Ausgezeichnete Nutzungsideen von BOKU-Studierenden

Für herausragende Ideen zur wirtschaftlichen Anwendung ihrer Forschungsergebnisse wurden BOKU-Studierende am Standort Tulln mit dem Innovation Award 2011 ausgezeichnet. Der von tecnet equity und accent Gründerservice gestiftete Award motiviert junge BOKU-ForscherInnen, sich über die wirtschaftliche Relevanz ihrer Forschung Gedanken zu machen – und diese Ideen professionell zu präsentieren. Die Prämierung von Projekten in den Bereichen Bioressourcen, nachwachsende Rohstoffe und ressourcenorientierte Technologien zeigt auch das wirtschaftliche Potenzial der Forschung am kürzlich eröffneten Universitäts- und Forschungszentrum UFT in Tulln:

Zahlreiche Studierende nutzen die Gelegenheit, ihre Projektergebnisse auf ein Anwendungspotenzial hin zu analysieren. Am überzeugendsten gelang dies Eva-Marieke Lems & Stefan Veigel (1. Platz) die in ihrer Arbeit eine 40-prozentige Steigerung der Festigkeit von Holzverklebungen durch die Beimengung von 5 Prozent Cellulose-Nanofasern – einem nachhaltigen Rohstoff – zeigen konnten. Benedikt Warth (2. Platz) erbrachte den Nachweis, dass der Konsum von bestimmten Mykotoxinen sich nach kurzer Zeit im Urin feststellen lässt. Ein Ergebnis, das ein einfaches und umfassendes Monitoring erlauben könnte. Wolfgang Gossenreiter (3. Platz) wiederum überzeugte mit einer Arbeit, die zeigt, dass integrierte Sensoren und 3D-Simulationen den Wärmeverlust einer neuen Holzriegelkonstruktion optimieren können.

Dazu der BOKU-Vizerektor für Forschung, Prof. Josef Glössl: "Diese erfolgreiche Zusammenarbeit mit tecnet und accent hat unseren Studierenden hinsichtlich der praktischen Umsetzungsmöglichkeiten ihrer Forschungsergebnisse eine wichtige neue Perspektive auf ihre Forschung ermöglicht. Gleichzeitig belegt die Qualität aller eingereichten Ergebnisse aus Projekt-, Bachelor-, Master und PhD-Arbeiten die hohe wirtschaftliche Relevanz aller Forschung der BOKU am Standort Tulln, die derzeit am IFA Tulln und UFT Tulln erfolgt.“


14.12.2011