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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-09-01 - 2023-08-31

Bäume und Wälder sind bedeutende naturbezogene Elemente für eine nachhaltige Entwicklung. Ihr Potenzial der Generierung von Ökosystemleistungen, Verbesserung der Bidodiversität und der Lebensqualität ist oft unterschätzt. CLEARING HOUSE untersucht Evidenzen und Tools, um das Potenzial von wald-basierten Lösungen im urbanen Bereich zu fördern. Solche Maßnahmen sollen helfen, nachhaltige Lösungen für die zukünftige Urbanentwicklung zu entwickeln.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2020-01-07 - 2021-01-06

VIENNACLIMATEGAMES aims to get a deeper understanding of what young citizens perceive to be necessary/possible climate action from an individual and city perspective in and for the city of Vienna. A participatory approach is adopted that explicitly recognises the agency of young people in the fight against climate change and as inhabitants of the city of Vienna. It engages with young citizens (age groups 12-14 and 15-18) in Viennese schools in a series of workshops. In VIENNACLIMATEGAMES a card game will also be developed that brings in different actors’ perspectives and thus enables the young citizens to explore the trade-offs involved in climate action. Through observing this game being played in schools, the research team will be able to gain an understanding of what young citizens perceive to be necessary/possible climate action when other actors’ perspectives are in the mix. To accompany this card game, a set of teaching resources will be developed and made available to teachers in the city of Vienna so that this game can continue to be utilised by Viennese schools after the project has ended to provide a frame for participatory climate change education.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-05-01 - 2022-04-30

Naturschutz in europäischen Wäldern (BAFU, 2013b; EC, 2011) erfordert neben Gebietsschutz auch die Integration von Naturschutzzielen in die Waldbewirtschaftung (Kraus and Krumm, 2013). Allerdings gelingt diese Politikintegration nicht ohne weiteres, etwa durch vage Politikformulierung (Winkel and Sotirov, 2016), fehlende wissenschaftliche Anbindung (Winter et al., 2014) oder wenn Politikziele durch nachfolgende Behörden nicht akzeptiert und umgesetzt werden (Treby et al., 2014) oder die Kapazitäten dafür fehlen (Maier and Winkel, 2017). Das Hauptziel des vorliegenden Projektes ist es, die Wirksamkeit der Politiken für integrierten Naturschutz in bewirtschafteten Wäldern zu untersuchen und inwieweit die Umsetzung dieser Politiken von Akteurskonstellationen und der Dezentralisierung abhängen. Zu diesem Zweck untersucht das Projekt die Inhalte der relevanten gesetzlichen Bestimmungen (bspw. Zu Totholz, Habitatbäumen, Altholzinseln) und bewertet deren potentielle Wirksamkeit auf der Basis von Kriterien des Policy-Design (z.B. die zweckmäßige Kombination von verbindlichen und freiwilligen Instrumenten, den Umfang von finanziellen Kompensationen, etc.). Die erklärenden Faktoren wie Akteurskonstellationen, Wissenschaftseinbindung oder Dezentralisierung werden aus den Ergebnissen von Dokumentenanalyse und qualitativen Interviews oder einer standardisierten sozialen Netzwerkanalyse abgeleitet. Die Studie wird damit zum Stand der wissenschaftlichen Forschung in der Naturschutzpolitik mit den genannten Aspekten zu Akteurskonstellationen, Wissenschaftseinbindung oder Dezentralisierung beitragen. Dabei sind insbesondere empirische Ergebnisse aus der systematischen vergleichenden Analyse zwischen Bundesländern und über Länder hinweg wertvoll, die im Bereich der Forst- und Naturschutzpolitik bisher weitgehend fehlen (Geitzenauer et al. 2016). Maria Geitzenauer, Karl Hogl, Gerhard Weiss (2016): The Implementation of Natura 2000 in Austria – A European policy in a federal system. Land Use Policy, Volume 52, March 2016, Pages 120-135.

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