In der Forschung

 

  • Analysieren wir die Wechsel­wir­kungen zwischen Mobilitätsverhalten, Verkehrssystem, Gesellschaft, Wirtschaft, Raum und Umwelt.
  • Erheben wir Daten und schaffen methodische Grundlagen und Werkzeuge für eine nachhaltige Verkehrsplanung und für zukunftsfähige Mobilitätslösungen.
  • Tragen wir aktiv zur Verbreitung des Wissens durch Kooperationen mit Partnern aus Praxis und Verwaltung und durch bürgernahe Veranstaltungen bei.
  • Arbeiten wir mit größter Sorgfalt und Integrität, um evidenzbasierte Ergebnisse höchster Qualität zu erzielen.
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Themenfelder

Analysen und Prognosen von Personen- und Gütermobilität

Digitalisierung und Automatisierung

Umweltwirkungen des Verkehrs

Aktive Mobilität, Gesundheit und Verkehrssicherheit

Bedarfsgerechte Lösungen im Öffentlichen Verkehr

Gruppenspezifische Mobilitätslösungen

 

Methoden

Erhebungs- und Analysemethoden und -technologien

Modellierung von Verkehr und Mobilität

Evaluierungsmethoden

Werkzeuge der Wissensvermittlung

 

Neueste SCI Publikationen

Neueste Projekte

Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-11-01 - 2022-06-30

Als Reaktion auf die immer noch steigenden Treibhausgasemissionen des Straßenverkehrs in Österreich schlagen wir vor, die Methode der "Participatory Value Evaluation" (PVE) zur Bewertung von Klimaschutzmaßnahmen im Verkehrssektor einzusetzen. Dieses neuartige Bewertungsverfahren ermöglicht die quantitative Berücksichtigung sozialer und staatlicher Aspekte in der wirtschaftspolitischen Analyse. Das Verfahren hat dadurch das Potenzial, die soziale Akzeptanz nachhaltiger Verkehrspolitik zu erhöhen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-10-01 - 2024-09-30

Innovationen im Verkehrs- und Mobilitätssystem gehen mit räumlichen, gesellschaftlichen und ökologischen Wirkungen einher – dies gilt auch für die Digitalisierung und Automatisierung und bedingt einen systemischen Forschungszugang zum Thema. Die BMVIT Stiftungsprofessur wird inter- und transdisziplinär mit breiten methodischen Zugängen die Wechselwirkungen und Zusammenhänge zwischen der zu erwartenden technologischen Entwicklung einerseits und dem Wirkungsgefüge Mensch, Gesellschaft, Raum, Umwelt und Wirtschaft andererseits untersuchen. Ziel der Stiftungsprofessur ist es, durch die Schaffung einer fundierten Evidenzbasis beizutragen, negative Systemwirkungen zu vermeiden, aus gesellschaftlicher Sicht geeignete Rahmenbedingungen (beispielsweise rechtlicher und infrastruktureller Art) zu identifizieren, ihre Realisierung zu fördern sowie erfolgsversprechende Planungsverfahren, -methoden und -materialien zu entwickeln. Ein besonderer Fokus liegt auf der Unterstützung öffentlicher und privatwirtschaftlicher EntscheidungsträgerInnen, um faktenbasiert sowohl wirtschaftliche Impulse setzen zu können als auch eine gesellschaftlich wünschenswerte nachhaltige Entwicklung zu fördern.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-09-01 - 2023-08-31

Integrative Gesamtlösungen im Bereich Mobilität können entscheidend zu Erreichung gesellschaftlicher, ökologischer und wirtschaftlicher Ziele beitragen. ULTIMOB verfolgt einen innovativen und umfassenden Ansatz, der die Nutzbarkeit des Verkehrssystems verbessert und nachhaltiges Mobilitätsverhalten fördert indem neue Angebote entstehen und auf Seiten der NutzerInnen Anreize zum Umstieg auf den Umweltverbund und gesundheitsfördernde Verkehrsmodi geschaffen werden. Dies unterstützt sowohl die Reduktion des Ressourcenverbrauchs (Energie, Fläche etc.) als auch die mit Mobilität verbundenen Emissionen und Immissionen. Auf Basis breit angelegter Pilotierungsaktivitäten bzw. der hohen Sichtbarkeit und Übertragbarkeit der Projektergebnisse, wird durch das Projekt ULTIMOB Österreichs Position im internationalen mobilitätsrelevanten Innovationssystem weiter gestärkt. Die Berücksichtigung relevanter Stakeholder-Kalküle (NutzerInnen, Betreiber, öffentliche Verwaltung etc.) und die Entwicklung geeigneter Geschäftsmodelle für die in ULTIMOB erarbeiteten Mobilitätslösungen verbessert sowohl die Wettbewerbsfähigkeit des Verkehrssektors insgesamt als auch die relative Positionierung nachhaltiger Mobilitätsmodi. Der Ansatz im Leitprojekt ULTIMOB basiert auf zwei Säulen: (1) der Entwicklung des ULTIMOB-Leitprozesses im Spannungsfeld zwischen Technologie, NutzerInnenverhalten und Governance und (2) der Umsetzung realer Mobilitätslösungen in vier ULTIMOB-Pilotregionen.

Betreute Hochschulschriften