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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2021-12-01 - 2025-11-30

Das Projekt „Hecken für Hühner“ berücksichtigt sowohl das natürliche Verhalten der Hennen als dass es auch zum Erhalt der Biodiversität und der Artenvielfalt in der Kulturlandschaft beiträgt. Die immer weiter fortschreitende Intensivierung der Landwirtschaft führt zur Spezialisierung (u.a. Monokulturen) und somit zur einer verstärkten Struktur- und Artenverarmung in unserer Kulturlandschaft. Davon betroffen sind vor allem Insekten, die neben wichtigen Ökosystemleistungen auch zum Fortbestand von anderen Tieren, höher in der Nahrungskette, beitragen. Ökosystemleistungen, wozu z.B. auch die Bestäubung von Kulturpflanzen und die Aufbereitung der Wasser- und Bodenqualität zählen, sind ein unersetzbares Gut. Die Freilandhaltung von Hühnern, insbesondere Legehennen, stellt dabei ein vielversprechendes Modell für integrierte Systeme (z.B. Agroforstsysteme) dar. Die Erhebung verschiedener Daten aus unterschiedlichen Forschungsbereichen, wie Ökologie, Verhaltensforschung, Tierernährung und Botanik sollen die Auswirkungen einer erhöhten natürlichen Strukturierung im Auslauf auf die Biodiversität (eruiert durch Insektenzählungen (v.a. bestäubende Arten) und Kartierungen von Pflanzengesellschaften (Veränderung der Pflanzenpopulation durch Überdüngung in verschiedenen Abständen vom Stall)) und auf das Tierwohl (erhoben durch Untersuchungen des Tierverhalten (Erkundungs- und Fressverhalten bzw. Futteraufnahme)) aufzeigen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2021-11-01 - 2024-04-30

Der Nährstoffbedarf unserer modernen Nutztiergenetiken ist relativ gut erforscht. In der Praxis jedoch ist es schwierig aufgrund nicht bekannter Inhaltsstoffe geschweige von Verdaulichkeitswerten von bestimmten Nährstoffen sowie inhomogenen gemischgeschlechtlichen Tiergruppen, diese individuell bedarfsgerecht versorgen zu können. Nun sind Wahlversuche nichts neues. Schon in den 80iger und 90iger Jahren zeigten immer wieder Arbeitsgruppen das Tiere wenn die Möglichkeit besteht durchaus im Stande sind, sich die Futterkomponenten so zusammen zu stellen damit ihr Nährstoffbedarf gedeckt wird. Unsere Arbeitsgruppe Griff diese alte Methode auf, um sie modifiziert mit den aktuellen Fütterungskenntnissen bei unseren modernen Nutztiergenetiken zu reaktivieren. So konnten Pichler et al. 2020 zeigen das Mastschweine beiden Geschlechtes, einen hohen Energiegehalt im Futter entsprechend ihrem genetischen Potential, zulasten einer faserreichen Ration, bevorzugten. Im geplanten Projekt sollen nun erstmalig moderne Protein- und Phosphoreduzierte Futterrationen mit und ohne Rücksichtnahme auf die Lebensmittel Konversionseffizienz (He-FCE) (Futterrationen werden so kalkuliert das die (He-FCE >1 in Bezug auf Protein größer 1 ist und somit nicht in Nahrungskonkurrenz zum Menschen steht) moderne Mastschweinegenetik mit und ohne Wahlmöglichkeit verfüttert werden. Dazu sollen anhand des individuellen Futterverbrauches, den Tageszunahmen und der individuellen Schlachtleistung die Ansätze im Produkt der wichtigsten umweltrelevanten Nährstoffe (N und P) kalkuliert werden. Das Modell der Wahlmöglichkeit wäre auch relativ licht auf Praxisbetrieben ohne aufwendige Analytik umzusetzen. Auf der anderen Seite beinhalten Futtermittel mit geringer Nahrungskonkurrenz zum Menschen (geringe He-FCE) wie Weizenkleie, Futtermehle, DDGS, oder Rapsschrot hohe Gehalte and Faser. Die positive Wirkung der Faser/Straktur im Futter für Mastschweine ist in der wissenschaftlichen Fachliteratur ausführlich beschrieben. Im geplanten Projekt sollen zusätzlich potentielle positive Effekte auf den Gastrointestinaltrakt, herbeigeführt durch faserreiche nicht in Nahrungskonkurrenz zum Menschen stehende industrielle Lebensmittel mit modernsten Analysemthoden (Morphometrie, Next Generation Sequencing) untersucht werden.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-11-01 - 2021-06-30

Eine Proteinreduktion in Kombination mit der Supplementation von essentiellen Aminosäuren kann Stickstoffemissionen sowie die Futterkosten reduzieren. Um alle Vorteile einer Proteinreduktion auskosten zu können, muss auch der Energiegehalt im Futter berücksichtigt werden. Das Ziel der vorliegenden Studie ist es, die Effekte einer Proteinreduktion unter verschiedenen Energiegehalten auf die Mast- und Schlachtleistung von Schweinen zu testen.

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