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Neueste Projekte

Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2026-05-01 - 2028-12-31

Österreich verfügt mit seiner Bioökonomie-Strategie (2019) und einem Aktionsplan (2022) über einen ambitionierten Rahmen. Dennoch fehlt ein kohärentes, national verankertes Indikatorensystem mit Zielwerten das Status, Trend und Nachhaltigkeitswirkungen der Bioökonomie konsistent erfasst und politisch steuerbar macht. Methodisch wird an der internationalen Harmonisierung in den COP30-Arbeitsgruppen „Metrics & Indicators“ und „Sociobioeconomy“ mitgewirkt. Dabei wird die Vernetzungen mit globalen Initiativen (u. a. IACGB, G20 Principles, WBA, IBF) ausgebaut. Erwartete Ergebnisse sind ein auch in Österreich anwendbares Set an Kernindikatoren für die Bioökonomie, erhöhte Vergleichbarkeit, verbesserte Politikkohärenz sowie skalierbare Instrumente für Kapazitätsaufbau und Implementierung. Es werden Indikatoren, Datenquellen, Systemgrenzen und Verantwortlichkeiten definiert und mit den SDGs, NDCs, EU-Green-Deal-Strategien sowie nationalen Zielen (Kreislaufwirtschaft, Biodiversität) verknüpft.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2026-06-01 - 2029-11-30

Das Projekt wird: - die Nachhaltigkeitsbewertung von biobasierten und Lebensmittel-Wertschöpfungsketten sowohl aus Land- als auch aus Wassersystemen und den damit verbundenen Wertschöpfungsnetzen entwickeln oder verbessern, um die Transparenz für Unternehmen und Verbraucher zu erhöhen und fundiertere Entscheidungen zu ermöglichen; - die Leistung von Innovationsökosystemen der Bioökonomie im Hinblick auf soziale, wirtschaftliche und ökologische Nachhaltigkeit analysieren und ihre langfristige Machbarkeit aufzeigen (z. B. in Bezug auf Infrastruktur, Klimaanpassung, Biodiversität sowie Schutz und Wiederherstellung von Ökosystemen). Demonstration der Anwendbarkeit der Nachhaltigkeitsprinzipien der Bioökonomie in regionalen Fallstudien auf der Grundlage des Konzepts der regionalen Innovationszentren für Bioökonomie und Lebensmittelsysteme - Ermittlung und Bewältigung von Herausforderungen für die EU, die Mitgliedstaaten und die Regionen (z. B. Behörden) bei der Umsetzung von Nachhaltigkeitsprinzipien und Bereitstellung politischer Empfehlungen zu deren Bewältigung.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2025-04-01 - 2029-03-31

Die Einbindung von Primärerzeugern (PP) in FTI-Programme ist nach wie vor eine große Herausforderung in ganz Europa. Diese Herausforderung wird durch Faktoren wie den begrenzten Zugang zu Informationen, das geringe Bewusstsein für biobasierte Lösungen und verschiedene strukturelle, finanzielle und regulatorische Hindernisse verursacht. Die Public-Private Partnership Circular Bioeconomy Europe Joint Undertaking (CBE JU) setzt sich für eine stärkere Einbeziehung der Primärerzeuger in seine Finanzierungsprogramme und die daraus resultierenden innovativen Lösungen ein. Zu diesem Zweck wird eine Arbeitsgruppe der Primärerzeuger (PPWG) eingerichtet, die Vertreter der Land- und Forstwirtschaft sowie der marinen Wirtschaft zusammenbringt. Das Projekt RootLinks wird die Bemühungen der PPWG bei der gemeinsamen Ausarbeitung und Umsetzung eines Aktionsplans unterstützen und erleichtern. Der Aktionsplan umfasst horizontale und sektorspezifische Maßnahmen, die darauf abzielen, die Rolle der Primärerzeuger bei der Gestaltung von Ausschreibungen durch das CBE JU zu verbessern, ihre Beteiligung an Ausschreibungen zu erhöhen und ihre Fähigkeit zur Nutzung neuer Wertschöpfungsketten zu verbessern.

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