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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2022-01-01 - 2024-12-31

Aufbau eines Netzwerkes in Vorbereitung eines Bioökonomie-Clusters auf Grundlage des Aufrufs zur Einreichung von Förderungsanträgen für Maßnahmen zur verstärkten Verwendung des Rohstoffes Holz (M9 - § 3 Z 9 Waldfondsgesetz), Förderungsgegenstände 10.2.1 und 10.2.3 Gemäß Ausschreibungsleitfaden zielt der im Rahmen des Förderprojekts vorzubereitende Bioökonomie-Cluster darauf ab, • die horizontale und vertikale Zusammenarbeit und Vernetzung verschiedener Akteurinnen und Akteure sowie Unternehmen im Bioökonomiebereich zu fördern, • Synergien und dadurch Kostenvorteile zu nutzen sowie die regionale Wirtschaft und deren Zusammenarbeit zu stärken, • die regionalen und thematischen Cluster/Hubs der Länder zu vernetzen und mit den Aktivitäten des Bundes und der EU zu verknüpfen, • die überbetriebliche Zusammenarbeit entlang gemeinsamer Wertschöpfungsketten zu forcieren und gemeinsame Projekte zu identifizieren, insbesondere mit Bezug zur Forstwirtschaft, zur Weiterverarbeitung und Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen mit Schwerpunkt Holz, zur agrarischen Urproduktion sowie zur Kreislaufwirtschaft, • und dadurch zu einer Verbesserung der stofflichen Biomassenutzung im Sinne der Bioökonomie unter Bedachtnahme auf Klimaschutz und konkurrierende Landnutzungsinteressen beizutragen. • Die oben genannten Strukturen werden darüber hinaus auf die gesamte Breite der Bioökonomie, entsprechend den Inhalten der Österreichischen Bioökonomiestrategie ausgelegt, wobei zunächst die Aktivitäten zum Holzsektor prioritär sind. Das antragstellende Konsortium unter Federführung von ecoplus. Niederösterreichs Wirtschaftsagentur GmbH besteht insgesamt aus zehn, auf Länder- bzw. Bundesebene agierenden Partnerorganisationen, die aufgrund ihrer fachlichen Expertise und ihres institutionellen Auftrags die Entwicklung, Vernetzung und Bekanntmachung der holzbasierten Bioökonomie und weiterer Themenfelder im Bereich von Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft maßgeblich vorantreiben können.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2021-09-01 - 2024-02-29

Die Erschließung des vollen Potenzials der Bioökonomie und ihrer Wertschöpfungsketten erfordert eine systematische und kollaborative Perspektive für die Entwicklung neuer Kompetenzen, Bildungsansätze und organisatorischer Lösungen zur Bereitstellung von Bildungs- und Ausbildungsdienstleistungen. Das Ziel des BIObec-Projekts ist die Entwicklung eines ganzheitlichen Rahmens für mehrstufige Bio-Based Education Centers (BBEC), die flexibel genug sind, um den gegenwärtigen und zukünftigen Bedürfnissen der Industrie und des umgebenden Ökosystems auf lokaler, regionaler, nationaler und/oder internationaler Ebene gerecht zu werden. Das Projekt wird 6 BBEC-Pilotprojekte entwickeln, die eine breite geografische Abdeckung in Europa sicherstellen und unterschiedliche Themen in Verbindung mit der Vielfalt der Wertschöpfungsketten und institutionellen Kontexten (von der Berufs- bis zur Hochschulebene, von Primärproduzenten, Verarbeitern, KMUs bis zu multinationalen Unternehmen) adressieren. BIOBEC wird die Bedürfnisse der verschiedenen regionalen Ökosysteme klären und ein detailliertes Design, eine wirtschaftliche und finanzielle Bewertung, Governance-Pläne für die Ausbildungszentren sowie Pläne für lebenslange Lernprogramme bereitstellen. Es wird auch kollaborative Werkzeuge entwickeln, um die Synergien zwischen ihnen auf europäischer und internationaler Ebene zu maximieren. Das Projekt wird ein Netzwerk von 19 Partnern mobilisieren, die aus unterschiedlichen Perspektiven führend in der Bioökonomie-Ausbildung sind (von der Wissenschaft bis hin zur Industrie) zusammen mit einem breiten Netzwerk von Implementierungs- und Replikationsarbeitsgruppen und lokalen Interessenvertretern in der EU. Dieses Netzwerk wird den Weg für die Implementierung und Replikation des BBEC ebnen, um den Beitrag des Bildungssektors für die Entwicklung der Bioökonomie zu stärken.