Welt im Ohr
- Forschungskooperation zwischen Armenien und Österreich:
Armenien hat einen langen Transformationsprozess vom Sowjetsystem zur Marktwirtschaft durchgemacht. Dennoch ist das Land und seine Menschen mit den vielfältigen sozialen, wirtschaftlichen, politischen und ökologischen Problemen konfrontiert. Die Folgen der Covid-19-Pandemie, aber auch das Wiederaufflammen des Krieges in Berg-Karabach haben Einfluss auf die Entwicklung des Landes und stellen die Menschen vor komplexe gesellschaftliche Herausforderungen. Um diese zu bewältigen, werden die unterschiedlichen Wissenszugänge der Universitäten rege genützt – sie führen akademisches, praktisches und lokales Know-How zusammen und zeigen Lösungswege auf. Der gebürtige Armenier und ehemalige APPEAR-Stipendiat und BOKU Angehöriger Tigran Keryan lebt, forscht und lehrt derzeit in Wien. In diesem Beitrag spricht er u.a. im Rahmen des APPEAR-Projektes EcoServ über seine Bemühungen, die gemeinsame Wissensproduktion zu fördern.
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- 10 Jahre APPEAR "Hörschau": Nachhaltiger Tourismus und Entwicklung:
In der Corona-Krise steht die Tourismusindustrie auch im Südkaukasus still. Nachhaltig reisen ist in aller Munde. Und was kann Wissenschaft dazu beitragen? Die Reisebranche erholt sich sehr schnell. Fraglich ist, ob das Problembewusstsein hinsichtlich Freizeitverhalten und ökologischen Belastungen dadurch gestiegen ist. Reise- und Sicherheitswarnungen sind von Österreich bis Sansibar manches Mal aus persönlichen wirtschaftlichen Interessen ignoriert worden. Dieses Jahr hat zahlreiche kritische Diskussionen entfacht, die es außerhalb des Massentourismus schon lange gibt: Was heißt „nachhaltiger“ Tourismus für globale Entwicklung?
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28.02.2024