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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2021-05-01 - 2022-10-31

Das Projekt NTN setzt sich mit der Frage auseinander, wie nachhaltiges Mobilitätsverhalten – zu Fuß gehen, Radfahren und die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel – in der Alltagspraxis als Norm etabliert werden kann. NTN fördert das Verständnis bestehender Mobilitätspraktiken, erforscht mögliche Transformationspfade von der Nische zur Norm und nutzt diese Erkenntnisse in einem Ko-Design-Prozess mit Politik, Verwaltung, Interessensgruppen und den Bürger*innen. Als Fallstudien werden dazu drei niederösterreichische Städte – Korneuburg, Stockerau und Fischamend – herangezogen. Zur Untersuchung wie nachhaltige Mobilitätsverhaltensweisen initiiert und gesteuert werden können, werden sowohl qualitative als auch quantitative Forschungsmethoden eingesetzt. In Übereinstimmung mit dem NÖ Mobilitätskonzept 2030 soll so eine nachhaltige Mobilität in den Städten gefördert und mittelfristig eine Verschiebung des Modal Splits vom motorisierten Individualverkehr hin zum Umweltverbund erreicht werden.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2021-04-01 - 2025-03-31

Der Klimawandel stellt eine große Herausforderung für die europäischen Wälder dar, wie die jüngsten Extremereignisse und Waldstörungen von noch nie dagewesener Intensität zeigen. Mit dem Fortschreiten des Klimawandels könnten die negativen Auswirkungen auf die Stabilität und Produktionskapazität der europäischen Wälder die Rolle der Wälder und des forstbasierten Sektors als zentrale Säule des des europäischen Green Deals untergraben. Um die zunehmenden Störungsrisiken abzumildern, sind mehr Anstrengungen in der Prävention erforderlich, insbesondere durch die Verbesserung der Widerstandsfähigkeit der europäischen Wälder und der damit verbundenen Wertschöpfungsketten. Waldbesitzer brauchen eine bessere Anleitung bei der Anpassung der Bewirtschaftung ihrer Wälder an die Bewältigung klimabedingter Waldstörungen und Veränderungen der Funktionsweise. Ebenso wird der forstbasierte Sektor erhebliche Innovationskapazitäten benötigen, um auf Veränderungen in der Rentabilität, unvorhersehbare Holzströme und einen allmählichen Wandel der Baumarten zu reagieren. Es besteht ein dringender Bedarf, das wissenschaftliche Verständnis darüber zu verbessern, wie die Widerstandsfähigkeit der europäischen Wälder und forstwirtschaftlichen Wertschöpfungsketten verbessert werden kann. RESONATE zielt darauf ab, die Entscheidungsfindung zur Verbesserung der Resilienz von Wäldern und forstlichen Wertschöpfungsketten in Reaktion auf vier Resilienz-Herausforderungen zu lenken: i) veränderte Eignung von Baumarten aufgrund des Klimawandels; ii) erhöhtes Risiko von Waldstörungen; iii) veränderte gesellschaftliche Nachfrage nach Waldprodukten und Ökosystemleistungen; iv) Rückgang der Biodiversität. Mit einer integrierten Resilienz- und Vulnerabilitätsbewertung untersucht RESONATE, wie vergangene und aktuelle Standortfaktoren und Bewirtschaftung die Resilienz von Waldsystemen in verschiedenen Waldtypen und Bewirtschaftungssystemen in Europa beeinflussen. Basierend auf Szenarioanalysen, Foresight-Studien mit aktiver Einbindung von Stakeholdern und politischen Analysen werden zukunftsorientierte Reaktionsstrategien zur Verbesserung der Resilienz von Wäldern und forstlichen Wertschöpfungsketten erarbeitet. RESONATE hebt darüber hinaus trade offs bei der Entscheidungsfindung hervor und wägt sie ab und liefert nutzerorientierte Empfehlungen und Entscheidungshilfen mit Werkzeugen wie z.B. einem Resilience Dashboard
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2020-12-01 - 2021-11-30

In vielen Ländern haben sich forstliche Frauennetzwerke gebildet um Institutionen geschlechtergerechter zu machen und deren Strukturen weiterzuentwickeln. Motivationen, Ziele, Aktivitäten und Formen dieser Netzwerke unterscheiden sich dabei je nach Rahmenbedingungen und den spezifischen Herausforderungen in den Ländern. Diese Netzwerke unterstützen nicht nur Frauen in der Branche (wie z.B. Waldbesitzerinnen) sondern sind auch geeignet, die Diskussion traditioneller Geschlechterbilder im Sektor zu befördern und damit eine Anpassung des Sektors an gesellschaftliche Veränderungen zu unterstützen. Die Studie soll das österreichische Frauennetzwerk in seiner Funktion unterstützen und allenfalls notwendige politische Maßnahmen aufzeigen. Die Ergebnisse sollen in das Programm der geplanten Forstfrauenkonferenz „Wald in Frauenhänden“ einfließen und Teil des Länderberichts der IUFRO task force „Gender and forestry“ werden.

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