsoptionen entscheidend für eine erfolgreiche Anpassung an die sich ändernden Schädlingsrisiken in Österreich sind. Ein besseres Bewusstsein für die zugrundeliegenden Prozesse, die das Schädlingsrisiko bestimmen, wird auch dazu beitragen, Empfehlungen für Anpassungen umzusetzen und entsprechende politische Aktivitäten zu unterstützen.

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