Handlungsbedarf beim Klima: Die Perspektive der Wissenschaft


Das Regelwerk zur transparenten Berichterstattung von Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen steht. Die Katastrophe ist damit vorerst noch einmal verschoben, die Klimakrise bleibt. Das Gastkommentar des Climate Change Centre Austria in der Wiener Zeitung.

Mit einem Tag Verspätung konnten sich die Vertragsstaaten auf der UN-Klimakonferenz in Katowice auf ein Regelwerk zur Berichterstattung nationaler Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen gemäß des Pariser Klimaabkommens von 2015 einigen. Das Regelwerk stellt einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung dar.

Eine Steigerung des Klima-Ehrgeizes, also wie die nationalen Klimaziele jetzt schon in Richtung der maximal +1,5°C verschärft werden könnten, fand nicht in ausreichendem Maß statt. Die Welt steuert somit eher auf katastrophale +3°C zu.

Die Klimawissenschaft lieferte rechtzeitig vor den Verhandlungen mit dem Sonderbericht des Weltklimarats (IPCC) zum 1,5°C Ziel, sowie in Österreich mit dem APCC Bericht zu Gesundheit, Demographie und Klimawandel. Auch nimmt die Wissenschaft zunehmend ihre Rolle in der Umsetzungsdebatte wahr, besonders in Hinsicht auf innovative Dialogformate welche die relevanten Akteure aktionsorientiert zusammenbringen. Jedoch müssen die großen Stellschrauben im Auge behalten werden. Damit die angestoßenen Prozesse auf globaler und lokaler Ebene adäquat umgesetzt werden können braucht es entsprechende Rahmenbedingungen.

Lesen Sie das ausführliche Kommentar des CCCA in der Ausgabe der Wiener Zeitung von 18.12.2018


20.12.2018