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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2022-03-01 - 2025-02-28

Das Projektvorhaben hat zum Ziel, den stofflichen Kreislauf von Holz im mehrgeschossigen Holzbau zu maximieren, um als Kohlenstoffsenke zu wirken. Holz-hybrid Bauelemente werden in mehreren Lebenszyklen wiederverwendet oder neu aufbereitet und dienen somit als Sekundärrohstoffe. Deren Wiederverwendung wird klar priorisiert, wodurch mit einer Vielzahl an Kaskaden zu rechnen ist. Es werden im Projektvorhaben folgende konkrete Ziele verfolgt: 1. detaillierte Erarbeitung der Wiederverwendungs- und -Wiederverwertungskonzepte 2. ökologische Quantifizierung (ex-ante) der Umweltwirkungen dieser Konzepte 3. erheben des zu erwartenden Wiederverwendungsgrades der jeweiligen Verwendungsstufen 4. Erforschung von einfach wiederlösbaren Steckverbindungen 5. Konzeptentwicklung & Erprobung der Aufbereitung von Holz-hybrid Bauelementen 6. Erhebung der Wirkungen relevanter Politikbereiche auf die Nutzung von Holz im mehrgeschossigen Bauwesen 7. Analyse der Einstellungen und Rolle der Akteure im Bereich Holz im Bauwesen 8. Ableitung von Maßnahmen zur Förderung von Innovationen im Bausektor
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2021-11-01 - 2022-07-31

In den letzten Jahren hat das Interesse an Klimabürgerversammlungen (CCA) weltweit stark zugenommen, und es wurden bereits mehrere öffentlichkeitswirksame Prozesse durchgeführt oder sind derzeit in Planung. Diese Entwicklung fügt sich in eine laufende internationale Debatte über die Reform der Demokratie durch den Einsatz deliberativer "Mini-Öffentlichkeiten" ein, die von zufällig ausgewählten Bürgern gebildet werden. Damit werden zwei normative Ideale gleichzeitig gefördert: die Gewährleistung von Nachhaltigkeit und die Wahrung der Demokratie. Deliberative Methoden bieten eine Antwort auf die Unzulänglichkeiten der repräsentativen Demokratie und sind Teil einer umfassenderen Bemühung der demokratischen Institutionen, offener für den Input und das kollektive Wissen der Bürger zu werden. Das Projekt "Wissenschaftliche Bewertung der Österreichischen Klimabürgerversammlung" (SACCA) trägt zur Analyse und Förderung demokratischer Innovationen im Kontext der Klimapolitik bei und liefert Anhaltspunkte für künftige gute Praktiken und Möglichkeiten zur Institutionalisierung von Bürgerbeteiligung in Österreich. Das Projekt führt eine interdisziplinäre Bewertung der österreichischen KlimabürgerInnenversammlung durch und vergleicht den österreichischen Prozess und die Ergebnisse mit anderen deliberativen Minipublics auf nationaler Ebene. Das Projekt ist in sechs Arbeitspakete (AP) gegliedert, die den Bewertungsansatz des Projekts beschreiben, der sich an internationalen Standards der Projektevaluation orientiert.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2021-05-01 - 2024-10-31

Das Projekt untersucht, inwieweit die Europäische Union Nichtregierungsorganisationen, Gewerkschaften, Wirtschafts- und Verbraucherverbände in die Gestaltung und Umsetzung ihrer Politik zur Bekämpfung von Ungleichheiten in ihrer Nachbarschaft einbezieht. Im Rahmen des Projekts wird einerseits eine Organisationsumfrage mit Nicht-Regierungsorganisationen in Ländern der südlichen und östlichen EU-Nachbarschaft durchgeführt. Andererseits wird auf Grundlage qualitativer Forschung in Ukraine, Georgien, Tunesien, Marokko zwei Dimensionen der Bekämpfung von Ungleichheiten und Diskriminierung in drei Politikfeldern untersucht (Migration, Umwelt, Lebensmittelsicherheit). In der Governance-Dimension analysieren wir die Auswirkungen der Beteiligung nichtstaatlicher Akteure auf die demokratische Legitimität der EU-bezogenen Politik. In der politischen Dimension untersuchen wir die inhaltlichen Auswirkungen auf die Beseitigung wirtschaftlicher, sozialer, kultureller und territorialer Ungleichheiten.

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