In der Forschung

  • Analysieren wir die Wechsel­wir­kungen zwischen Mobilitätsverhalten, Verkehrssystem, Gesellschaft, Wirtschaft, Raum und Umwelt.
  • Erheben wir Daten und schaffen methodische Grundlagen und Werkzeuge für eine nachhaltige Verkehrsplanung und für zukunftsfähige Mobilitätslösungen.
  • Tragen wir aktiv zur Verbreitung des Wissens durch Kooperationen mit Partnern aus Praxis und Verwaltung und durch bürgernahe Veranstaltungen bei.
  • Arbeiten wir mit größter Sorgfalt und Integrität, um evidenzbasierte Ergebnisse höchster Qualität zu erzielen.

Themenfelder

Analysen und Prognosen von Personen- und Gütermobilität

Digitalisierung und Automatisierung

Umweltwirkungen des Verkehrs

Aktive Mobilität, Gesundheit und Verkehrssicherheit

Bedarfsgerechte Lösungen im Öffentlichen Verkehr

Gruppenspezifische Mobilitätslösungen

Methoden

Erhebungs- und Analysemethoden und -technologien

Modellierung von Verkehr und Mobilität

Evaluierungsmethoden

Werkzeuge der Wissensvermittlung

Neueste SCI Publikationen

Neueste Projekte

Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2021-10-01 - 2022-03-31

Die von der Stadt Wien beauftragte erste Phase des Ausbaus des öffentlichen Ladestationsnetzes endet im Jahr 2021. Als Vorbereitung auf eine zweite Ausbauphase sollen all bisher verfügbaren statistischen Daten ausgewertet und neue Prognosen über die Entwicklung des zukünftigen Bedarfs an öffentlichen Ladestationen erstellt werden. Den Ausgangspunkt dafür bilden zwei im Zeitraum 2016-2017 im Auftrag der Wien Energie GmbH durchgeführte Studien.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2021-09-01 - 2022-02-28

Mittels Verschneidung und Korrelation verfügbarer Daten möchten die AuftragnehmerInnen mehr über die Lebensumstande und Motivation der ÖV-NutzerInnen in Wien erfahren. Durch Wahl verschiedener statistischer Instrumente, inklusive Korrelationen, Kovarianzanalysen und Kreuztabellen sollen neue und zusätzliche Erkenntnisse über das Verhalten der ÖV-KundInnen sowie Hindernisse für eine stärkere Nutzung erarbeitet werden. Dabei liegt der Fokus vor allem auf der Analyse der Bezirksebene sowie auf Zählsprengelebene um neue Erkenntnisse zu relevanten Teilräumen zu erlangen. Übergeordnetes Ziel ist es, auf Basis dieser Erkenntnisse zusätzliche Instrumente zu erhalten, mit denen der Modal Split zugunsten des OVs verbessert werden kann.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2021-05-01 - 2021-12-31

Sind aus der Perspektive der Versickerung große Fugenbreiten erwünscht, so sind diese aus Sicht des Gehkomforts und der Barrierefreiheit unerwünscht (Grimm 2018). Im Zuge einer am Institut für Verkehrswesen verfassten Masterarbeit wurde das Thema Barrierefreiheit von Straßenoberflächen im Sinne einer guten Berollbarkeit mit Rollstühlen untersucht (Aigner 2020). Dafür wurde eine neue Messmethode entwickelt und getestet. Die Grundhypothese der Methode ist, dass zwischen der objektiv messbaren physikalischen Größe der Beschleunigung und des daraus abgeleiteten Rucks einerseits und dem subjektiven Empfinden von Rollstuhlnutzer*innen andererseits eine Korrelation besteht. Zwecks Überprüfung der Hypothese wurde ein Rollstuhl mit einem Mobiltelephon als Beschleunigungsmesser ausgestattet. Mit dem derart ausgestatteten Rollstuhl wurden 14 unterschiedliche, in der Wiener Innenstadt vorkommende Straßenoberflächen befahren und dabei die Beschleunigungen gemessen wurden. Elf Personen, welche im Alltag auf einen Rollstuhl angewiesen sind, befuhren neun dieser Flächen und bewerteten deren Barrierefreiheit. Trotz der relativ kleinen Stichprobe kann davon ausgegangen werden, dass die vermutete Korrelation zwischen physikalischen Messgrößen und subjektivem Empfinden besteht. Die Befahrung mit Beschleunigungsmessung ist demnach eine geeignete Methode zur Bewertung der barrierefreien Berollbarkeit von Oberflächen im öffentlichen Raum. Die vorgeschlagene Studie verfolgt mehrere Zielsetzungen. Als erstes soll die in (Aigner 2020) entwickelte Testmethode vertiefend validiert und hinsichtlich ihrer Einsatzmöglichkeiten in der Praxis überprüft werden (AP1, AP3). Unter anderem soll dabei der in (Aigner 2020) weitgehend ausgeklammerte Einfluss des Rollstuhltyps und der Lenkräder untersucht werden. Darauf aufbauend soll mit Hilfe umfangreicher Messfahrten (AP2) ein Kriterium für die barrierefreie Berollbarkeit in Abhängigkeit von Fugenbreite, Plattengröße und ebenheit abgeleitet werden. Abschließend werden in Wien übliche Pflasterbeläge mit Hilfe dieses Kriteriums hinsichtlich Versickerung und barrierefreier Berollbarkeit bewertet (AP4).

Betreute Hochschulschriften