BOKU Consumer Science
Wie Einstellungen Wandel ermöglichen
Ein voller Hörsaal, spannende Diskussionen und neue Perspektiven auf gesellschaftliche Transformation: Beim Frühlingssymposium 2026 der BOKU Initiative Consumer Science stand die Frage im Mittelpunkt, wie Einstellungen entstehen, sich verändern und damit nachhaltige Veränderungen in Gesellschaft, Konsum und Landwirtschaft ermöglichen.
Am 29. April 2026 begrüßte die Initiative zahlreiche Interessierte im Schwackhöferhaus der BOKU. Nach der Eröffnung durch den Vizerektor für Forschung und Innovation, Christoph Pfeifer, führte Klaus Dürrschmid in das Thema „Transformation von Einstellungen aus Sicht der Consumer Science“ ein.
Einstellungen als Schlüssel zur Transformation
Einstellungen verbinden Wissen, Emotionen und Handlungsabsichten. Sie beeinflussen maßgeblich, wie Konsument*innen Entscheidungen treffen und auf gesellschaftliche Veränderungen reagieren. Gerade in Bereichen wie Nachhaltigkeit, Gesundheit oder Digitalisierung sind Veränderungen von Einstellungen oft eine wichtige Voraussetzung für Verhaltensänderungen und gesellschaftliche Transformationsprozesse.
Aktuelle Forschung und Praxis im Fokus
Drei Vorträge aus Wissenschaft und Praxis beleuchteten unterschiedliche Facetten des Themas:
- Laura Wallnöfer und Leonore Lendl-Lewisch präsentierten das Projekt NormTransform und diskutierten, wie Werbeverbote als Instrument zur Förderung norm- und wertebasierter gesellschaftlicher Veränderungen wirken können.
- Johannes Mayr stellte die KeyQUEST-Landwirte-Typologie vor und gab Einblicke in unterschiedliche Einstellungen und Denkweisen österreichischer Landwirtinnen und Landwirte.
- Monika Koller widmete sich dem Thema Perceived Customer Value und zeigte auf, wie sich Kund*innenwerte in dynamischen Zeiten verändern.
Die Beiträge verdeutlichten, wie Transformationen durch Informationsmaßnahmen angestoßen werden können, wie Menschen Veränderungen wahrnehmen und welche Rolle Einstellungen bei gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen spielen.
Dialog und Austausch
Im Anschluss diskutierten die Vortragenden gemeinsam mit dem Publikum verschiedene Ansätze zur Transformation von Einstellungen. Die Podiumsdiskussion bot Raum für einen lebendigen Austausch zwischen Forschung, Praxis und interessierten Teilnehmer*innen.
Die Initiative Consumer Science bedankt sich bei allen Teilnehmer*innen für ihr Interesse, ihre Fragen und den konstruktiven Dialog. Das große Interesse und die engagierten Diskussionen haben einmal mehr gezeigt, wie relevant Consumer Science für die Gestaltung gesellschaftlicher Zukunftsfragen ist.
Weitere Infos finden Sie auf: https://lnkd.in/epRXMyTC
Bildunterschrift: v.l.n.r.: Johannes Mayr, Udo Wagner, Laura Maria Wallnöfer, Leonore Lendl-Lewisch, Monika Koller, Klaus Dürrschmid, Rainer Haas.