BOKU besetzt zwei Spitzenpositionen mit erfolgreichen Frauen (04.12.2007)

Die BOKU hat mit Ao.Prof.Mag.Dr. Barbara Hinterstoisser eine neue Leitung des Zentrums für Lehre bestellt. Hinterstoisser hat an der Universität Wien Biochemie studiert, wechselte dann an das Institut für Chemie der BOKU und schloss zusätzlich das Lehramt in den Fächern Physik und Chemie ab. Sie habilitierte sich im Fachgebiet Holzchemie und ist seit 2004 Universitätsprofessorin am Department für Materialwissenschaften und Prozesstechnik, Institut für Holzforschung. Ihr ist die inhaltliche und strategische Stärkung der Lehre ein besonderes Anliegen. Die Lehre, so Hinterstoisser, müsse mehr Gewicht in der Evaluation bekommen und „als anerkanntes Karrierekriterium wahrgenommen werden.“ Das Zentrum für Lehre wird neu positioniert und ausgeweitet werden. Hinterstoisser wird Rektorin Ingela Bruner  direkt berichten und eng mit dem Senat zusammenarbeiten. Zu Hinterstoissers Verantwortung gehören unter anderem die Beauftragung und die Qualitätssicherung der Lehre, der Ausbau der Fortbildung der Lehrenden sowie die Kommunikation über die Angelegenheiten der Lehre.

An der Bibliothek der BOKU übernimmt nach dem langjährigen Direktor Dr. Werner Hainz-Sator seine bisherige Stellvertreterin Mag.Martina Hörl die Führung. Martina Hörl studierte Biologie an den Universitäten Wien und Innsbruck und kurzfristig auch Landwirtschaft an der BOKU. Hörl hat ihre zweijährige Bibliothekarsausbildung an der Österreichischen Nationalbibliothek mit mehrmonatigen Praktika an anderen Universitätsbibliotheken verbunden. Sie ist seit 1992 an der Universitätsbibliothek der BOKU tätig und hat sich vor allem auf den innovativen Einsatz elektronischer Medien, Suchstrategien und das Schulungsprogramms konzentriert. Ab 2008 wird ihr auch die Verantwortung für das BOKU-Archiv übertragen werden. Hörl will die BOKU - Bibliothek mit einem VIP-Arbeitsplatz (visual impaired person) für Sehbehinderte ausstatten, und die Bibliothek verstärkt zum Treffpunkt für gesellschaftliche Veranstaltungen wie etwa Vernissagen machen. Hörl betont, dass „eine Bibliothek nicht nur eine physische Drehscheibe, sondern auch eine virtuelle Drehscheibe für Informationen werden muss.“.


Kontakt / Rückfragen:
Dr. Ingeborg Sperl / BOKU-Öffentlichkeitsarbeit
(Wien) 47654 2351
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