Vorreiterin bei Hitzeschutz
Mit dem Hitzeschutzplan der BOKU sicher durch den Sommer
Seit 1. Jänner 2026 gilt in Österreich die Hitzeschutzverordnung. Die BOKU University hat darauf aufbauend einen umfassenden Hitzeschutzplan entwickelt, der Mitarbeitende bei Arbeiten im Freien vor gesundheitlichen Risiken durch Hitze, UV-Strahlung und erhöhte Ozonbelastung schützt.
Die Schutzmaßnahmen werden aktiviert, sobald eine der definierten Warnschwellen erreicht wird: bei einer GeoSphere-Hitzewarnung der Stufe Gelb (gefühlte Temperatur ab 30 °C), einem UV-Index von mindestens 3 („mäßig“), erhöhten Ozonwerten oder wenn Beschäftigte länger als 50 Minuten durchgehend im Freien tätig sind.
Dann wird geraten, körperlich belastende Tätigkeiten nach Möglichkeit in die kühleren Morgenstunden zu verlegen, zusätzliche Erholungspausen im Schatten oder in kühlen Räumen einzuplanen und eine ausreichende Trinkwasserversorgung sicherzustellen. Darüber hinaus sollten UV-Schutzkleidung, Kopfbedeckungen, Sonnenschutzmittel und weitere persönliche Schutzmaßnahmen verstärkt zum Einsatz. Für Exkursionen und andere Freilandarbeiten müssen entsprechende Vorkehrungen bereits im Vorfeld berücksichtigt werden.
Der Hitzeschutzplan richtet sich insbesondere an Mitarbeitende, die regelmäßig im Freiland tätig sind, etwa auf Versuchsflächen, in Wäldern, Gärten oder bei Exkursionen. Ergänzend stehen arbeitsmedizinische Beratungsangebote sowie Informations- und Schulungsmaterialien zur Verfügung.
Mit dem Hitzeschutzplan stärkt die BOKU Arbeitssicherheit und Gesundheitsförderung und reagiert aktiv auf die zunehmenden Herausforderungen durch häufigere und intensivere Hitzeperioden.
Weitere Informationen zum BOKU Hitzeschutzplan und Handlungsanweisungen für den Notfall sind in der Langversion oder Kurzversion nachzulesen.